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Moderne Regenwasserbehandlung bei Interprotect Pilotprojekt mit D-Rainclean-Substrat(Zn)

Das Unternehmen Interprotect GmbH & Co. KG gehört zu den führenden Herstellern von Schutzplankensystemen für den Straßenverkehr. In diesem Jahr wurde das Werksgelände am Standort Laupheim um rund 3 ha erweitert. Unter anderem, um die für die Produktion erforderlichen zusätzlichen Lagerflächen zu erhalten. Gemeinsam mit dem Auftraggeber, dem Landratsamt Biberach und der Funke Kunststoffe GmbH hat der verantwortliche Planer ein modernes Regenwasserbehandlungskonzept entwickelt. Das Niederschlagswasser von Lagerplatz und Dachflächen wird über ein Rohrleitungssystem in eine 300 m2 Mulde geführt, die mit je einer Schicht Sand-Lava-Gemisch sowie einem D-Rainclean-Substrat(Zn) befüllt ist. Das zukunftsweisende Konzept wird sich nach Meinung aller Beteiligten rechnen: Der bauliche Aufwand hielt sich aufgrund eines im Gegensatz zu anderen Systemen deutlich geringeren Platzbedarfs in Grenzen und erfüllt damit auch den Wunsch des Auftraggebers nach einer optimalen Ausnutzung der neuen Lagerfläche. Zudem wird das anfallende Niederschlagswasser beim Durchfließen des D-Rainclean-Substrates(Zn) rückstandsfrei von Schadstoffen gereinigt. Erstmals eingesetzt Bei der Umsetzung des zukunftsweisenden Konzeptes für die Behandlung des Niederschlagswassers auf dem Firmengelände von Interprojekt handelt es sich nach Aussage von Susanne Zimmermann, Wasserwirtschaftsamt, Landratsamt Biberach, um ein Pilotprojekt. „Die Vorgehensweise und die Technik sind absolutes Neuland für uns“, so Zimmermann. Entsprechend hoch sind die Auflagen der Behörde. „Zudem musste im Vorfeld viel Überzeugungsarbeit geleistet werden, wie sich der verantwortliche Planer, Dipl.-Ing. Bernhard Muffler, Ingenieurbüro Muffler, erinnert. „Während das anfallende Schmutzwasser über Rohrleitungen an das neue SW-Pumpwerk „Am Grasigen Weg“ neben dem neuen Sportplatz angeschlossen wird, ist für die Regenwasser-Kanalisation eine 5 m breite und 0,5 m tiefe Versickermulde entlang der nordöstlichen Grundstücksgrenze vorgesehen“, so Muffler. „In diese Mulde wird das Oberflächenwasser eines 9 m breiten Streifens der Umfahrt sowie die geplante Halle des 2. Ba eingeleitet und versickert.“ Das anfallende nicht behandlungsbedürftige Niederschlagswasser der Dachflächen Halle 1. Ba, Bürogebäude 2. Ba und geplantes Tankstellendach 2. Ba und Hofflächen „Süd“ werden über Straßenabläufe und einen neuen Regenwasserkanal gesammelt und zentral in einem Versickererdbecken mit ca. 500 m3 Rückhaltevolumen aufgefangen und komplett versickert. Von Funke entwickelt Auf der 8532 m2 großen Hoffläche...

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