HeidelbergCement erhält für alle deutschen Zementwerke CSC-Zertifikat in „Silber“

CSC-Zertifikat in Gold für Heidelberger Beton

Alle zehn Zementwerke der HeidelbergCement AG in Deutschland sind mit dem Siegel „Silber“ des Concrete Sustainability Council (CSC) ausgezeichnet worden. Das Zertifikat bescheinigt dem Unternehmen eine ökologisch, sozial und wirtschaftlich verantwortungsvoll gemanagte Zementproduktion, die auch die gesamte Wertschöpfungskette berücksichtigt.

Die vom CSC geforderten Zementwerksaudits fanden im Rahmen der Rezertifizierung des Integrierten Management Systems (IMS) statt. Da die Inhalte der CSC-Zertifizierung vielfach deckungsgleich mit den Forderungen der ISO 9001/14001/50001 sind, nutzte HeidelbergCement die Gelegenheit, seine Werke zusätzlich CSC zertifizieren zu lassen. Im Rahmen der Zertifizierung überprüften externe Auditoren anhand der Zementstandorte Mainz, Leimen und Lengfurt, ob die Werksorganisationen den 2015 überarbeiteten Industriestandards ISO 9001 (Qualität), 14001 (Umwelt) sowie der ISO 50001 (Energie) entsprechen. Besonderes Augenmerk lag dabei auf den Themen Rechtssicherheit, Zielsetzungen zur kontinuierlichen Verbesserung, Umweltschutz sowie Chancen und Risiken der Organisation. Die IMS-Zertifizierung an sich erfolgte dabei erstmals durch die Zertifizierungsstelle des Vereins Deutscher Zementwerke (VDZ).

Christian Knell, Sprecher der Geschäftsleitung von HeidelbergCement in Deutschland: „Wir freuen uns, dass HeidelbergCement in Deutschland neben der IMS-Rezertifizierung zusätzlich ein silbernes Zertifikat – und damit die derzeit höchstmögliche Auszeichnung für Zementwerke gemäß den Vorgaben des Concrete Sustainability Council erreicht hat.“ Und Dr. Peter Boos, Leiter Qualität Deutschland bei HeidelbergCement, ergänzt: „Ein bewusster Umgang mit den natürlichen Ressourcen und insbesondere der bewusste Umgang mit Energie ist in all unseren Werken stark ausgeprägt. Durch die jährliche externe Überprüfung unseres Integrierten Management Systems stellen wir sicher, dass rechtliche und organisatorische Risiken minimiert werden.

 

Heidelberger Beton GmbH erhält „Gold“ – DGNB erkennt CSC-Zertifizierung an

Durch die CSC Zertifizierung des Zulieferers HeidelbergCement, erhalten alle Werke der Heidelberger Beton Kurpfalz GmbH sowie sechs weitere ausgewählte Werke der Heidelberger Beton GmbH, einem Tochterunternehmen der HeidelbergCement AG, den angestrebten Zertifizierungsgrad „Gold“. Ein Betonwerk kann ohne die Zertifizierung der Lieferkette aus eigener Leistung nur den Grad „Silber“ erreichen.

Zudem bestätigte die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB): Die DGNB wird künftig die Silber- und Gold-Zertifizierung des CSC im DGNB- System in der Qualitätsstufe 1.2 anerkennen. Die Anerkennung bezieht sich auf das DGNB Kriterium „Verantwortungsbewusste Ressourcengewinnung“. Dies geschieht zunächst für eine einjährige Testphase, in welcher der CSC, unter Mitwirkung des BTB (Bundesverband der Deutschen Transportbetonindustrie e.V.) und der DGNB, das CSC-Zertifizierungssystem weiterentwickeln und so eine permanente Anerkennung sicherstellen wird.

Dr. Christian Artelt, Senior Manager Sustainable Construction, HeidelbergCement: „Durch die Anerkennung des CSC-Systems durch die DGNB können wir unseren Kunden in den wichtigen Ballungsgebieten CSC-zertifizierten Beton für DGNB-Projekte gemäß dem System 2018 liefern. Wichtig ist uns bei der CSC-Zertifizierung, dass wir damit kein Greenwashing betreiben, sondern den ökologischen Wert von Beton weiter voranbringen“.

CSC-Zertifizierungssystem soll Transparenz verbessern

Umweltbewusstes Bauen tritt insbesondere in Ballungsräumen zunehmend in den Vordergrund. Mit dem international gültigen Zertifizierungssystem möchte der CSC die Transparenz über den Herstellungsprozess von Beton entlang der gesamten Wertschöpfungskette sowie dessen Auswirkungen auf das soziale und ökologische Umfeld weiter verbessern. Die CSC-Zertifizierung erfolgt in den vier Kategorien Ökonomie, Ökologie, dem sozialen Aspekt der Nachhaltigkeit sowie in der Kategorie Management. Die Zertifizierung umfasst sowohl das jeweilige Unternehmen bzw. Werk als auch dessen Lieferkette. Zu den vom CSC zugelassenen Zertifizierungsdienstleistern gehören in Deutschland SGS, Kiwa, TÜV Süd und der VDZ mit seiner Zertifizierungsstelle FIZ-Zert. Die Zertifikate gelten über einen Zeitraum von drei Jahren.

www.heidelbergcement.de

x

Thematisch passende Artikel:

Zertifizierte Nachhaltigkeit

Heidelberger Beton Kurpfalz erhält als erster deutscher Transportbetonhersteller CSC-Zertifikat

Alexander Humbert, Geschäftsführer der Heidelberger Beton Kurpfalz: „Mit der Bereitstellung des CSC-Zertifizierungssystems besteht für die deutsche Transportbetonindustrie die Chance, die...

mehr
Ausgabe 2018-02

Heidelberger Beton: Zertifizierte Nachhaltigkeit

www.concretesustainabilitycouncil.org Die Heidelberger Beton Kurpfalz GmbH & Co. KG erhält als erste deutsche Transportbetongesellschaft die Zertifizierung des Concrete Sustainability Council (CSC)....

mehr
Ausgabe 2021-6-7

Opterra Werk Wössingen mit Gold-Status ausgezeichnet

www.opterra-crh.com Das Opterra Werk Wössingen trägt den Gold-Status des Concrete Sustainability Councils (CSC). Das CSC-Zertifikat bestätigt ein ökologisch, sozial und ökonomisch nachhaltiges...

mehr
Ausgabe 2013-04

Neue Decke für steigende Belastung

Der Hochleistungsbeton, den die Heidelberger Beton GmbH einsetzt, ist ein schwindarmer und fasermodifizierter Baustoff. Auch in Bensheim wurde ein solcher Beton der Festigkeitsklasse C30/37 – XF4,...

mehr
Ausgabe 2009-03

Wechsel in der Geschäftsführung bei Heidelberger Kalksandstein

Christian Engelhard, Geschäftsführer der Heidelberger Kalksandstein GmbH, Durmersheim, wird das Unternehmen zum 31. März 2009 auf eigenen Wunsch verlassen. Nach fast 16 Jahren bei HeidelbergCement...

mehr