Sparen in Zeiten der Krise

Mit gebrauchter Software die Corona-Folgen mildern

Sinkende Nachfrage, mehr Stornierungen, lange Verzögerungen bei Bauvorhaben: Die Auswirkungen der Corona-Krise sind auch in der Baubranche unübersehbar. Es muss also gespart werden. Dabei kann Gebrauchtsoftware helfen.

Bereits im Mai fühlten sich 59 Prozent der befragten Unternehmen durch Corona behindert. Gesundheitsschutz und Hygienemaßnahmen waren bei der Hälfte der Umfrageteilnehmer ein großes Problem. Der Organisationsaufwand hatte sich bei 70 Prozent der Befragten deutlich erhöht. 21 Prozent der Bauunternehmen hatten zudem mit verzögerten Rechnungsbegleichungen zu kämpfen und 27 Prozent klagten über fehlende Materiallieferungen. Doch auch ein hoher Krankenstand sowie die Einhaltung behördlicher Quarantänemaßnahmen sorgten für erschwerte Bedingungen. Verzögerungen und Mehrkosten von bis zu 2,5 Prozent der Auftragssumme waren in vielen Fällen die Folge. Dementsprechend schlecht fiel die Prognose der Verbandmitglieder bezüglich des Umsatzes für das Jahr 2020 aus. 21 Prozent rechneten mit einem Rückgang von bis zu fünf Prozent, weitere 37 Prozent befürchteten noch höhere Einbußen.

Je länger nun die Krise andauert, desto schwieriger wird die Lage. Sparmaßnahmen sind die einzige Möglichkeit, dem entgegenzuwirken. Dabei sind die Personalkosten nicht selten die erste Stellschraube, an der gedreht wird. Schon im Mai nutzte die Hälfte der Befragten die Möglichkeit zur Kurzarbeit und profitierte von den aktuell geringeren Hürden. Hinzu kamen 13 Prozent, die die Einführung planten.

Das Problem: Zum einen ist die Dauer der Kurzarbeit begrenzt, eine schnelle Verbesserung der Lage aber nicht absehbar. Zum anderen führt eine dauerhafte Kurzarbeit zu Unzufriedenheit bei den Mitarbeitern. Schließlich ergeben sich daraus deutliche Lohnverluste. Und dabei sind gekürzte Bonuszahlungen und verschobene oder gänzlich abgesagte Gehaltserhöhungen noch nicht bedacht.

Mit gebrauchter Software ist Sparen kein Problem

Daher ist es wichtig, eine Einsparmöglichkeit zu nutzen, die für alle Parteien verträglicher ist. Hier kommt Gebrauchtsoftware ins Spiel: Ein Großteil von Bauunternehmen nutzt Lösungen des Anbieters Microsoft. Wird nun eine Modernisierung nötig, bietet die gebrauchte Variante die Möglichkeit, deutliche Einsparungen und eine Senkung der Investitionskosten zu erreichen. Mit seriösen Händlern als Partner ist dabei die Legalität der Lizenzen garantiert. Diese werden zu deutlich günstigeren Preisen angeboten, als es bei Neuprodukten vom Hersteller möglich wäre. Und obwohl die Investitionskosten deutlich sinken, brauchen sich Unternehmen nicht mit weniger professionellen oder leistungsfähigen Lösungen zufriedengeben. Es handelt sich um ausgereifte Produkte.

Geringfügige Veränderungen oder Funktionen, die bei neuen Versionen hinzukommen, sind in den meisten Fällen für den Arbeitsalltag in einem Bauunternehmen nicht von Bedeutung. Eine gebrauchte Version ermöglicht die gleichen Anwendungsmöglichkeiten. Auch eine Abnutzung ist bei Second Hand Software nicht zu befürchten. Schließlich handelt es sich nicht um ein physisches Produkt, das durch die tägliche Nutzung und Berührung auf Dauer Schaden nimmt.

Bauunternehmen halbiert Investitionskosten

Ein aktuelles Beispiel für eine deutliche Einsparung durch gebrauchte Software bietet ein süddeutsches Bauunternehmen. Bei dem inhabergeführten Mittelständler mit zahlreichen Niederlassungen im Süden und Osten Deutschlands wurde ein Upgrade der IT fällig: 180 Windows Server 2016 Datacenter sollten auf die 2019er-Version migriert werden, wobei 480 Arbeitsplätze Zugriff auf das neu eingeführte Betriebssystem erhalten sollten. Das Unternehmen wandte sich an die Soft & Cloud AG und diese konnte helfen. Denn sie bot die gewünschte Lösung gebraucht an. Als Neuprodukt wäre eine Investition in Höhe von 220.000 Euro fällig geworden. Dank der Entscheidung für gebrauchte Software konnte das Unternehmen den halben Einkaufspreis sparen. Eine deutliche Kostensenkung, die gerade in finanziell unbeständigen Zeiten einige Verluste ausgleichen kann.

Fazit

Die Corona-Krise ist auch in der Baubranche angekommen und sorgt für große Probleme. Eine schlechte Auftragslage trifft auf Behinderungen durch den verschärften Gesundheitsschutz, fehlende Materialien und einen stark erhöhten Organisationsaufwand. Sparmaßnahmen werden in nahezu jedem Unternehmen nötig. Hier ist die Verwendung von gebrauchter Software eine sinnvolle und zugleich nachhaltige Lösung.

Laut einer aktuellen YouGov-Umfrage ist das große Einspar-potenzial jedoch nur wenigen Unternehmen bekannt. Knapp die Hälfte der Befragten glaubt an höchstens 40 Prozent Kostenersparnis, jede dritte Antwort lag gar darunter, nämlich bei maximal 30 Prozent.

Dennoch bleibt festzuhalten, dass Second Hand Software auf dem Vormarsch ist. Denn immerhin 24 Prozent der Befragten setzen schon heute auf gebrauchte Software. Dies stellt eine Verdoppelung im Vergleich zur gleichen Umfrage zwei Jahre zuvor dar. Ganz offenbar setzen sich mehr und mehr IT-Verantwortliche mit dem Thema auseinander und erkennen die Vorteile, die Gebrauchtsoftware bietet.

Soft & Cloud AG

www.softandcloud.com

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