WICKELROHRTECHNIK

Durchlass bei Perach saniert

In der Nähe von Perach wurde ein maroder Wellstahldurchlass mit SWP-Wickelrohr innerhalb kurzer Zeit instand gesetzt. Bauherr und Ingenieurbüro sind mit der professionellen Neuverkleidung sowie der Sanierung des Zu- und Ablaufs zufrieden.

Das Landratsamt Altötting hat in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Behringer & Partner aus Mühldorf die Sanierung eines Durchlasses in der Nähe von Perach im beschränkten Verfahren ausgeschrieben. Der 25 m lange Wellstahldurchlass mit dem Sonderprofil 1,5 m auf 1,45 m (Querschnittsfläche: 1,876 m²) unter der Kreisstraße AÖ5 wies neben substanziellen Schäden im Ringraum auch stark schadhafte Stellen im Zu- und Ablauf auf.

Ausschreibung gewonnen

Diese beschränkte Ausschreibung wurde von der Niederlassung München der Geiger Kanaltechnik GmbH & Co. KG gewonnen. Den Durchlass in geschlossener Bauweise mittels Wickelrohrtechnik zu sanieren hat den Vorteil, dass der Verkehr während der Bauzeit ungehindert fließen konnte. Zudem wurde auf die Anlegung einer Baustraße verzichtet, da die Geräte mobil sind und nicht unmittelbar an der Baustelle platziert sein müssen.

Was die „Variante Wickelrohr“ ebenfalls attraktiv macht, ist ihre Flexibilität bzw. Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Profilvorgaben. Auch Spezialrohre, bogengängige Profile und stark deformierte Altrohre können problemlos und ohne nennenswerte Mehrkosten bearbeitet bzw. gewickelt werden.

Neurohr statisch tragfähig und dicht

Die Arbeiten bei Altötting waren bereits nach zwei Wochen Bauzeit abgeschlossen. Auch die kurze Sanierungszeit sprach für das Verfahren. Das neue, selbsttragende Wickelrohr aus PVC-Material wurde innerhalb von wenigen Tagen mithilfe der Wickelmaschine homogen, gleichmäßig und kreisrund ins Altrohr eingewickelt. Das Kunststoff-Rohrprofil schmiegt sich beim Wickelvorgang ans bestehende Rohr an, wird sofort über den Nut-und Federverschluss zusammengefügt und dann über die abschließende Kaltverschweißung abgedichtet. Der verbleibende Ringraum wird dann ebenfalls verdämmt bzw. befüllt, um die Stabilität dauerhaft und nachhaltig zu sichern. Der Querschnittsverlust von rund 25 %, der sich durch die Sanierung ergibt, beeinflusst die Funktionalität des neuen Durchlasses nicht.

Hohe Lebensdauer

Abschließend wurden der Zu- und Ablauf professionell abgemauert, mit Wasserbausteinen gesichert und an das Gelände angepasst, so dass der Durchlass nun die Qualität eines Neubaus aufweist, der in den nächsten Jahren und Jahrzehnten aufwandsfrei funktionieren wird.

Geiger Kanaltechnik GmbH & Co. KG

www.geigergruppe.de

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