Schallschutz-Broschüre erläutert neue DIN 4109-5

Broschüre von KLB Klimaleichtblock

Angepasste oder gänzlich neue Normen bestimmen den Berufsalltag von Architekten und Fachplanern. So wurden nun auch die erhöhten Anforderungen an den baulichen Schallschutz im Hochbau überarbeitet – im Rahmen der DIN 4109-5. Diese gilt seit August 2020 und löst seitdem das bisherige Beiblatt 2 ab.

Der bauliche Schallschutz zählt zu den wichtigsten Schutzzielen im Hochbau und bestimmt maßgeblich das Wohlbefinden und die Gesundheit der Bewohner – vor allem in Mehrfamilienhäusern. Lärm gilt es daher weitgehend zu verringern. Damit dies bestmöglich gelingt, wurden unlängst nach fast 30 Jahren die erhöhten Anforderungen an den Schallschutz im Hochbau überarbeitet. Seit vergangenen August sind diese im neuen Teil 5 der DIN 4109 festgehalten. So liegen beispielsweise die Werte bei der Luftschalldämmung nun drei Dezibel über dem Mindestschallschutz. Der Trittschallpegel ist hingegen ganze fünf Dezibel niedriger angesetzt. Weiter definiert werden unter anderem Anforderungen an Wohnungseingangstüren oder Maximalpegel von haustechnischen Anlagen.

 

Zwei-Dezibel-Bonus dank Leichtbeton

Hinsichtlich der neuen Rechtslage hat Leichtbeton-Hersteller KLB Klimaleichtblock nun seine Fachbroschüre „Massives Plus an Schallschutz“ überarbeitet und aktualisiert. Darin werden für Bauplaner wichtige Kennwerte und Formeln übersichtlich in Tabellen sowie Grafiken dargestellt. Ebenso kommen in der Infoschrift die wesentlichen Vorteile von Leichtbeton nicht zu kurz. So punktet der Baustoff beispielsweise nach den gültigen Massekurven der DIN 4109 für das bewertete Schalldämm-Maß Rw mit einem Zwei-Dezibel-Bonus gegenüber vergleichbaren Mauerwerkskonstruktionen. „Massive Trennwände aus Leichtbeton sind in der Lage, in einem Gebäude zwei Dezibel mehr Schall als andere Massivbaukonstruktionen zu absorbieren. Das ist vor allem in Mehrfamilienhäusern von Bedeutung, in denen Wohnungen unmittelbar horizontal und vertikal aneinander liegen“, erklärt Diplom-Ingenieur Andreas Krechting von KLB Klimaleichtblock. Für den Nachweis wärmedämmender KLB-Leichtbetonsteine liegt bereits seit einigen Jahren eine Zulassung (DIBt, Z-23.22-2074) vor.

 

Schritt für Schritt zum rechnerischen Nachweis

Die neue KLB-Broschüre hilft Planern bei der Lösung verschiedener Probleme: Auf die anfängliche Erläuterung der Schalldämmung von Fassaden folgen unmittelbar Informationen zur Schalldämmung zweischaliger Haustrennwände sowie zur Luftschalldämmung in Mehrfamilienhäusern. Technischer sind die Ausführungen zu Rohdichtewerten von Wänden, bei denen ebenso der Einfluss von Mauermörteln und Putzschichten bedacht wird. Das nächste Kapitel gibt Bauplanern konstruktionsabhängige Kennwerte und Angaben zum Schalldämm-Maß Rw an die Hand. Konkret in Richtung Praxis geht es abschließend mit zwei Objektbeispielen, an denen die rechnerischen Nachweise für den erhöhten Schallschutz nach DIN 4109-5 im Detail erklärt werden. Berücksichtigung finden dabei alle Arten von Wohngebäuden, also sowohl Einfamilien-, Reihen- und Doppelhäuser als auch Mehrfamilienhäuser.

Die aktualisierte Schallschutz-Broschüre von KLB Klimaleichtblock erhalten interessierte Architekten und Fachplaner direkt beim Hersteller – online, telefonisch (02632-25770) oder per .

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