KFW-70-EFFIZIENZHÄUSER

Schlüsselfertig, hochwertig und bezahlbar

Bei Konzipierung, Ausführung und Materialien des anspruchsvollen Bauvorhabens ließ der Investor besondere Sorgfalt walten. Das Resultat: 22 Eigentumswohnungen und 5 Reihenhäuser in hoher Qualität zu marktfähigen Preisen.

Für das komplette Mauerwerk zur Rohbauerstellung entschied sich der Auftraggeber für Bisotherm-Produkte. Im Außenwandbereich wurden ausschließlich Bisogreen-Steine vermauert, um sowohl energetisch wie auch ökologisch höchste Anforderungen zu erfüllen. Die Innenwände der beiden Mehrfamilienhäuser und die Trennwände der Reihenhäuser wurden aus Normaplan Vollblöcken in der Steinrohdichteklasse 2,0 erstellt, um die Anforderungen des erhöhten Schallschutzes problemlos zu erfüllen. Aufgrund ihrer hohen Flächenmasse und ihrer haufwerksporigen Struktur besitzen diese Steine bessere schalltechnische Eigenschaften als vergleichbare massive Baustoffe.

Mikrolage

Unmittelbar am Kurpark in Bad Camberg, auf dem ehemaligen Betriebsgelände des städtischen Bauhofes, entstand ein neues Wohnensemble. Schulen, Einkaufsgelegenheiten, Behörden und Ärzte liegen in unmittelbarer Nähe.

Konzeption

Auf der zentralen Tiefgarage mit 28 Stellplätzen wurden die beiden Mehrfamilienhäuser, 5 Reihenhäuser und die Außenanlagen mit zusätzlichen 26 Außenstellplätzen errichtet. Die Reihenhäuser sind mit je einem eigenen Fahrstuhl pro Haus ausgestattet, so dass alle Stockwerke ohne Treppennutzung erreichbar sind. Auch die Mehrfamilienhäuser verfügen über je einen Aufzug zu allen Etagen. Die 22 Eigentumswohnungen, mit einer Wohnfläche von 43 bis 116 m² und die 5 Reihenhäuser mit 138 bis 165 m² Wohnfläche wurden in massiver Bauweise erstellt. Der TÜV Süd überwacht die komplette Baumaßnahme. Auch die strengen Auflagen der KfW-Bank für KfW-70-Energieeffizienzhäuser wurden unterschritten, so konnten geförderte Darlehen bis zu 50.000 Euro von den Käufern in Anspruch genommen werden. Alle Einheiten der Wohnanlage wurden an die Eigentümer schlüsselfertig verkauft. Die hohe Nachfrage und der schnelle Verkauf aller Einheiten ist ein Beweis für die Akzeptanz dieses Immobilienkonzeptes. Namhafte Lieferanten wie Grohe, Villeroy & Boch, Keramag, Pelipal, Siedle, Busch Jaeger und Vaillant stehen stellvertretend für den Qualitätsanspruch der Baubeteiligten.

Außen- und Innenwände

Für die Außenwände der Reihenhäuser wurden Bisogreen Plansteine mit einer Wärmeleitfähigkeit von 0,09 W/mK in der Mauerwerksdicke 36,5 cm verwendet. Für den Wandaufbau ergibt sich ein U-Wert von 0,23 W/m²K. Auch die Außenwände der beiden Mehrfamilienhäuser sind genauso konstruiert, so dass die Außenhülle des gesamten Komplexes vollkommen homogen aufgebaut ist.

Der U-Wert der Außenhülle der Reihenhäuser und des Mehrfamilienhauses liegt damit deutlich unter der Anforderung der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009 nach dem Referenzgebäudeverfahren von 0,28 W/m²K. Zusammen mit der hochwertigen Gebäudetechnik werden mit diesem Wandaufbau die gegenüber der EnEV ca. 30% schärferen Anforderungen an den Primärenergiebedarf und an die Transmissionswärmeverluste erfüllt.

Für erhöhte Schallschutzanforderungen wurden die Haustrennwände der Reihenhäuser zweischalig aus jeweils 17,5 cm dicken Normaplan Vollblöcken mit einer Steinrohdichte von 2,0 aufgebaut, ebenso wie die Wohnungstrenn- und Treppenhauswände. So konnte der Investor den Käufern die Werte des erhöhten Schallschutzes bieten, wie er im Beiblatt 2 der DIN 4109, Ausgabe November 1989, geregelt ist. Demnach beträgt das bewertete Schalldämmmaß der Wohnungstrennwände und der Wände der Treppenhäuser R‘w mindestens 55 dB. Mit diesen Werten sind die Bewohner vor unzumutbarer Belästigung durch Schallübertragung geschützt und finden Ruhe und Entspannung.

Zur Abrundung der Wohlfühlkomponenten setzte der Investor auch Kalkputz auf den Wandinnenseiten ein. Ein solcher Putz besitzt hervorragende Diffusionseigenschaften, er kann bei zu feuchter Raumluft Feuchtigkeit aufnehmen und bei zu trockener Raumluft diese Feuchtigkeit wieder abgeben. Er trägt damit entscheidend zu einem ausgeglichenen „Wohlfühlklima“ bei. Das ist sowohl unter bauphysikalischen als auch unter baubiologischen Gesichtspunkten sehr sinnvoll.

Gebäudetechnik

In einem Mehrfamilienhaus wurde eine Holzpelletheizung für die gesamte Wohnanlage integriert. Zur Absicherung von Spitzenlasten erfolgte die Kopplung mit einer Gasbrennwerttherme. Die Wärmeenergie wird mittels Nahwärmenetz den angeschlossenen Einheiten zur Verfügung gestellt. Die Warmwasserversorgung erfolgt zentral über einen Pufferspeicher. Alle Räume wurden mit einer Fußbodenheizung ausgerüstet und zusätzlich in jedem Badezimmer ein Badheizkörper in Wandhandtuchhalteroptik montiert.

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