OPTIMAS PLANMATIC SETZT NEUE STANDARDS

Die Automatisierung des Planierens

Auf der Nordbau im September 2011 feierte das PlanMatic System seine Premiere und sorgte sofort für die ersten positiven Reaktionen seitens der Kunden und interessierten Messebesucher. Gut ein halbes Jahr später läuft im neu eingerichteten PlanMatic Trainingszentrum in Ramsloh ein reger Schulungs- und Informationsbetrieb auf dem neuen System.

„Das PlanMatic ist ein Anbaugerät für Baumaschinen, das viele Arbeitsabläufe auf der Baustelle vereinfacht. Damit haben wir genau den Nerv in der Branche getroffen, sodass die Resonanz die Erwartungen deutlich übersteigt.“ erläutert Franz-Josef Werner, Vertriebsleiter bei Optimas. Seit Beginn der Schulungen im Trainingszentrum konnten sich bis heute ca. 200 Teilnehmer ein Bild über die Einsatzmöglichkeiten und Funktionsweise verschaffen. „Dabei sind Kunden, die schon einen PlanMatic geordert haben und viele interessierte Fachbesucher, die nach einer neuen, effizienten Lösung für Planierarbeiten suchen.“, freut sich Hr. Werner. Viele erahnen schon auf den ersten Blick, welche Möglichkeiten das PlanMatic bietet. Aber auf den zweiten Blick und vor allen Dingen in der praktischen Anwendung zeigt dieses vollautomatische Abziehsystem für Rad-, Kompakt- und Teleskoplader, was es leisten kann: sichere, schnelle und sehr effiziente Planierarbeiten beim Bau von Straßen, Park- und Reitplätzen, Sport- oder Tennisanlagen sowie das Einebnen von Hallenböden.

 

Vollautomatisch planieren

Abgeleitet aus der Computersprache könnte man das PlanMatic fast als ein „Plug and play“ - System bezeichnen. Die „Hardware“ wird an die Ladeschwinge angebracht, die Bedien- und Überwachungselemente in der Kabine untergebracht, dann eben den Stecker in die 12 oder 24 Volt Dose eingestöpselt – und „schwupps“ kann das Arbeiten losgehen. Hört sich fantastisch an, ist aber Realität bei diesem Anbaugerät. Ein ganz wesentlicher Vorteil dieses Systems offenbart sich schon in der Vorbereitung. Das Auslegen der Abzieh-  bzw. Niveauschienen wird eingespart. Diese mühselige Arbeit entfällt durch die Kombination des PlanMatic mit dem Leica PowerGrade. Wichtige Dimensionen des Planierens, wie der Neigungswinkel und die Stärke des Planums werden automatisch abgegriffen, angepasst und ermöglichen deswegen nicht nur das übliche feinplanieren in der Rückwärtsfahrt, sondern auch ein grobes Planieren in der Vorwärtsfahrt. Diese Fähigkeit erweitert das Einsatzspektrum der Maschine um eine interessante Komponente. Schon bei der Vorbereitung des Untergrunds lässt sich das PlanMatic zum millimetergenauen Einbau des Schotters nutzen. Das spart Material und senkt erheblich die Kosten.

Als Systemkomponenten stehen Laser, Ultraschallsensoren und ein Querneigungssensor zu Verfügung, die in der Anwendung frei kombinierbar sind. Reicht für das Anlegen eines Planums beim Bau eines Sportplatzes die Lasersteuerung aus, so kann beim Anlegen eines Wirtschaftsweges der Ultraschallsensor und der Neigungssensor für die entsprechende Genauigkeit sorgen. Die Standardarbeitsbreite beträgt 2,0 m, kann aber auf Wunsch auch in 2,6 m geliefert werden. Die hydraulischen Seitenklappen, deren vollautomatische Steuerung optional über den Ultraschallsensor erfolgen kann, sind pro Seite bis zu 30 cm verstellbar, wodurch das Fahren der Maschine erleichtert wird. Im Vollautomatikmodus entfällt das zentimetergenaue sowie zeitraubende Heranfahren an das abzutastende Objekt (Bordstein, Schnur oder ähnliches). Möchte man sich nicht nur auf die Technik verlassen, so ist die Planierbohle natürlich auch manuell per Joystick zu steuern.

 

Kostenvorteile

Neben den Vereinfachungen in den Arbeitsabläufen bringt der PlanMatic auch kostenseitig einen erheblichen Vorteil. Durch die Vollautomatisierung sind höhere Einbaugeschwindigkeiten möglich, es bedarf nur noch eines Bedieners und das Gerät ist in 2 Minuten montiert. Dies versetzt den Anwender in die Lage zeit- sowie gleichermaßen auch kostenoptimierter zu arbeiten. Das gesamte System vermindert darüber hinaus bei einem Gewicht von 550 kg den Transportaufwand.

 

Neuer Standard fürs Planieren

Das PlanMatic setzt mit seinen Leistungsdaten einen neuen Standard für diese Arbeiten. Problemloser Anbau an alle Lader, leichte Bedienbarkeit, geringerer Personaleinsatz und perfekte Arbeitsergebnisse in einer kürzeren Bearbeitungszeit sind eine erhebliche Erleichterung in der Planung solcher Baumaßnahmen und sie machen dieses Anbaugerät zu einem unverzichtbaren Helfer beim Platz- und Wegebau.

www.optimas.de

x

Thematisch passende Artikel:

Ausgabe 2014-04

PlanMatic perfektioniert

Bis zu 1.500 m² Unterbau plus 1.500 m² Feinplanum kann man mit dem Optimas PlanMatic pro Tag einbauen. Dieses hervorragende Anbaugerät für Radlader, Kompakt- und Teleskoplader ist nun mit einer...

mehr
Ausgabe 2014-07

Viele Weiterentwicklungen und Neuheiten

Optimas, der Spezialist für Pflasterverlegemaschinen und -geräte, wird auf der NordBau wie auch auf der GaLaBau sein komplettes Programm zeigen. Bauunternehmen, Pflasterbetrieben und GaLaBauern wird...

mehr
Ausgabe 2018-06

Optimas: Multi6 jetzt auch für Mini- und Kompaktbagger

Die Firma Optimas stellt zum ersten Mal während der Messe den Pflastergreifer Multi6 in der „Lightversion“ vor. Light heißt in diesem Fall, dass er als Anbaugerät für Bagger ab 1,7 Tonnen...

mehr

Straßen- und Wegebautechnik im Coreum

Optimas näher am Kunden

Spitzentechnologie für Straßen- und Pflasterbau zeigt Optimas im Coreum in Stockstadt nahe Frankfurt am Main. Optimas, der internationale Spezialist auf diesem Gebiet, mit Firmensitz in...

mehr
Ausgabe 2015-04

Finliner dosiert das Material ganz präzise

Finliner von Optimas besteht aus einem Materialbehälter mit einem Fassungsvermögen von 1,0 m³. Die Schaufel ist 2,0 m breit und das Förderband 2,5 m lang. Angetrieben wird diese...

mehr