Wartungsarmer Pflasterbelag

Neubau einer Kindertagesstätte

Um die Attraktivität des Ortskerns aufzuwerten, errichtete eine saarländische Gemeinde eine neue Kita. Für die Außenanlagen kamen Pflastersteine zum Einsatz, die das Umfeld aufwerten und zugleich dauerhaft den Verkehrsbelastungen standhalten.

Seit dem 10. März 2025 füllen etwa 158 Kinder, aufgeteilt auf acht Gruppen, die Kita St. Ludwig mit Leben. Errichtet wurde das zweigeschossige Gebäude auf dem Gänseliselplatz mitten im Ort. Auf knapp 3.000 Quadratmetern wird nun gespielt, gelernt und getobt. Richard Franck Jeulefack Kana vom Bau- und Umweltamt der Gemeinde erläutert: „Mit dem Bau der neuen Kindertagesstätte auf dem ehemaligen Festplatz ist es gelungen, einen seit mehr als 20 Jahren bestehenden städtebaulichen Missstand zu beseitigen und gleichzeitig neue Betreuungsplätze zu schaffen.“ Auch trug die Maßnahme zur Flächenentsiegelung bei. Bei den verwendeten Baumaterialien wurde auf Nachhaltigkeit und Ökologie geachtet. Beheizt wird das Gebäude mit einer Luftwärmepumpe und Strom wird zu einem Großteil über eine Photovoltaikanlage selbst erzeugt. Auch Regenwasser wird in der Kindertagesstätte gefangen und genutzt. Selbst das Dach wird als Garten genutzt. Intensive Dachbegrünung, Bienenstöcke, Insektenhotels, Pflanzbeete und Rankgrün dienen als Lehrgarten und dem Erhalt der Artenvielfalt und Biodiversität.

 

Pflasterbelag soll Belastungen standhalten

Einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Aufenthaltsqualität lieferte außerdem die Befestigung der rund 1.800 Quadratmeter großen Flächen vor der Kita, die auch als Bindeglied zu den angrenzenden Grundstücken dienen. Richard Franck Jeulefack Kana fährt fort: „In erster Linie sollte die neue Flächenbefestigung auf dem Areal optische Akzente setzen und gut mit der Fassade des modernen Gebäudes harmonieren. Da die Fläche aber neben den Pkw der Betreuungskräfte und Eltern auch von Transportern sowie Müll- und Rettungsfahrzeugen befahren wird, war es uns wichtig, dass durch die Verkehrsbelastungen dieser Fahrzeuge keine Schäden in der Fläche auftreten.“

 

Sand und Splitt ist überflüssig

Aus diesem Grund fiel die Wahl für den Pflasterbelag auf das Combiconnect-Pflastersystem vom Pflasterhersteller Beton Pfenning aus Lampertheim. Das Besondere: Dieses Pflaster wird weder mit Sand noch mit Splitt verfugt. Stattdessen sind die Fugen mit dem Hochleistungsfugenfüllstoff EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk) ausgebildet. Nach Angaben des Herstellers handelt es sich hierbei um ein dynamisches Material, welches sich sehr gut für einen maximalen Lastabtrag bis einschließlich Bk 3,2 eignet. Die Steine sind bereits werkseitig damit ausgestattet. Gemäß der DIN 18318 ergeben sich stets normgerechte Fugenbreiten von ca. 4 Millimeter. Wegen der steinumfassenden EPDM-Umhüllung sind Schäden durch ausgetragenes Fugenmaterial sowie Verdrehungen oder Verschiebungen der Steine nicht zu erwarten.

 

Pflegeaufwand hält sich in Grenzen

Richard Franck Jeulefack Kana ergänzt: „Dieses System im Format 30 x 18 x 10 Zentimeter, bietet aber noch weitere Vorteile: zum einen zeigt es ein sauberes und immer gleichmäßiges Fugenbild, zum anderen sind ein nachträgliches Einsanden oder sonstige zusätzliche Pflegeleistungen nicht erforderlich. Außerdem gibt es keine Einschränkungen im Hinblick auf die Straßenreinigung, denn die Fuge bleibt auch beim Einsatz von Saugkehrmaschinen immer komplett erhalten.“ Nach Angaben des Herstellers ist das Fugenmaterial EPDM ökologisch unbedenklich und zudem sehr gut recycelbar. Zudem zeichnet es sich durch hohe Verschleißfestigkeit aus, denn es ist absolut Frost- und Tausalzresistent sowie temperaturbeständig zwischen -50 und +145 Grad. Und auch optisch kann sich die Fläche vor der Kita sehen lassen. Die Steine in den Farben Muschelkalk und Titan wirken sehr edel und erfüllen den Raum mit der gewünschten Aufenthaltsqualität.

 

Betonwerk Pfenning GmbH

www.beton-pfenning.de

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