FEUCHTIGKEIT SCHÄDIGTE BAUSUBSTANZ

Zugangsrampe der Talstation saniert

Die Rampe der Talstation einer Bergbahn im Tiroler Skigebiet Hochpustertal wies eine fehlerhafte Abdichtung der Oberfläche und Risse im Beton auf. Dieses hatte dazu geführt, dass Feuchtigkeit eingedrungen war und die Bausubstanz beschädigte.

Mit der Systemlösung Triflex ProPark haben Fachverarbeiter der Firma RGO Bau/Akit Isolierungen, Lienz, die 120 m2 große Fläche schnell und nahtlos abgedichtet. Der Flüssigkunststoff auf Basis von Polymethylmethacrylatharz (PMMA) härtet rasch aus und kann selbst bei niedrigen Temperaturen verarbeitet werden. Zudem lässt er sich farbig gestalten und gewährt somit einen optisch ansprechenden, dauerhaften Schutz vor Regen- und Tauwasser sowie Chlorideintrag durch Streusalz. Die zahlreichen Touristen des Ortes können sich nun wieder über einen rutschfesten Zugangsweg zu den Gondeln freuen, und der Betrieb des Sport- und Skiverleihs unterhalb der Eingangsrampe ist gesichert.

Die Marktgemeinde Sillian liegt am Fuße des Thurntalers. Im Sommer ist der 2.000 Einwohner zählende Ort beliebtes Wandergebiet für zahlreiche Touristen. Während der Wintermonate lockt Sillian als attraktives Skigebiet mit besten Schneebedingungen. Um die Touristen zu jeder Jahreszeit sicher an ihr gewünschtes Ziel zu bringen, ist ein ausgefeiltes Seilbahnsystem das Herzstück der Urlaubsregion. Dazu gehört die Hochpustertalbahn.

Problem: Feuchtigkeitsschäden

Sommers wie winters stark frequentiert, ist besonders die Zugangsrampe zu den Gondeln der Talstation ständig extremer Beanspruchung ausgesetzt. Aufgrund einer fehlerhaften Abdichtung waren Risse im Beton entstanden, durch die Regen- und Tauwasser in die Bausubstanz eindringen konnte und zu massiven Feuchtigkeitsschäden beitrug. Sie wurden an der Decke des Sport- und Skiverleihs sichtbar, der sich unterhalb der Zugangsrampe befindet. Der Betreiber der Seilbahn, die Hochpustertaler Bergbahnen Nfg GesmbH & Co. KG, gab deshalb die Sanierung des Rampenbereichs in Auftrag. Ziel war es, eine rutschfeste, witterungsbeständige und wartungsfreundliche Oberfläche in ansprechender Optik zu schaffen, die den Fußboden langzeitsicher abdichtet. Eine weitere Anforderung waren minimale Sperrzeiten, um die Talstation schnell wieder für den Publikumsverkehr freizugeben und Einnahmen zu sichern.

Lösung: Abdichtungssystem

Diese Eigenschaften erfüllt das Abdichtungssystem Triflex ProPark. Da die verarbeitende Fachfirma RGO Bau/Akit Isolierungen, Lienz, gute Erfahrungen mit den Produkten von Triflex gemacht hat, hat sie sich für den Einsatz des Systems stark gemacht. Die Abdichtungslösung Triflex ProPark lässt sich schnell und einfach verarbeiten und ist nach kurzer Zeit wieder belastbar. Dadurch werden Ausfallzeiten minimiert. Die Oberfläche ist UV- und tausalzbeständig sowie mechanisch widerstandsfähig, so dass sie der extremen Beanspruchung durch den ganzjährigen Touristenbetrieb und den Witterungseinflüssen mit starken Temperaturschwankungen sicher standhält. Ein allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis (abP) sowie die Klassifizierung nach OS10 bestätigen die hohe Qualität des Systems.

Sanierungsablauf

Nach dem Entfernen der alten Gumminoppenmatte und dem Anschleifen des Betons grundierten die Abdichtungsspezialisten die Oberfläche mit Triflex Cryl Primer 287. Alle Details wie die Übergänge vom Fußboden zur Wand, die Geländerstützen im Eingangsbereich sowie die Verbindung von der Oberfläche zur Zugangstreppe haben die Verarbeiter mit dem vliesarmierten Triflex ProDetail abgedichtet. Anschließend haben sie Triflex ProPark auf PMMA-Basis auf die Fläche satt vorgelegt und Triflex Spezialvlies vollflächig und ohne Lufteinschluss eingearbeitet. Anschließend wurde eine zweite Schicht Triflex ProPark frisch in frisch aufgebracht. Das Abdichtungssystem lässt sich leicht verarbeiten, ist schnell wieder begehbar und bildet nach der Aushärtung des Harzes eine nahtlose Oberfläche. Aufgrund der Vliesarmierung erhält es eine Flexibilität, die es Bewegungen aus der Baukonstruktion schadlos aufnehmen lässt. Dadurch ist es hoch elastisch und dynamisch rissüberbrückend. Als Nutzschicht haben sie die Oberflächenvariante II mit Triflex Cryl M 264 aufgebracht. Die Beschichtung ist hoch abriebfest, rutschhemmend, UV-beständig und resistent gegen äußere Einflüsse, wie z.B. Tausalz.

Ergebnis

Dank der kurzen Sperrzeit konnte der Gondelbetrieb schnell wieder zur Nutzung für die Touristen freigegeben werden. Das Ergebnis der Sanierungsarbeiten ist eine langzeitsicher dichte, rutschfeste Oberfläche, die dem Eingangsbereich der Talstation eine frische Optik verleiht. „Mit der Verarbeitung von Triflex Produkten machen wir seit vielen Jahren die besten Erfahrungen, auch bei diesem Objekt“, ist Verarbeiter Hans-Peter Angerer zufrieden.⇥■

Triflex GmbH & Co. KG

www.triflex.com

BAUTAFEL

Projekt: Rampensanierung Talstation Hochpustertalbahn

Investor: Hochpustertaler Bergbahnen Nfg GesmbH & Co. KG
Bauphase: 25./26. KW 2014 Fläche: 120 m2
Untergrund: Beton
Grundierung: Triflex Cryl Primer 287 Detailabdichtung: Triflex ProDetail
Flächenabdichtung: Triflex ProPark, Variante II
Versiegelung: Triflex Cryl M 264
Durchgeführt von: RGO Bau/Akit Isolierungen, Dölsach

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