Vielfältige Kombinationsmöglichkeiten

Zagrebtrans setzt auf Ultralightcombi Sattelkombination von Scheuerle

Ausschlaggebend für die Kaufentscheidung war die herausragende Nutzlast des Ultralightcombi sowie die Kompatibilität der Ladefläche zu weiteren Fahrzeugen der modular aufgebauten Combi Baureihen von Scheuerle.

Zagrebtrans hat seinen Fuhrpark um eine Ultralightcombi Transportkombination von Scheuerle, ein Unternehmen der Transporter Industry International Group (TII Group), ergänzt. „Den Ausschlag gaben die technische Ausgereiftheit des Produkts und das besonders gute Eigengewicht pro Achslinie“, erklärt Davor Radenić, technischer Leiter bei Zagrebtrans. Die leichten Transportmodule der Ultralightcombi Baureihen warten je nach Ausführung mit einem Eigengewicht von rund 2,2 Tonnen pro Achslinie auf.

Transport von Bauteilen für die Energieindustrie

Zum Einsatz kommt beim Schwergut- und Großraumlogistiker eine Kombination aus vier Ultralightcombi Modulen, aus denen sich eine 5+7-Kombination zusammenstellen lässt. Zwischen den Achslinien befindet sich eine Plattenbrücke mit 8.000 Millimeter Ladelänge im Tiefbett. Diese Kombination ermöglicht eine Nutzlast von rund 120 Tonnen bei einem Eigengewicht von 46,3 Tonnen. Mit Hilfe des Plattformwagens befördert Zagrebtrans vor allem große, aber verhältnismäßig leichte Bauteile für die Energieindustrie. Dazu zählen Transformatoren ebenso wie die im Verhältnis leichteren Bauteile von Windenergieanlagen.

Langjähriges Vertrauensverhältnis

Die Kaufentscheidung beruht auch auf dem langjährigen Vertrauensverhältnis zwischen Zagrebtrans und dem Unternehmen aus Baden-Württemberg.

Mit den Flatcombi Plattformwagen, die eine äußerst geringe Ladehöhe aufweisen, transportiert Zagrebtrans besonders schwere und hohe Komponenten von Windkraftanlagen. Die Kombinationsfähigkeit der Plattenbrücke erlaubt, sie entweder in Kombination mit den Ultralightcombi Modulen sowie mit den Flatcombi Transportplattformen einzusetzen. Die Kompatibilität des Ladeflächenmoduls zu weiteren Combi Baureihen ist ein dicker Pluspunkt für Radenić. Sie spart Zagrebtrans zusätzliche Investitionen in spezielle Ausrüstung.

Leichtbau spart Geld bei Sondergenehmigungen

Geld spart Zagrebtrans auch beim Genehmigungsverfahren für den Schwerguttransport. Dafür sorgt eine Regelung in Kroatien. Dort wird die Gebühr für die Erteilung der Genehmigung in Abhängigkeit von Gesamtlast und Transportweg berechnet. Der gewichtsoptimierte Ultralightcombi ist hier klar im Vorteil.

Trotz Leichtbau keine Abstriche bei der Sicherheit

Mit Achslinienlasten von zwölf Tonnen bei 80 km/h sind die Plattformwagen für den Transport von großen, aber verhältnismäßig leichten Lasten auf öffentlichen Straßen geeignet. Ein weiterer Vorteil ist das leichte Handling. Beispielsweise lässt sich das Frontfahrwerk zur Beladung abnehmen, so dass beispielsweise selbstfahrende Maschinen über eine flache Rampe von vorne auf das Tiefbett auffahren können. Mit 2,55 Meter Breite ist der Ul-tralightcombi konform zu EG-Normen und der StVZO. Der Betreiber muss aber keine Abstriche bei der Sicherheit machen. Der Plattformwagen verfügt über eine identische Stützweite wie die Fahrzeuge mit drei Meter Breite.

Eine Baureihe - viele Varianten

Die modularen Plattformwagen der Ultralightcombi Baureihe sind mit zwei, drei, vier und fünf Achsen zu haben. Der modulare Aufbau der Fahrzeuge erlaubt eine Nutzung als Anhänger und Auflieger sowie als Schemel- oder Tiefbettkombination. Die Achslinien punkten mit einem besonders günstigen Verhältnis von Nutzlast zu Eigengewicht. Zu den verfügbaren Ausstattungsoptionen der Baureihe zählen Bagger-, Platten- und Rahmenbrücken sowie Kran- und Windturmadapter.

Transporter Industry International GmbH

www.tii-group.com

Technische Daten

Typ:Sattelauflieger-Kombination Ultralightcombi U10 mit 5 + 7 Achsen sowie Plattenbrücke

Eigengewicht: 46.300 kg

Geschwindigkeit: 80 km/h SL1* | 80 km/h SL2* | 25 km/h

Zuladung, circa: 116.330 kg |  119.200 kg | 147.660 kg

Gesamtgewicht, circa: 162.630 kg | 165.500 kg | 193.960 kg

Opt. Sattellast: 18.630 kg | 21.500 kg | 25.960 kg

Bereifung/Typ/Achslinienlast: 245/70 R 17,5/12.000 kg (14.000 kg bei 25 km/h)

Reifen pro Achslinie: 4

Achsabstand: 1.500 mm

Achsausgleich: +/- 325 mm

Gesamthub: 650 mm

Länge/Breite Fahrzeug: 30.745 mm/2.550 mm

Länge/Breite Frontmodul: 7.500 mm/2.550 mm

Länge/Breite Heckmodul: 10.500 mm/2.550 mm

Ladelänge/-breite im Tiefbett: 8.000 mm/2.550 mm

Höhe min./Fahrstellung: 865 mm/1.190 mm

*Zugmaschine mit zwei beziehungsweise drei Achsen

x

Thematisch passende Artikel:

Ausgabe 2016-02

Combi Wear Parts: Weltpremiere für neues Verschleißteilsystem

Während der diesjährigen Bauma stellt Combi Wear Parts erstmals sein neues Verschleißteilsystem C-REX vor. C steht für „construction“ und somit für das Marktsegment, für welches das System...

mehr
Ausgabe 2018-06

Hydrema: Neuer Baggerlader der Baureihe 906F zu sehen und zu erleben

„Während der Galabau in Nürnberg zeigen wir neben dem MX City-Bagger und dem effizienten Hydrema Muldenkipper der Baureihe 912FS mit zehn Tonnen Nutzlast zum ersten Mal auch den neuen Baggerlader...

mehr
Ausgabe 2020-1-2

Aus der Praxis für die Praxis

BigMove setzt auf den EuroCompact von Scheuerle

Die Metropolen wachsen immer weiter, so auch München. Die bayerische Landeshauptstadt stellt sich darauf ein und erweitert das S-Bahn-Netz, um die Mobilität seiner Bürger sicherzustellen. Dafür...

mehr
Ausgabe 2016-10

Fliegl: 30 t Nutzlast

Der Green-Line-Sattelkipper, den Fliegl Trailer auf der IAA 2016 präsentierte, bringt mit Basisausstattung nur ca. 4000 kg auf die Waage und bietet – in Kombination mit einer leichten...

mehr
Ausgabe 2012-04

„Superflex“

Wie das „flex“ im Namen „Superflex“ schon deutlich macht, bieten die Semi-Tieflader ein hohes Maß an Flexibilität. So ist es möglich, bei Fahrzeugen mit einfacher Teleskopstufe, die beiden...

mehr