Verdichtungskontrolle im Fokus

Schwere Ammann-Walzen in Erd- und Straßenbau

Wendig, einfach zu bedienen und mit besten Verdichtungsergebnissen: Stufenlos und in Top-Qualität verdichtet die ARP 95 Asphalt mit intelligenten ACE-Systemen von Ammann.

Schwere Walzen von Ammann bringen Produktivität auf mittelgroße und größere Baustellen – so etwa die Tandemwalze ARP 95 (9,7 Tonnen). Schemelgelenkt optimiert diese den Asphalteinbau bei Verkehrsinfrastruktur-Projekten. Stets korrekt und in Echtzeit erkennbar verdichtet die ARP 95 mit den Verdichtungsmess- und Regelsystemen ACEforce und ACEpro. „Derart ausgestattet, arbeitet die Maschine sehr effizient und liefert hervorragende Qualität beim Verdichten verschiedenster Untergründe und Materialsorten“, weiß Willi Reutter, Application Manager Heavy Equipment bei Ammann.

 

Kleiner Wenderadius

Ein sparsamer 4-Zylinder Reihenmotor TCD3.6 L4 von Deutz treibt die ARP 95 an. Das Aggregat erfüllt die Stufe V der EU-Emissionsverordnung und die U.S.-Emissionsvorschrift EPA Tier 4 Final. Prädestinierte Einsatzorte der ARP 95 sind große oder schwierige Areale, die kleine Wenderadien erfordern. Die dafür notwendigen, engen Fahrmanöver ermöglicht bei der ARP 95 die Doppelschemel-Lenkung in Verbindung mit den jeweils einzeln lenkbaren, geteilten Glattmantelbandagen. Der Pendelwinkel an der Vorderachse und die Differentialsperre steigern die Flexibilität: Die Lenkung ist präzise, die Traktion sehr gut. „Bei der ARP 95 ist der Nijboer-Faktor – das Verhältnis von Linienlast und Bandagen-Durchmesser – nahezu ideal. Beim Asphalt-Verdichten erzielt die Walze damit vor allem bei der Oberflächen-Qualität beste Ergebnisse“, nennt Willi Reutter weitere Vorteile. „Mit dem ACEpro System wird eine Korn-Zertrümmerung verhindert und schnell die homogene Verdichtung der ganzen Fläche erreicht“, so der Ammann-Experte.

 

„Best-in-class“-Arbeitsbreite

Das gegenseitige Verfahren der Bandagen macht die ARP 95 noch flexibler. Im sehr funktionalen Hundegang erreicht die Walze die in dieser Leistungsklasse maximale Arbeitsbreite von 3.070 Millimeter. Eine intelligente Steuerung besprüht die Bandagen – optimal dosiert – mit Wasser aus zwei großen Tanks. Das lässt langes Arbeiten zu und macht die ARP 95 noch profitabler.

 

Intelligente Verdichtungskontrolle optional mit ACEpro und ACEforce

Ammann hat in die Glattmantelbandagen zweistufige Vibratoren integriert. Deren Amplituden- und Frequenzen lassen sich einfach einstellen. Außerdem gibt es auch für die ARP 95 das intelligente Mess- und Regelsystem von Ammann für Verdichtungsmaschinen ACE (Ammann Compaction Expert) in seinen verschiedenen Standards.

Zum Kontrollieren und Dokumentieren der Verdichtungs-Leistung und -Qualität bietet der Hersteller die intelligenten Systeme ACEforce und ACEpro als Sonderausstattungen an. „Die flächendeckende, dynamische Verdichtungskontrolle im Erd- und Straßenbau rückt immer stärker in den Fokus, weil das Verdichtungsziel rascher erreicht wird und die Qualität besser ist“, erläutert Reutter, denn verstärkt fordern Auftraggeber die flächendeckende Dokumentation, die im Zuge von BIM 4.0 zwingend nötig wird. Willi Reutter: „Wenn 2021 ein Unternehmer eine Landstraße sanieren möchte, kann er an der Ausschreibung nur noch teilnehmen, wenn seine Walzen entsprechend ausgestattet sind.“

 

BIM 4.0 beschleunigt Digitalisierung

ACEforce misst die Steifigkeitswerte, gibt die Werte in MN an und zeigt zudem das optimale Arbeitstempo, die Frequenz und Amplitude an. Vorteil: Keine unnötigen Überfahrten mehr. Zum effizienten Verdichten kann man Zielwerte einstellen. Das schont Material, mindert den Verschleiß.

ACEpro regelt darüber hinaus die Amplitude und die Frequenz und stellt die Parameter optimal in Abhängigkeit mit der Oberflächentemperatur auf die Erfordernisse ein. Mit ACEpro erhält der Bediener optimale Verdichtungswerte, mehr Effizienz und Produktivität.

ACEforce und ACE pro gibt es in einer Plus-Version mit GPS-Schnittstelle. Die APR 95 ist ab Werk für Telematik-Systeme verschiedener Hersteller vorbereitet. Damit stehen Betreibern alle Wege offen, digitale Gesamtlösungen im Erd- und Verkehrswegebau zu nutzen. „Datenerfassung und Echtzeitsteuerung werden schon heute oft von Firmen eingesetzt“, sagt Willi Reutter und meint: „Wenn in Zukunft die Ausschreibungen unter BIM 4.0 laufen, wird die Digitalisierung in rasendem Tempo auf Baustellen Einzug halten.“

Ammann Verdichtung GmbH

www.ammann-group.com

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