Straßenbau 4.0: Vernetzt, effizient, automatisiert

Digitalisierung im Straßenbau

Die Straßen der Zukunft werden am Computer entworfen, Baumaschine und Mensch kommunizieren miteinander und Prozesse werden effizienter.

Zum Beitrag: Intelligente Kaltfräsen: Leistung, Qualität und Verbrauch immer im Blick

Die Komplexität von Bauprojekten steigt stetig und damit auch die Anforderungen an ein immer umfangreicheres Projektmanagement. Kosten-, Qualitäts- und Zeitdruck begleiten jede Baustelle. Gerade im Straßenbau und bei der Sanierung von Verkehrswegen ist dies spürbar, hat doch die Zahl der Baustellen auf deutschen Autobahnen laut ADAC im Mai mit 544 einen neuen Höchststand erreicht. Das Problem: Vielerorts muss gleichzeitig gebaut werden, die Auslastung der Unternehmen bleibt weiter hoch. Dem gegenüber steht die Aufgabe, das Infrastrukturnetz leistungsfähig zu halten.

Effizienzsteigerung mit Digitalisierung

Ein gesamtheitlicher Lösungsansatz, der zudem die Planungssicherheit erhöht, führt über die Digitalisierung des gesamten Bauprozesses. So profitiert auch der Straßenbau von digitalen Verfahren und Werkzeugen, die die Vernetzung aller Wertschöpfungsketten in Planung, Ausführung und Betrieb optimieren. Beginnend mit Baumaschinen, die miteinander kommunizieren, über die Automation von Arbeitsschritten bis hin zu sich selbst steuernden, koordinierten Prozessen werden im Verkehrswegebau bereits viele digitale Wege beschritten. Nicht zuletzt ist auch die BIM-Methodik bei der Realisierung von Infrastrukturprojekten angekommen: Dank eines modellbasierten Daten- und Informationsaustauschs über alle Gewerke hinweg werden Prozesse transparenter und alle Akteure arbeiten mit dem gleichen, aktuellen Informationsstand.


Intelligente Maschinen

Im Bereich der Baumaschinen tragen vor allem vollintegrierte Assistenz- und Automatiksysteme sowie 2D- und 3D-Maschinensteuerungen zu einer Effizienzsteigerung bei. Bestimmte Bewegungsvorgänge und Arbeitsschritte laufen automatisiert ab, Mensch und Maschine kommunizieren miteinander und der Maschinenführer wird entlastet. Darüber hinaus werden zeit- und kostenintensive Nacharbeiten minimiert oder entfallen komplett.

Auch bei der Instandsetzung von Straßen kommen entsprechende Technologien zum Einsatz: So können beispielsweise bei Kaltfräsen über ein maschinenintegriertes Steuerungskonzept alle Funktionen miteinander verknüpft und automatisiert werden. Intelligente Informations- und Diagnosesysteme unterstützen den Bediener zusätzlich und führen zu einer schnelleren und effizienteren Arbeitsweise. Dank intelligenter Verknüpfungen können bei allen Schritten auch Leistungsdaten erfasst werden: eine wichtige Unterstützung bei der Kostenermittlung für zukünftige Projekte.


Maschinen, die selbstständig denken und den Bediener dabei unterstützen, immer die optimale Balance zwischen Leistung, Qualität und Kosten zu halten: Bei der neuen Großfräsen-Generation von Wirtgen ist das bereits Realität. Hier geht es zum Beitrag:

Intelligente Kaltfräsen: Leistung, Qualität und Verbrauch immer im Blick

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