Statisch und chemisch unschlagbar

Basalt –  wirtschaftliche Langlebigkeit im Fokus

Basalt-Produkte verfügen über ausgezeichnete physikalische und chemische
Eigenschaften. Diese prädestinieren sie für eine Anwendung im Bauwesen, vor
allem im Bereich der unterirdischen Infrastruktur.

Basalt ist das bekannteste Vulkangestein der vergangenen Epochen und der zeitgenössischen Vulkan­gebiete. Er ist ein natürliches Material – ein Ge­stein, dessen Haltbarkeit und chemische Beständig­keit nicht nur Jahrhunderte, sondern auch Jahrtausen­de überdauert. Schon seit geraumer Zeit findet Basalt An­wendung im Bauwesen.

Der Basalt wird kontinuierlich in Schachtöfen, die durch Erdgas auf ungefähr 1280 °C aufgeheizt werden, geschmolzen. Bei 1200 °C wird es in Metall- oder Sand­formen gegossen (geformt). Nach der Entnahme wird es in Durchlaufkühltunneln bis zur Abkühlung für 16-21 Stunden gelagert, wobei es rekristallisiert und seine charakteristischen Eigenschaften erhält. Dadurch ergeben sich Produkte mit ausgezeichneten physikalischen und chemischen Eigenschaften, die quali­tativ hochwertiger sind, als sie der natürliche Basalt vorweist.

Starke Performance in der Abwasserwirtschaft

Die Th. Scholten GmbH & Co. KG aus Wülfrath (NRW) setzt Basalt seit über 60 Jahren im industriellen Verschleiß- und Korrosionsschutz ein. Aufgrund der aufgeführten Eigenschaften hat sich Basalt weiterhin als das optimale Material für die Abwasserwirtschaft entwickelt – im Bereich der industriellen Abwässer findet er schon lange Anwendung. Die Materialien für die Abwasserwirtschaft laufen bei Scholten in der Produktfamilie SC-AwaTec.

Basalt findet dort seine Anwendung, wo außer hohen statischen und dynamischen Belastungen auch schwere Umweltbedingungen und/oder chemische Be­lastungen sowie Säuren (BSK) berücksichtigt werden müssen. Dies ist zum Beispiel der Fall in Kanal­leitungen, die hohe Längsgefälle aufweisen und die gleichzeitig mit Abrieb durch die sich im Abwasser befin­denden Fremdkörper gefährdet werden. Basalt wird auch in Leitungen verwendet, die hochaggressives Abwasser transportieren oder bei denen keine Möglichkeit besteht, die Leitungen entsprechend zu lüften – was zu hoher Korrosionsgefahr der Leitung in der so genannten Gas-Zone führen kann. Den Bedingungen entsprechend wird entweder das Kanalgerinne mit Formstücken ausgelegt oder der ganze Querschnitt.

Weitere Möglichkeiten zur Nutzung von Basalt ist die technische Aufbesserung von Kanälen, Kanalsohlen, Schächten, Sammelschächten, Rückhaltebecken, in allen Bereichen von Klärwerken, Behältern, Betonrohren und vielem mehr.

Vergleicht man Basalt-Beläge mit anderen Materialien, so stellt sich diese Alternative als eine sehr wirtschaftliche Materiallösung dar, denn die Eigenschaften sind durchaus vergleichbar.

Das PE-Material zum Beispiel schützt Bauwerke zwar vor der aggressiven Wirkung des Abwassers, jedoch schützt es diese nicht vor anderen Beschädigungen und Abrieb. Basaltplatten hingegen erhöhen die Beständigkeit der Flächen gegen Abrieb und erhöhen die Nutzungsdauer der Kanalisationsobjekte. Das macht den Einsatz von Basalt bei Renovierungsarbeiten viel wirtschaftlicher.

Fachgerechte Verlegung

Für die Verlegung von Basalt-Elementen gibt es eine Vielzahl von Mörteln bzw. Klebern. Diese sollten aber die entsprechenden Eignungsnachweise erbringen und nach der DIN19573 für den Kanalbau zugelassen sein. Technisch sehr überzeugende Resultate liefern Ergelit-KS 1 und Ergelit-KSP von der Hermes Technologie GmbH & Co KG. Beide Mörtel sind zementgebundene, durch organische und anorganische Zusätze vergütete Ein-Komponenten-Korrosionsschutz- bzw. Klebemörtel. Hiermit lassen sich Schmelz­basalt­produkte problemlos, dauerhaft und zeitsparend verlegen. Der Ergelit-KSP wird als Verlege-Mörtel und der Ergelit-KS1 als Fugenmörtel im kommunalen Abwasserbereich verwendet.

Gemeinsamer Vertrieb

Die Hermes Technologie GmbH & Co KG und die Th. Scholten GmbH & Co. KG arbeiten seit Anfang 2017 gemeinsam in einer Vertriebskooperation. Im Rahmen dieser Kooperation hat Hermes exklusiv den Vertrieb für die Abwasserprodukte von Scholten übernommen. Ein weiteres Basalt-Produkt der Th. Scholten GmbH & CO. KG aus der SC-AwaTec-Familie ist das bekannte Reith-Verfahren zur Sanierung von Schneckentrögen in Klärwerken. Dieses patentierte Verfahren bietet eine Reihe von Vorteilen. So etwa eine passgenaue Vorprofilierung auf der gesamten Schneckenbettlänge. Die Trog-Segmente werden im Werk vorgefertigt, dadurch erhalten sie eine extrem hohe Maßhaltigkeit. Eine eventuelle Durchbiegung der Förderschnecke wird berücksichtigt und der optimale Wirkungsgrad der Schneckenpumpe bleibt dauerhaft erhalten. Darüber hinaus zählen ein optimaler Schutz vor BSK und eine nachhaltige Geräuschminderung zu den Vorteilen des Verfahrens.

Die Anwendung von Basalt in der städtischen Abwasserwirtschaft ist eine interessante und langfristige Materiallösung bei der Sanierung diverser Bauwerke. Die hohe chemische Widerstandsfähigkeit, sehr gute Haltbarkeitsparameter, die Erhöhung der Konstruktionstragfähigkeit und vor allem der faire Preis führen dazu, dass die Basaltanwendungen mehr als konkurrenzfähig sind.

www.scholten-gmbh.de

www.hermes-technologie.de


Produktvorteile im Überblick

– Härte 8 nach Mohs (Diamant 10)
– sehr hohe chemische Beständigkeit
– säurebeständig
– korrosionsbeständig
– extreme mechanische Beständigkeit
– hohe Druckfestigkeit
– abriebfest
– Wasseraufnahme 0 %
– frostbeständig
– ökologisch und hygienisch mängelfrei
– sehr hohe Lebensdauer
– einfache Reinigung und Unterhalt.

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