Knorr: Neues Versuchs- und Entwicklungszentrum

Beim Betonieren eines neuen Versuchs- und Entwicklungszentrums von Knorr-Bremse in München erfüllte die eingesetzte Meva-Schalung die hohen gestalterischen und sicherheitstechnischen Anforderungen problemlos.

Einhundert verschiedene Testsysteme für die Systemprüfstände von Schienen- und Nutzfahrzeugen, Simulation des Bremsverhaltens von kompletten Güterzügen bis 1.585 m Länge nach europäischen und russischen Normen, Klimaversuche von -60° C bis +80° C und 16.900 m² Gebäudefläche, davon über 1.000 m² für die Versuchswerkstätten – das sind nur einige Highlights des neuen Versuchs­ und Entwicklungszentrums des Münchner Technologiekonzerns Knorr-Bremse.

Höchste Standards

Der Konzern baut das Zentrum nach höchsten internationalen Standards in puncto Prozessorganisation, Arbeitseffizienz, Logistik und Qualität, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Anspruchsvoll und nicht alltäglich sind auch die Anforderungen an die Betonarbeiten. Die Baresel GmbH betoniert das Fundament, die Wände (davon ca. 40 % in Sichtbeton SB3), die Säulen und Decken mit Mietschalung von Meva.

Harmonisches Fugen- und Ankerbild in SB3

Die Höhe der bis 40 cm dicken Wände beträgt bis zu 15 m im Untergeschoss, 9 m im Erdgeschoss und 3,80 m in den Obergeschossen. Die Wände werden durchgehend mit der Mammut 350 betoniert. Große Wandflächen werden in Takten bis 12 m Länge mit 3 m hohen Elementen betoniert, die je nach Wandhöhe ein­ oder mehrfach aufgestockt sind. Die Kombination gleich großer Elemente mit innenliegenden Ankern ergibt das geforderte harmonische Fugen­ und Ankerbild. Die Frischbetondruckaufnahme der Mammut 350 von 100 kN/m² spart Zeit, da bis 4 m Höhe beliebig schnell betoniert wird. Bei den Innenwänden, teils mit Konsolen, Zwischen­decken und Wandanschlüssen, wurde dank der breiten Elementsortierung ohne viel Schalungsüberstand betoniert und ebenfalls ein gleichmäßiges Fugenbild erzielt.

Maximale Arbeitssicherheit

Ob am Deckenrand oder im Gebäude: Die Absturzsicherung ist vorbildlich, ohne den Materialtransport oder die Arbeit zu behindern. Zusätzlich zu den KAB­Bühnen und MEP­Gerüsttürmen sind Meva-Systeme mit vollständiger Sicherheitsausstattung wie die CaroFalt­Stützenschalung im Einsatz. Hier sind Leiteraufstieg, Rückenschutzkorb und Betonierbühne bereits integriert; bauseitige Schutzvorrichtungen sind nicht nötig.

Bauleiter Dipl.-Ing. Johann Rottenkolber sowie seine Kollegen Andreas Stumpf und Nils Köster haben auf dieser anspruchsvollen Baustelle gute Erfahrungen mit Meva-Schalung gemacht: „Die breite Elementsortierung der Mammut 350, die SB3-Sichtbetonqualität und das Reparaturset, mit dem wir Schäden an der Alkus-Platte schnell vor Ort reparieren können – das alles gefällt uns gut.“

Meva Schalungs-Systeme GmbH

www.meva.de

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