LINIENENTWÄSSERUNG

Entwässerungsrinne  für hohe Verkehrslasten

Am Klinikum Frankfurt/Oder befindet sich ein stark befahrener Bahnübergang. Das Oberflächenwasser wurde über eine Entwässerungsrinne gesammelt und abgeführt. Wegen der hohen Verkehrslasten kam es hier zu Setzungen im Bereich der Rinne.

Diese Setzungen führten dazu, dass die Kanten der Rinne freigelegt und durch den Straßenverkehr zerstört wurden. Da dieser Bereich extremen Belastungen ausgesetzt ist, wurde eine dauerhaft bessere Lösung angestrebt. Es wurde nach einer Entwässerungsrinne gesucht, die nicht nur die Anforderung der Klasse F900 nach DIN EN 1433 erfüllt, sondern auch extreme Belastungen im Seitenbereich abfedern kann, ohne dass es einer aufwendigen Betonstütze wie bei herkömmlichen Kastenrinnen bedarf. Hierdurch sollte das Risiko von Einbaufehlern nahezu ausgeschlossen werden. Auch die Einbaukosten sollten durch diese Art der Verlegung reduziert werden.

Eine dauerhafte Lösung

Der Planer entschied sich darum für das System HYDROblock aus dem Hause HYDROTEC Technologies AG. Die HYDROblock Rinne besteht aus dem Werkstoff Guss. Die Bauweise ist monolithisch und hält der Belastungsklasse F 900 nach DIN EN 1433 stand. Ihr zusätzlicher Vorteil: Die Rinne muss nicht, wie viele herkömmliche Rinnen, in Beton eingebettet werden. Bei der HYDROblock Rinne reichen ein Fundament und ein seitliches Stützfundament aus. HYDROTEC ist in Europa einer der führenden Hersteller von Kanalguss und Linienentwässerungs­systemen. Das über Jahrzehnte gewonnene Know-how in diesen Bereichen wurde in die Entwicklung der HYDROblock eingebracht. Das Ergebnis ist eine Entwässerungsrinne, die extremen Belastungen ausgesetzt werden kann. Durch ihre einzigartige Konstruktion ermöglicht die HYDROblock einen Einbau, bei dem angrenzende Oberflächenbeläge bis zur Belastungsklasse F 900 direkt an die Entwässerungsrinne verlegt werden können. Eine seitliche Betonummantelung ist nicht notwendig. Gerade in Problembereichen wie z.B. an Bahnübergängen treten extreme Horizontalbelastungen auf, die von der HYDROblock Entwässerungsrinne unversehrt aufgenommen und abgetragen werden.

Ein überzeugendes Ergebnis

Das perfekte Resultat der Baumaßnahme ist auf eine sehr gute Zusammenarbeit zwischen der Firma Matthäi und der Firma HYDROTEC Technologies AG zurückzuführen. Eine vorbildliche Bauausführung in Verbindung mit einem Produkt, dass es ermöglicht ein einheitliches Straßenbild zu erhalten, ohne den Einsatz einer Betonummantelung.

HYDROTEC Technologies AG

www.hydrotec.com

x

Thematisch passende Artikel:

Ausgabe 2021-05

Ökologisches Entwässerungskonzept für Containerumschlagplatz

Die Zeichen stehen auf Expansion

Weitsicht im wahrsten Sinne des Wortes beweist die Metrans Rail Deutschland GmbH. Die 100-%ige Tochtergesellschaft der Metrans a.s. erbringt Traktionsleistungen für Ganzzugverkehre mit Seecontainern...

mehr

Modernes Logistikzentrum für die „Weltfirma“ Liebherr

Auf mehr als 23.000 Quadratmetern hat die Liebherr-Hydraulikbagger GmbH an ihrem Gründungsstandort in Kirchdorf an der Iller (Baden-Württemberg) mit einem Neubau ihre Produktionsflächen erweitert.

An richtungsweisenden Großprojekten beteiligt Die kleine Baufirma entwickelte sich daraufhin zu einem weltweit erfolgreichen Hersteller von Baumaschinen und vielen weiteren technisch anspruchsvollen...

mehr

Neuer Auftritt bringt Kontaktrekord

Hydrotec aufmerksamkeitsstark auf der IFAT 2016

„Auf der IFAT als Weltleitmesse unserer Branche war es klar unser Ziel, Hydrotec innovativ, jung und anziehend zu präsentieren. Das haben wir geschafft und tatsächlich ein enormes...

mehr
Ausgabe 2016-10

Richard Brink: Beton und Stahl vereint

Die Richard Brink GmbH & Co. KG geht neue Wege in Sachen Werkstoffe: Für den Schwerlastbereich hat das Unternehmen die Entwässerungsrinne Fortis aus Beton entwickelt. Die Neuheit zeichnet sich durch...

mehr
Ausgabe 2013-02

Pole-Position für sichere Entwässerung

Mit dem „Bilster Berg Drive Resort“ entstand im Teutoburger Wald eine automobile Test-, Präsentations- und Rennstrecke. Im Herbst letzten Jahres fiel der Startschuss: Bis dahin sollte das neue...

mehr