Neues Industrie- und Gewerbegebiet

Homburg setzt bei Erschließung auf PVC-U-Rohre

Mitte August 2025 konnten die Kanalbauarbeiten im neuen Gewerbegebiet „Am Zunderbaum (G9)“ nach rund einem Jahr erfolgreich abgeschlossen. Neben dem  Funke HS-Kanalrohrsystem kamen DWCor 3000-Kanalrohre zum Einsatz.

Insgesamt rund 22 Hektar groß ist das Areal an der B423 in Homburg, das in der Region wegen seiner früheren Nutzung als „Erdbeerland“ bekannt ist. Ab Frühjahr 2026 sollen sich hier Handwerk, Gewerbe und Industrie ansiedeln. Schon jetzt nimmt das Gebiet Gestalt an. Wesentlich dafür sind die jüngst beendeten Kanalerschließungsarbeiten und die nun folgenden Straßenarbeiten.

Ausgelegt auf große Niederschlagsmengen

Da das künftige Industriegebiet zu rund 80 Prozent versiegelt sein wird, hat die Stadtentwässerung Homburg Vorsorge getroffen und die neuen Regenwasserkanäle auf dem Gelände mit Dimensionen zwischen DN 800 und DN 1400 auf große Niederschlagsmengen ausgelegt. Aufgrund des vergleichsweise geringen Gewichts entschied sich der Auftraggeber in den verfügbaren Nennweiten für die außen profilierten, aber innen glatten DWCor 3000-Kanalrohre, die die Funke Kunststoffe GmbH bis DN/ID 1000 anbietet. Die mit der Ausführung beauftragte Neunkircher Baugesellschaft mbH, Neun­kirchen, verbaute rund 240 Meter DWCor 3000-Kanalrohre in der Dimension DN/ID 800 und rund 340 Meter in der Nennweite DN/ID 1000. Für die darüber hinausgehenden Dimensionen kamen Stahlbetonrohre zum Einsatz. „Bei der Auswahl der Materialien haben uns vor allem die Preis- und Einbauvorteile überzeugt, die Funke-Kunststoffrohre gegenüber anderen Lösungen bieten“, erklärt Martin Orschekowski, technischer Werkleiter des Eigenbetriebs Stadtentwässerung Homburg. Alexander Leusch, Geschäftsführer und Bauleiter bei der Neunkircher Baugesellschaft, kann die gute Handhabbarkeit der PVC-U-Rohre selbst in großen Dimensionen auf der Baustelle nur bestätigen. „Es hat alles gut geklappt. Wir hatten bereits bei einer anderen Baumaßnahme gute Erfahrungen mit den Profilrohren gesammelt. Die einfache Verarbeitung und die Qualität der Produkte haben uns erneut überzeugt. Auch das Einbinden von Anschlussleitungen über die abwinkelbaren Connex-Anschlüsse verlief im Handumdrehen.“

Stabil trotz hoher Überdeckung

Besondere Herausforderungen ergaben sich aus der Topographie des Geländes, das deutliche Höhenunterschiede aufweist. Die Kanäle wurden auf dem Areal des künftigen Industrie- und Gewerbegebietes mit einer Sohltiefe zwischen 1,80 Meter und rund 10,0 Meter verlegt. In der Baugrube stieß das Bauunternehmen stellenweise außerdem auf massiven Fels, was die Arbeiten zusätzlich erschwerte. Angesichts der zum Teil großen Tiefenlage war die Überdeckung entsprechend hoch. Zur Sicherheit erstellte Funke Kunststoffe hier eine Sonderstatik für die fachgerechte Verlegung. Funke-Fachberater Kevin Frenzle: „Das DWCor 3000-Kanalrohr wird unter SLW 60-Verkehrsflächen üblicherweise mit Überdeckungshöhen zwischen 1,0 und 6,0 Meter eingesetzt. DWCor-Rohre weisen eine Nennringsteifigkeit von SN8 auf und bestehen aus dem Werkstoff PVC-U. Aus dem biegeweichen Verhalten im eingebauten Zustand kombiniert mit der gleichzeitig hohen Eigenstabilität resultieren maximal geringe Rohrverformungen bei einer langzeitig sicheren Nutzung.“

Dauerhaft dichte Kanäle

Zusätzlich zu den DWCor 3000-Kanalrohren DN/ID 800 und DN/ID 1000 für den Regenwasserkanal kam in Homburg das ebenfalls von Funke stammende HS-Kanalrohrsystem für die Ableitung des Schmutzwassers zum Zuge. Insgesamt knapp 1.000 Meter HS-Kanalrohre in Nennweiten zwischen DN/OD 315 und DN/OD 630 verlegte die Neunkircher Baugesellschaft auf dem Gelände. Die wandverstärkten PVC-U-Rohre verfügen in Nennweiten DN/OD 110 bis 500 über eine fest eingelegte FE-Dichtung und von DN/OD 630 bis 800 über eine fest integrierte CI-Dichtung. Dadurch kann die Dichtung beim Einbau weder vergessen noch verschoben werden. Für eine lange Nutzungsdauer des Rohrsystems sorgen – genauso wie bei DWCor 3000-Kanalrohren – die hohe chemische Beständigkeit, die guten hydraulischen Eigenschaften ohne Neigung zu Ablagerungen oder Korrosion sowie die Hochdruckspülfestigkeit.

Auf dem neu erschlossenen Gelände können sich schon bald zukunftsfähige Unternehmen aus Mittelstand und Industrie ansiedeln, die langfristig Wohlstand und Arbeitsplätze in Homburg sichern. Mit der unterirdischen Infrastruktur hat die Stadt ein sicheres Fundament hierfür bereitet.

Funke Kunststoffe GmbH
'www.funkegruppe.de

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