Innovation und Zukunftsgeist
Der Deutsche Baupreis 2026 – ein voller Erfolg!Der Deutsche Baupreis soll Innovation und Zukunftsgeist sichtbar machen – doch in diesem Jahr hat er noch viel mehr geschafft: Er hat Nischenthemen eine Bühne gegeben und gezeigt, was die Akteure der deutschen Bauwirtschaft eigentlich können. Insgesamt wurden 26 Unternehmen durch den Bauverlag und die Bergische Universität Wuppertal ausgezeichnet.
Die Preistragenden des diesjährigen Deutschen Baupreises
© Messe München
Am 24. März 2026 wurde der Deutsche Baupreis zum wiederholten Mal auf der digitalBAU in Köln verliehen. Auf der Main Stage vor knapp 250 Gästen aus Bauwirtschaft, Architektur, Politik und Industrie wurden Akteure der Bauwirtschaft in acht Preiskategorien ausgezeichnet. Wie in den Vorjahren auch wurden die drei Hauptkategorien „Bauunternehmen bis 150 Mitarbeitende“, „Bauunternehmen mit 151 bis 500 Mitarbeitende“, „Bauunternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitenden“ sowie die Sonderkategorien „KI & Automatisierung“ und „Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz“ ausgelobt. Neu dazugekommen sind die Sonderkategorien „Kreislauffähiges Bauen“, „Bauen im Bestand“ und „Einfaches Bauen“.
Ziel der Kategorieerweiterung war es, alle Akteure der Bauwirtschaft zu repräsentieren – neben Bauunternehmen auch Planungsbüros, Architekturbüros, Entwickler:innen und alle anderen, denn Erfolg hängt nicht nur von einem einzelnen Akteur ab, sondern hakt an vielen Stellen ein.
Vor knapp 250 Gästen werden die 26 Gewinnerunternehmen gekürt
© Messe München
Innerhalb eines wissenschaftlich fundierten Auswahlverfahrens durch das Lehr- und Forschungsgebiet Baubetrieb und Bauwirtschaft an der Bergischen Universität Wuppertal unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Manfred Helmus wurden die Gewinner der drei Hauptkategorien ermittelt. Zu Beginn der Preisverleihung erklärte Prof. Helmus, welche Entscheidungskriterien und Bewertungsgrundlagen für die finale Entscheidung genutzt wurden. Für die Auswahl der Gewinner der fünf Sonderkategorien war eine unabhängige Jury aus Theorie und Praxis verantwortlich.
Nach einer Bewerbungsphase mit Rekordbeteiligung ging es außergewöhnlich weiter – erstmalig gab es in der Geschichte des Deutschen Baupreises eine Patt-Situation: ABS Safety, Aithon Robotics und Mainka Bau nahmen punktgleich jeweils die Trophäe für den dritten Platz in der Kategorie „Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz“ entgegen. Doch über alle Kategorien hinweg wurden herausragende Projekte eingereicht.
Zentrale Themen der Projekte und Produkte in den Sonderkategorien waren bezahlbarer Wohnraum, nachhaltige Infrastruktur, Ressourcenschonung und Digitalisierung – wesentliche Inhalte des aktuellen Diskurses um die Bauwirtschaft, daher übernahm das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen die Schirmherrschaft für den Deutschen Baupreis. Staatssekretär Dr. Olaf Joachim sagte: „Wenn wir die Zukunft gestalten wollen, kommt es auf Innovationen an. Dafür brauchen wir wegweisende Unternehmen, Projekte und Vorbilder, von denen andere lernen können.“ Auch die ausgezeichneten Unternehmen fanden ähnliche Worte, wenn auch teils ein wenig kompakter: „Einfach wow.“
Prof. Dr.-Ing. Manfred Helmus (BUW) und Christian Ippach (Bauverlag) führen das Publikum durch die Preisverleihung
© Bauverlag
Weitere Highlights waren Grußworte von Michael Voss, geschäftsführender Gesellschafter des Bauverlags, Falk Senger, Mitglied der Geschäftsleitung der Messe München, sowie die Moderation durch Christian Ippach (Bauverlag) und Prof. Dr.-Ing. Helmus und die Preisübergabe durch Konrad Böhnke (Layher), Lutz Bettels (thinkproject) und Prof. Dr.-Ing. Marco Einhaus (BG Bau).
Ein großer Dank gilt unseren Premiumpartnern: der Wilhelm Layher GmbH & Co KG, thinkproject und der BG Bau; den Partnern KS Original und MRH Trowe und den Förderern 123erfasst und Nevaris sowie der Jury: Sie haben entscheidend zum Erfolg des Deutschen Baupreises 2026 beigetragen!
In den kommenden THIS-Ausgaben werden die Gewinnerunternehmen jeweils ausführlich vorgestellt.
Deutscher Baupreis
www.deutscherbaupreis.de
Bauverlag BV GmbH
www.bauverlag.de
Die Preisträger im Überblick:
Bauunternehmen bis 150 Mitarbeitende
1. Platz: Heitkamp & Hülscher GmbH & Co. KG
(Stadtlohn, Nordrhein-Westfalen)
2. Platz: Augel GmbH (Weibern, Rheinland-Pfalz)
3. Platz: Zimmerei Holzbau Zisler GmbH
(Waldmünchen, Bayern)
Bauunternehmen 151 bis 500 Mitarbeitende
1. Platz: Unternehmensgruppe Glöckle
(Schweinfurt, Bayern)
2. Platz: Ernst Höbel GmbH (Immenhofen, Bayern)
3. Platz: Luxhaus Vertrieb GmbH & Co. KG
(Georgensgmünd, Bayern)
Bauunternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitenden
1. Platz: Wolff & Müller Holding GmbH & Co. KG
(Stuttgart, Baden-Württemberg)
2. Platz: nesseler Gruppe (Aachen, Nordrhein-Westfalen)
3. Platz: FingerHaus GmbH (Frankenberg/Eder, Hessen)
Sonderkategorie: „Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz“
1. Platz: hTRIUS GmbH (Horb am Neckar,
Baden-Württemberg)
2. Platz: Luxhaus Vertrieb GmbH & Co. KG
(Georgensgmünd, Bayern)
3. Plätze: ABS Safety GmbH (Kevelaer, Nordrhein-Westfalen),
Mainka Bau GmbH & Co. KG
(Lingen, Niedersachsen),
Aithon Robotics (Dübendorf, Schweiz)
Sonderkategorie: „Kreislauffähiges Bauen“
1. Platz: Volkswohnung GmbH, Falk Schneemann (Karlsruhe, Baden-Württemberg)
2. Platz: Nassauische Heimstätte Wohnstadt GmbH
(Frankfurt am Main, Hessen)
3. Platz: Brüninghoff GmbH & Co. KG
(Heiden, Nordrhein-Westfalen)
Sonderkategorie: „Bauen im Bestand“
1. Platz: gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner (Hamburg)
2. Platz: Grassinger Emrich Architekten GmbH
(München, Bayern)
3. Platz: Michael Welle Architektur GmbH (Offenburg,
Baden-Württemberg)
Sonderkategorie: „KI & Automatisierung“
1. Platz: Wienerberger GmbH (Hannover, Niedersachsen)
2. Platz: Rimatem GmbH (Dischingen, Baden-Württemberg)
3. Platz: Digital Building Industries AG (Böblingen,
Baden-Württemberg)
Sonderkategorie: „Einfaches Bauen“
1. Platz: Eike Becker Architekten (Berlin)
2. Platz: LRW Architektur und Stadtplanung PartG
(Hamburg)
3. Platz: Stefan Forster GmbH (Frankfurt am Main, Hessen)
