Berding Beton und Rheinmetall starten offizielle Kooperation für den Ladebordstein

Mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags im Berding Beton Werk Essen wurden die Weichen für die moderne, urbane Ladeinfrastruktur gestellt. Gunther Riedel und Thomas Zimmermann von der Rheinmetall-Tochter Pierburg sowie Gert Waltermann und Oliver Gomolka von Berding Beton besiegelten die Partnerschaft, die den flächendeckenden Ausbau des Ladebordsteins vorantreiben soll.

Gruppenbild anlässlich des Kooperationsvertrages zwischen Berding Beton und Rheinmetall (v.l.n.r.: Gunther Riedel, Rheinmetall; Oliver Gomolka und Gert Waltermann, Berding Beton; Thomas Zimmermann, Rheinmetall)
© Berding Beton

Gruppenbild anlässlich des Kooperationsvertrages zwischen Berding Beton und Rheinmetall (v.l.n.r.: Gunther Riedel, Rheinmetall; Oliver Gomolka und Gert Waltermann, Berding Beton; Thomas Zimmermann, Rheinmetall)
© Berding Beton

Der Ladebordstein, eine Entwicklung des Düsseldorfer Technologiekonzerns, setzt neue Maßstäbe für das Laden von Elektrofahrzeugen im öffentlichen Raum. Statt klassischer Ladesäulen, die oft Platzprobleme und gestalterische Konflikte verursachen, integriert der Ladebordstein die Ladeelektronik direkt in die Bordsteinkante. Diese Lösung ist einhändig zu bedienen, spart wertvollen Platz und fügt sich nahtlos in das Stadtbild ein – ideal für enge Innenstädte, denkmalgeschützte Bereiche und stark frequentierte Gehwege. Mit einer Ladeleistung von bis zu 22 kW, einer robusten Bauweise und der Möglichkeit, Achslasten von bis zu 10 Tonnen zu tragen, bietet der Bordstein eine zukunftssichere Alternative für Kommunen, Stadtwerke und Unternehmen.

Besonders hervorzuheben ist die modulare Bauweise: Das Elektronikmodul lässt sich einfach austauschen, was Wartung und Nachrüstung deutlich vereinfacht. Ein integriertes Kühl- und Heizkonzept sowie die Schutzart IP68 sorgen für zuverlässigen Betrieb bei jedem Wetter. Die Authentifizierung erfolgt bequem per RFID, QR-Code oder App.

Vorteile auf einen Blick

Die Kooperation zwischen Berding Beton und Rheinmetall/Pierburg verbindet langjährige Expertise im Betonbau mit hochmoderner Ladeinfrastruktur. Der Ladebordstein kann sowohl in Neubauprojekten als auch bei der Nachrüstung bestehender Straßen verbaut werden. Durch die Nutzung vorhandener Infrastruktur entfallen aufwendige Tiefbauarbeiten, was Zeit und Kosten spart. Diese Lösung bietet eine platzsparende, äußerst wartungsarme sowie skalierbare Ladeinfrastruktur.

Marktreife und Perspektiven

Nach erfolgreichen Pilotprojekten in Köln und anderen Städten befindet sich der Ladebordstein bereits in der Serienproduktion. „Mit dieser Kooperation schaffen wir eine Win-Win-Situation für Kommunen, Betreiber und Nutzer“, betont Oliver Gomolka. „Wir bieten eine Ladelösung, die technisch ausgereift, wirtschaftlich attraktiv und optisch unauffällig ist.“

Berding Beton GmbH
www.berdingbeton.de

Praktische und hygienische Einhandbedienung beim Ladebordstein
© Berding Beton

Praktische und hygienische Einhandbedienung beim Ladebordstein
© Berding Beton

Thematisch passende Artikel:

Ausgabe 1-2/2026

Platzsparende Ladeinfrastruktur

Ebero FAB bietet intelligenten Ladebordstein an

Die Anzahl der öffentlichen Ladepunkte in Deutschland wächst dynamisch, wobei besonders die Zahl der Schnellladepunkte stark zunimmt. Laut Bundesnetzagentur gab es im September 2025 bundesweit...

mehr
Ausgabe 11-12/2023

Beton-Fertigteile für Kreisverkehr

Hohe Belastbarkeit und geringe Einbauzeit gefordert

Die Kreisstadt Leutkirch im Allgäu entwickelt derzeit ein großes Neubaugebiet. Im Zuge der Erschließung fanden Überlegungen statt, welche Infrastrukturmaßnahmen umgesetzt werden sollen, um den...

mehr

IKT prüft Aqua Duo-Hauskontrollschacht - Ergebnis: Fremdwasserdicht

Für Trennsysteme auf privaten Grundstücken entwickelte die Berding Beton GmbH einen neuen Revisionsschacht: Aqua Duo. Regen- und Schmutzwasser laufen voneinander getrennt durch ein Schachtunterteil....

mehr

„Innovative Lösungen aus Beton“

Fachexperten geben wertvolle Hinweise für den Praxisalltag

Zunächst erklärte Dr.-Ing. Olaf Kaufmann die wesentlichen Punkte der neuen DIN 1610 an Praxisbeispielen. Die DIN EN 1610 regelt europaweit den Einbau und die Prüfung von Abwasserleitungen und...

mehr
Ausgabe 08/2020

Erfolgreiche Umsetzung

Neugestaltung des Solebades Werne
Die Neugestaltung des Solebades umfasste eine dreij?hrige Planungs- und Bauzeit.

Nach fast dreijähriger Planungs- und Bauzeit fand die Neueröffnung des Solebads Werne als modernes und größtes Mehrgenerationenbad der Region statt. Bereits 1873 wurde hier die erste Solequelle...

mehr