Berding Beton und Rheinmetall starten offizielle Kooperation für den Ladebordstein
28.04.2026Mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags im Berding Beton Werk Essen wurden die Weichen für die moderne, urbane Ladeinfrastruktur gestellt. Gunther Riedel und Thomas Zimmermann von der Rheinmetall-Tochter Pierburg sowie Gert Waltermann und Oliver Gomolka von Berding Beton besiegelten die Partnerschaft, die den flächendeckenden Ausbau des Ladebordsteins vorantreiben soll.
Gruppenbild anlässlich des Kooperationsvertrages zwischen Berding Beton und Rheinmetall (v.l.n.r.: Gunther Riedel, Rheinmetall; Oliver Gomolka und Gert Waltermann, Berding Beton; Thomas Zimmermann, Rheinmetall)
© Berding Beton
Der Ladebordstein, eine Entwicklung des Düsseldorfer Technologiekonzerns, setzt neue Maßstäbe für das Laden von Elektrofahrzeugen im öffentlichen Raum. Statt klassischer Ladesäulen, die oft Platzprobleme und gestalterische Konflikte verursachen, integriert der Ladebordstein die Ladeelektronik direkt in die Bordsteinkante. Diese Lösung ist einhändig zu bedienen, spart wertvollen Platz und fügt sich nahtlos in das Stadtbild ein – ideal für enge Innenstädte, denkmalgeschützte Bereiche und stark frequentierte Gehwege. Mit einer Ladeleistung von bis zu 22 kW, einer robusten Bauweise und der Möglichkeit, Achslasten von bis zu 10 Tonnen zu tragen, bietet der Bordstein eine zukunftssichere Alternative für Kommunen, Stadtwerke und Unternehmen.
Besonders hervorzuheben ist die modulare Bauweise: Das Elektronikmodul lässt sich einfach austauschen, was Wartung und Nachrüstung deutlich vereinfacht. Ein integriertes Kühl- und Heizkonzept sowie die Schutzart IP68 sorgen für zuverlässigen Betrieb bei jedem Wetter. Die Authentifizierung erfolgt bequem per RFID, QR-Code oder App.
Vorteile auf einen Blick
Die Kooperation zwischen Berding Beton und Rheinmetall/Pierburg verbindet langjährige Expertise im Betonbau mit hochmoderner Ladeinfrastruktur. Der Ladebordstein kann sowohl in Neubauprojekten als auch bei der Nachrüstung bestehender Straßen verbaut werden. Durch die Nutzung vorhandener Infrastruktur entfallen aufwendige Tiefbauarbeiten, was Zeit und Kosten spart. Diese Lösung bietet eine platzsparende, äußerst wartungsarme sowie skalierbare Ladeinfrastruktur.
Marktreife und Perspektiven
Nach erfolgreichen Pilotprojekten in Köln und anderen Städten befindet sich der Ladebordstein bereits in der Serienproduktion. „Mit dieser Kooperation schaffen wir eine Win-Win-Situation für Kommunen, Betreiber und Nutzer“, betont Oliver Gomolka. „Wir bieten eine Ladelösung, die technisch ausgereift, wirtschaftlich attraktiv und optisch unauffällig ist.“
Berding Beton GmbH
www.berdingbeton.de
Praktische und hygienische Einhandbedienung beim Ladebordstein
© Berding Beton
