Systemhaus K-Mäleon mit Wandelementen

Thermodur Wandelemente erobern Hausbaumarkt

Die Idee zu dem Systemhaus mit dem Namen K-Mäleon hatte der Berliner Dipl.-Ing. Olaf Elze. Das Ziel, ein individuelles Massivhaus mit frei gestaltbarem Grundriss, so dass der Bauherr sein eigener (Innen-)Architekt ist.

Um das zu erreichen setzt der Ingenieur auf ein bewährtes Konstruktionsprinzip aus dem Industrie- und Gewerbebau. Ein Stahlrahmen übernimmt die Tragfunktion und die Fassadenelemente werden einfach davor gesetzt und mit der Stahlkonstruktion verbunden. Dieses Konstruktionsprinzip kann auch für den Dachbereich eingesetzt werden. So erhält man eine komplett massive Hülle mit besten Wärme- und Schallschutzwerten auch nach oben. Ein Massivdach ist besonders in lärmbelasteten Regionen, beispielsweise in Flughafennähe erstrebenswert.

Für die Fertigelemente von Thermodur entschied sich der Entwickler aus mehreren Gründen: Die Wandelemente von Thermodur werden aus hochwertigem Leichtbeton unter Zusatz von Naturbims hergestellt und verfügen über einen geschützten innen liegenden Dämmkern, um auch die hohen Anforderungen der Energieeinsparverordnung sicher zu erfüllen.

Ein weiterer Vorteil ist die Gestaltungsfreiheit bei den Fenster- und Türöffnungen in der Fassade. Alle Öffnungen werden individuell nach Planvorgaben im Werk bei der Fertigung berücksichtigt.

Bei der Veredelungswahl im Innen- und im Außenbereich sind den Bauherren keine Grenzen gesetzt. Die Thermodur Wandelemente lassen sich mit allen handelsüblichen mineralischen Leichtputzen im Außenbereich gestalten. Für die Innenseiten eignen sich Gips- und Kalkputze. Bei den Innenwandoberflächen der Bäder können wie üblich Zementputze eingesetzt werden. Wer sein Eigenheim mit Verblendern wünscht kann auch diese Art mit einplanen lassen.

 

Die K-Mäleon-Bauweise garantiert kurze Montagezeit

Nach Fertigstellung der Bodenplatte verläuft der Baufortschritt in rasantem Tempo. Diese Schnelligkeit ohne Qualitätsverlust ist nur möglich, durch das einzigartige Baukonzept von Dipl.-Ing. Olaf Elze und die ausgewählten Systemkomponenten: Stahlbetonbodenplatte, ca. 30 cm hoher Bodenaufbau der alle Hausinstallationen aufnimmt, das Stahltragwerk sowie die Wand- und Dachelemente von Thermodur.

 

Innenraumaufteilung ganz individuell und auch nachträglich änderbar

Das Tragwerk benötigt „nur“ Stützen im Außenbereich des Hauses. Dabei sind derzeit Grundrissgrößen von 120 bis 170 Quadratmeter möglich. Die Innenfläche bleibt völlig frei von tragenden Elementen. So steht den Bauherren die komplette Innenfläche vollständig zur freien Verfügung.

Das Musterhaus, das ab Mai 2014 zum Besichtigen und Probewohnen zur Verfügung steht, verfügt sogar über eine extravagante Galerie mit einem Atriumdachfenster.

 

Schützende und massive Fassade

Beim K-Mäleon kommen 40 cm dicke Leichtbetonfertigteilelemente der Betongüte LAC 8/0,8 mit dem 25 cm dicken Superdämmkern zum Einsatz. Das Sockelelement ist werkseitig mit einem wasserabweisenden Außenputz und einem innen liegenden Zementputz ausgestattet. So werden auch Wetterkapriolen während der Montage schadlos hingenommen. Die Sockelelemente werden kraftschlüssig mit der Betonbodenplatte oder der Betonkellerdecke verbunden.

Die Fassadenelemente werden auf das Sockelelement aufgesetzt und mit werkseitig eingegossenen Ankerplatten an der Stahlkonstruktion befestigt. Alle Thermodur Elemente werden direkt vom Transportfahrzeug mittels Mobilkran aufgesetzt. Dadurch ist ein mehrmaliges Anpacken unnötig und sorgt für eine schnelle und schonende Montage.

 

Barrierefrei – aber mit architektonischen Freiräumen

Die K-Mäleon Systemhäuser sind so konzipiert dass sie als absolut barrierefrei ausgeführt werden können. Dazu wurde bereits in der Konzeptionsphase der Rohfußboden ca. 0,25 cm unterhalb des Terrains eingeplant. In Verbindung mit dem Fußbodenaufbau ist im Fertigzustand ein maximaler Niveauunterschied von 5 cm zwischen Oberkante Fertigfußboden und dem umliegenden Gelände gegeben. 

Weitere Informationen: www.k-maeleon.com und www.thermodur.de

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