Kniffliges Baurecht sorgt deutschlandweit für Konflikte

Für private Bauherren ist es nicht immer leicht, im Paragraphendschungel den Durchblick zu behalten.

Der Traum vom eigenen Haus: Fast jeder vierte Mieter möchte, Umfragen zufolge, in den nächsten zehn Jahren Eigentum beziehen. Einen Strich dadurch macht zuweilen das Landes- oder Bundesbaurecht.

Ein geräumiger Keller, ein modernes Flachdach oder eine farbenprächtige Holzverkleidung im schwedischen Stil, die individuellen Erwartungen an ein Eigenheim sind unbegrenzt. In die Schranken weisen dagegen sowohl Landes-, als auch das Bundesbaurecht sowie einige kommunalrechtliche Vorgaben. Einige Auflagen erfüllen wichtige, sicherheitsrelevante Zwecke. Andere wirken einfach nur lästig oder sind mehrdeutig formuliert.

Für private Bauherren ist es nicht immer leicht, im Paragraphendschungel den Durchblick zu behalten, zeigt eine Recherche von Weissmaler, einem der größten deutschen Handwerksbetriebe. Das Unternehmen hat herausgefunden, dass die Anzahl niedergelassener Rechtsanwälte mit einer Spezialisierung auf Bau- und Architektenrecht von 360 (2006) auf 2.927 Rechtsanwälte (2018) gestiegen ist. Deren zunehmende Notwendigkeit zeigen außerdem die folgenden, teilweise kuriosen und widersprüchlichen Konflikte und Projekte aus den Bundesländern. Das Baurecht ist kompliziert: Wo der farbenfrohe Anstrich einzelner Gebäude für einen stadtweiten Skandal sorgt, werden anderswo kunterbunte Fassadenprojekte sogar finanziell von Bund und Land gefördert.

Die gesamten Ergebnisse der Studie finden Sie auch unter weissmaler.de/pm/kniffliges-baurecht.

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