Container? Lösung!

Qualitativ, nachhaltig und wirtschaftlich

1980 als eigenständiges Unternehmen der ALHO-Gruppe gegründet, gehört die Fagsi Vertriebs- und Vermietungs-GmbH heute mit mobilen und maßgeschneiderten Raumkonzepten zu einem der führenden Anbieter für Containergebäude.

Container haben kein gutes Image – zu Unrecht. Gerade in Zeiten, in denen der Bedarf nach schnellen und flexiblen Raumlösungen erhöht ist, lohnt es sich einen Blick auf das Angebot an mobilen Containerlösungen zu werfen. Das Familienunternehmen Fagsi aus Morsbach bietet neben seiner Modulbau-Miet-serie ProComfort drei Produktlinien für Mietcontainer für unterschiedliche Ansprüche, Standzeiten und Einsatzmöglichkeiten: vom energieeffizienten ProEnergy, der für Standzeiten von mehr als zwei Jahren entwickelt wurde, über den vielseitigen ProBasic bis hin zur wirtschaftlichen Standardlösung ProEco. Alle Produkte werden in den Werken der ALHO-Gruppe gefertigt und vereinen sämtliche Vorteile in Bezug auf Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Flexibilität.

 

Doch was zeichnet einen Container aus?

1. Containerlösungen sind in erster Linie temporäre Raumlösungen. Fagsi liefert die bestellten Container zum gewünschten Standplatz und holt sie am Ende des Mietverhältnisses wieder ab, um sie in der nächstgelegenen Niederlassung für den nächsten Mieteinsatz aufzubereiten.

2. Um die Container miteinander kombinieren zu können, verfügen sie über standardisierte Maße in Breite, Länge und Höhe.

3. Bei Containern sieht man – im Gegensatz zu Raummodulen – in der Regel den Stahlrahmen.

 

Partner für Miete oder Kauf

Fagsi wurde 1980 als eigenständiges Unternehmen der ALHO-Gruppe in Morsbach gegründet. Das Familienunternehmen hat Niederlassungen in Deutschland (Morsbach, Hamburg, Dresden, München, Heidelberg und Krefeld), Frankreich sowie der Schweiz und hat sich auf den Verkauf und die Vermietung von Containerlösungen spezialisiert. In Deutschland liegt das Verhältnis von Vermietung und Verkauf bei 70:30. Der größte Anteil an vermieteten Containerräumen liegt aktuell bei öffentlichen Auftraggebern. Doch auch bei fehlenden Büroräumlichkeiten in Unternehmen oder für Baustelleneinrichtungen findet das Unternehmen die passende Containerlösung.

Falls gewünscht, tritt Fagsi bei Aufträgen als Generalunternehmer in Erscheinung. Als Service bietet der Raumlösungsspezialist einen Rundum-Kundendienst an. Dies fängt bereits bei der Baugenehmigung an: So kümmert sich das Unternehmen um die Beschaffung aller Nachweise und Unterlagen, die für die Baugenehmigung notwendig sind. Sollte der Kunde keinen eigenen Architekten mit der Planung der Raumlösung beauftragen wollen, kann das Fagsi-Planungsteam mit bauvorlageberechtigten Architekten übernehmen. Der große Vorteil ist, dass sich das Team mit der Architektur aus standardisierten Raumeinheiten und den verschiedenen Produktlinien hervorragend auskennt, um Kunden die beste Lösung zu ermöglichen. Auch Änderungen von Kundenseite aus lassen sich in der Planungsphase flexibel ermöglichen.

Eine wichtige Säule des Qualitätsmanagements ist die Eigenüberwachung durch werksseitige Qualitäts- und Fertigungskontrollen. Diese erfolgen sowohl analog als auch digital und begleiten das Projekt bis hin zur Endreinigung der Containereinheiten. Jeder Schritt wird dabei protokolliert, bis ein Abschlussdokument den Prozess für jede Einheit einzeln abschließt. Erst dann wird sie verladen und auf die Baustelle transportiert.

Da alle Containergebäude kundenindividuell ausgestattet werden, wird ein Teil der Nachunternehmerleistungen vor Ort erbracht. Für solche Fälle greifen die einzelnen Niederlassungen auf ein Netzwerk aus regionalen Partnerunternehmen zurück und beauftragen diese, sobald es erforderlich ist. Der Kunde muss sich daher nicht selbst kümmern, ihm wird das fertige Gebäude dann schlüsselfertig übergeben. Mittlerweile reicht das Leistungspaket auf Kundenwunsch von der Gründung bis zur Erstellung der Außenanlagen.

 

Digitalisierung

Fagsi arbeitet seit längerem mit digitalen Planungstools, die den Mitarbeitern die Arbeit erleichtern. Aber auch Bauherren und Kunden bieten die Tools einen Mehrwert – zum Beispiel beim späteren Facility-Management. Eines dieser Tools ist die Projektmanagement-Software PlanRadar. Sie vernetzt alle am Projekt beteiligten Personen.

Kernstück der Digitalisierung ist die Objektplanung. Beim BIM-unterstützten Planen am 3D-Modell können die Containergebäude in einer dreidimensionalen Ansicht dargestellt werden. So lassen sich die unterschiedlichen Disziplinen optimal aufeinander abstimmen, Kollisionsprüfungen durchführen und damit Fehler vermeiden. Änderungen an Plänen können über das Dokumentationstool so von der Planungsabteilung in Echtzeit weitergeleitet werden. Von dort gibt es umgekehrt sofort eine Rückmeldung, falls Arbeiten doch anders ausgeführt werden müssen als zunächst geplant. Auf der PlanRadar-Plattform hat jeder Projektbeteiligte in Echtzeit Zugriff auf Pläne, Aufgaben und Kontakte. Das erleichtert die Kommunikation und ermöglicht ein schnelles und effizientes Umsetzen der Projektziele.

 

Circular Economy mit nachhaltigen Lösungen

Nachhaltigkeit über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes hinweg zu gewährleisten, wird zum zentralen Kriterium für die Verantwortung für unsere Gesellschaft werden – von Unternehmen ebenso wie von Städten und Gemeinden. Der Mensch und seine Bedürfnisse bleiben dabei im Fokus des Bauens – auch bei Gebäuden auf Zeit.

Lebenswerte, wiederverwertbare, recycelbare Architekturen ohne Qualitätsverlust wirtschaftlich zu realisieren, ist heute möglich, denn die Containerbauweise verbessert sich stetig. Mit ihr sind ökologische Gebäudelösungen möglich: Materialien im und am Bauwerk werden so verbunden, dass man sie leicht wieder trennen kann. Stahlgerüst, Verkleidung, Fenster, Fassaden, Boden, Wände: Statt zu kleben und auszuschäumen, wird vorrangig geschweißt, geschraubt und gesteckt.

Die einzelnen Container werden industriell mit optimiertem Ressourceneinsatz gefertigt. Dank der Vorfertigung von bis zu 90 Prozent wird nicht nur der Abfall auf der Baustelle auf ein Minimum reduziert – nach der Nutzung wird das Containergebäude rückstandslos zurückgebaut. Fagsi nimmt sie wieder zurück und stellt sie aufbereitet und runderneuert einem anderen Kunden zur Nutzung auf Zeit zur Verfügung.

Eine besondere Lektion in Sachen Nachhaltigkeit wurde 2019 den Schülern der Privatschule Munich International School in Starnberg direkt auf ihrem Schulgelände geboten: Hier konnten sie erleben, wie Raum-Container, die noch Anfang des Jahres den Fagsi Stand auf der Messe bauma in München bildeten, einen neuen Einsatzzweck bekamen und zur neuen Schulbibliothek aufgebaut wurden. Das hochwertige, zweistöckige Interims-Gebäude wird so lange zur Verfügung stehen, bis die bisherige Schulturnhalle zum neuen Innovationszentrum mit Bibliothek, flexiblen Klassenräumen und Kleingruppenbereichen umgebaut sein wird.

Fagsi-Kunden nutzen die Gebäude exakt so lange, wie sie diese tatsächlich auch benötigen. Das können nur wenige Monate sein – wie es häufig während Neubau oder Sanierung beispielsweise von Büro- oder Schulgebäuden der Fall ist – aber auch Standzeiten von mehreren Jahren sind durchaus üblich. Und wenn die Container nach zahlreichen Nutzungszyklen nicht mehr vermietet werden können, werden sie zu nahezu vollständig recycelt.

Mit dieser Mietlösungen für temporäre Containergebäude ist Fagsi eine Pionierin der heute hochmodernen „Sharing Economy“ – dem Leitmotiv einer neuen Generation von Konsumenten. Mit der Containerbauweise lebt das Unternehmen bereits seit fast 40 Jahren einen Nachhaltigkeitsgedanken, der heute aktueller ist denn je. Dies zeigt: Qualitätscontainer sind wegweisend für den Bausektor – einen Bereich, der in Sachen Wertstoffkreisläufe, Ressourcenschonung und Abfallvermeidung noch großen Nachholbedarf aufweist.

 

Bestätigte Qualität

Fagsi setzt in Bezug auf die Qualitätskontrolle auf aktives Handeln. Auch bei der Herstellung der Container überlässt Fagsi nichts dem Zufall. Diese werden ausschließlich in den Werken der ALHO-Gruppe gefertigt. Ein durchgängiges Qualitätsmanagement stellt dort mit einer Reihe organisatorischer Maßnahmen sicher, dass Mängel und Fehler von Anfang an vermieden werden. Dabei werden alle qualitätsbezogenen Aktivitäten und Zielsetzungen in einer ganzheitlichen Prozesssteuerung zusammengefasst mit dem Ziel die Prozess-, Arbeits-, Produkt- und Dienstleistungsqualität zu verbessern und die Kundenzufriedenheit so zu sichern und sogar zu steigern. Die Qualität der Container beruht auf mehreren Säulen:

 

1. Qualitätsmanagement-Norm ISO 9001 in den Herstellerwerken

Die ISO 9001 ist die national und international am weitesten verbreitete, branchenübergreifend gültige Norm zur Erstellung, Umsetzung und Aufrechterhaltung von Qualitätsmanagementsystemen. Sie garantiert die Steigerung der Qualität von Produkt und Dienstleistung und dient als Nachweis standardisierter Prozessabläufe. Im Falle der Herstellerwerke in der ALHO-Gruppe wird das Zertifikat alle drei Jahre durch den TÜV Rheinland neu vergeben. Der Erstzertifizierung durch einen unabhängigen Prüfer folgen zwei kalenderjährlich durchzuführende Überwachungsaudits, im dritten Jahr dann die Re-Zertifizierung.

 

2. Ressourcen- und Umweltschonende Produktion

Bei der Containerherstellung in den Werken der ALHO-Gruppe ist der bestmögliche und schonendste Einsatz von Ressourcen garantiert. Hier kommt ein insbesondere aus der Automobilindustrie bekannter Ansatz zur Prozessoptimierung in der Produktion – die „Lean Production“ – zum Einsatz. Grundsätzlich geht es dabei darum, den Produktionsprozess schlank zu halten und jegliche Art von Verschwendung zu vermeiden, sei es in Hinblick auf Materialien, Energie oder auch Manpower.

 

3. Interne Qualitätssicherung

Insbesondere bei Herstellern von Stahl- und Aluminiumtragwerken – wie sie die Tragstruktur der Fagsi-Container bilden – findet die sogenannte „Werkseigene Produktionskontrolle“ Anwendung. Deren Zertifizierung und eine ständige Überwachung müssen vorhanden sein, damit das der Norm entsprechende CE-Kennzeichen an den auf den Markt gebrachten Containern angebracht werden darf.

 

4. Externe Qualitätssicherung

Neben der internen Qualitätssicherung wird die Containerproduktion auch von externen Instituten begleitet und untersucht. Allen voran stehen die RAL-Gütezeichen Stahlsystembauweise RAL-GZ 613 und Mobile Raumsysteme RAL-GZ 619. Diese werden von der Bundes-Gütegemeinschaft Montagebau und Fertighäuser e.V. ausgestellt, einem Dachverband, der Containerhersteller regelmäßig überwacht. Die Gütezeichen bescheinigen, dass der Hersteller nach den geltenden Regeln der Technik arbeitet, also alle geltenden DIN-Normen einhält, der Arbeitsschutz gewährleistet ist und vieles mehr.

Da viele Anbieter auf den Markt drängen, die billig im Ausland produzieren lassen, empfiehlt es sich bei der Ausschreibung diesen Nachweis einzufordern. Zertifikate angesehener Institute, wie dem Materialprüfamt in Braunschweig oder dem Bau- und Prüfinstitut Leipzig zu bautechnischen Details wie Brandschutz oder zu Typenstatiken, Nachweise zu den Anforderungen des neuen Gebäude Energie Gesetzes GEG (früher EnEV) sowie Schweißnachweise garantieren die hohe Qualität der Fagsi Container.

 

Fagsi Vertriebs- und Vermietungs-GmbH

www.fagsi.com

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