Problemlöser für den Mittelstand
IT-Sicherheit aus dem Herzen EuropasMittelständische Bauunternehmen brauchen professionelle IT-Sicherheit, ohne dafür eine eigene Security-Abteilung aufbauen zu müssen. Der Sicherheitsanbieter ESET setzt genau hier an.
Was für die IT-Sicherheit zu tun ist, wissen viele Unternehmen genau. Systeme müssen aktuell gehalten, Zugänge geschützt, Daten gesichert, Mitarbeitende sensibilisiert und sicherheitsrelevante Vorgänge überwacht werden. NIS2 und BSI-Vorgaben haben das Thema endgültig auf die Geschäftsführungsebene gebracht.
Wer soll das alles machen?
Genau hier sitzen Unternehmen mittlerer Größe zwischen den Stühlen. Für kleine Handwerksbetriebe reichen überschaubare Strukturen und ein externer IT-Betreuer oft aus. Große Baukonzerne beschäftigen eigene IT-Abteilungen, Sicherheitsspezialisten und teilweise ganze Teams, die sich ausschließlich mit Cybersecurity beschäftigen.
Dazwischen arbeiten viele Unternehmen hochgradig digital, ohne dass eine eigene Security-Abteilung wirtschaftlich wäre. Sie betreiben ERP- und Kalkulationssysteme, tauschen große Mengen an Planungs- und Projektdaten aus, greifen von Baustellen auf zentrale Systeme zu und binden Mitarbeitende, Nachunternehmen und externe Dienstleistende ein.
Gleichzeitig besteht die interne IT oft nur aus wenigen Mitarbeitenden, die neben Sicherheit auch Arbeitsplätze, Server, Software, Benutzer, Telefonie und Support betreuen. Das Unternehmen ist damit zu groß, um IT-Sicherheit nebenbei zu erledigen – und häufig zu klein, um alle notwendigen Spezialisten selbst vorzuhalten.
Nicht jeder muss zum Sicherheits-
spezialisten werden
Hier liegt eine Stärke des Geschäftsmodells von ESET. Der Sicherheitsanbieter versucht nicht, aus jedem Kunden eine eigene Cybersecurity-Organisation zu machen. Stattdessen lassen sich Aufgaben aufteilen: Ein Teil bleibt im Unternehmen, der vorhandene IT-Dienstleister betreut weiterhin die Infrastruktur, während für spezielle Sicherheitsaufgaben zusätzliche Technik und Expert:innen hinzukommen.
Für mittelständische Unternehmen ist das ein wichtiger Unterschied. Wer einen bewährten IT-Dienstleister hat, möchte ihn wegen steigender Sicherheitsanforderungen nicht austauschen. Er kennt die Systeme, die Mitarbeitenden und die Eigenheiten einer gewachsenen IT. ESET arbeitet deshalb eng mit IT-Partnern und Systemhäusern. Der bestehende Ansprechpartner kann bleiben, während im Hintergrund auf die Technologie und bei Bedarf auf Sicherheitskompetenz des Herstellers zurückgegriffen wird. Im Idealfall entsteht keine Parallelwelt, sondern eine Erweiterung des Bestehenden.
Wie viel Sicherheit braucht ein Mittelständler?
Viele Unternehmen fragen sich auch, wie tief der Schutz reichen muss. Zwischen klassischem Rechnerschutz und einem rund um die Uhr überwachten Sicherheitsbetrieb liegt eine große Bandbreite. Nicht jedes mittelständische Bauunternehmen benötigt die Sicherheitsarchitektur eines internationalen Konzerns. Umgekehrt reicht es bei einer zunehmend vernetzten IT kaum noch aus, lediglich Schadprogramme auf Arbeitsplatzrechnern abzufangen.
ESET hat sich in den vergangenen Jahren genau in diese Richtung entwickelt – seine Wurzeln liegen im klassischen Virenschutz. Heute umfasst das Angebot unter anderem den Schutz von Arbeitsplätzen und Servern, E-Mail- und Cloud-Umgebungen, Verschlüsselung und Mehrfaktor-Authentifizierung ebenso wie Angriffserkennung, Sicherheitsanalysen und überwachte Dienste.
Für den Mittelstand zählt weniger diese Liste als die Möglichkeit, nicht alles selbst betreiben zu müssen. Wer seine Systeme absichern möchte, kann klassisch einsteigen. Wer mehr Transparenz braucht, kann Sicherheitsereignisse umfassender überwachen lassen. Wer weder Personal noch Spezialkenntnisse hat, um Warnmeldungen rund um die Uhr zu beurteilen, kann solche Aufgaben ganz oder teilweise als Dienstleistung beziehen.
Damit wird IT-Sicherheit skalierbar. Das Unternehmen muss nicht sofort die maximale Ausbaustufe einkaufen – sollte aber einen Anbieter wählen, mit dem der Schutz bei steigenden Anforderungen wachsen kann.
Spezialwissen einkaufen statt Personal suchen
Das hat eine wirtschaftliche Seite. Gute Cybersecurity-Spezialisten sind rar und entsprechend teuer. Ein einzelner Mitarbeiter löst das Problem kaum. Wer eine Überwachung rund um die Uhr organisieren will, braucht mehrere Personen und unterschiedliche Fähigkeiten – von der Analyse verdächtiger Vorgänge bis zur Reaktion auf einen tatsächlichen Angriff.
Für mittelständische Bauunternehmen wäre ein solches Team oft unverhältnismäßig. Sicherheitsleistungen einzukaufen kann sinnvoller sein, als alle Fähigkeiten intern aufzubauen. In der Baubranche sind vergleichbare Modelle selbstverständlich: Nicht jede Spezialleistung wird mit eigenem Personal erbracht, nur weil sie für das Gesamtprojekt wichtig ist. Entscheidend ist, dass die Kompetenz im richtigen Moment da ist und Verantwortlichkeiten klar geregelt sind.
Das gilt genauso für IT-Sicherheit: ESET bietet dafür Managed Security Services an. Sicherheitsereignisse können durch Spezialisten überwacht und bewertet werden, ohne dass der Kunde selbst ein Security Operations Center betreiben muss.
Für mittelständische Unternehmen bedeutet das vor allem organisatorische Entlastung: Nicht jede Warnmeldung landet morgens auf dem Schreibtisch eines IT-Mitarbeiters, der erst beurteilen muss, ob dahinter ein ernsthafter Angriff oder lediglich eine technische Auffälligkeit steckt.
Deutschland bleibt erreichbar
Wer Aufgaben auslagert, muss fragen: Wem gibt man diesen Einblick in die eigene IT? Bei Sicherheitsanbietern ist Vertrauen besonders wichtig. Seine Technik arbeitet tief in den Systemen, erkennt verdächtige Prozesse und verarbeitet Informationen über Sicherheitsereignisse. Umso wichtiger sind Herkunft, Rechtsraum, Ansprechpartner und Leistungsort.
ESET ist trotz seiner internationalen Größe ein europäisches Unternehmen geblieben. Der Hauptsitz befindet sich in Bratislava. Das Unternehmen ist nicht börsennotiert und gehört keinem amerikanischen oder asiatischen Technologiekonzern, sondern befindet sich weiterhin in privater Hand. ESET zählt zu Europas größten Cybersicherheitsunternehmen mit Niederlassungen und Forschungszentren weltweit.
Für deutsche Kunden gibt es eine eigene Organisation. Die ESET Deutschland GmbH sitzt in Jena und betreut den deutschsprachigen Markt; darüber hinaus gibt es eine Niederlassung in München. In Frankfurt nahm das Unternehmen 2024 ein Rechenzentrum in Betrieb, in Jena befindet sich außerdem ein Security Operations Center. Die europäische Herkunft beschränkt sich damit nicht auf die Konzernadresse. ESET trägt seit 2020 das TeleTrusT-Zeichen „IT Security made in EU“. Zu den Kriterien gehören unter anderem ein Hauptsitz in der Europäischen Union, Forschung und Entwicklung im Bereich IT-Sicherheit innerhalb der EU, die Verpflichtung auf die DSGVO und die Erklärung, keine versteckten Zugänge – sogenannte Backdoors – einzubauen.
Hinzu kommt das Label „Cybersecurity Made in Europe“ der European Cyber Security Organisation. Solche Kennzeichen ersetzen keine technischen Qualitätsnachweise. Für Unternehmen beantworten sie aber einen Teil einer zunehmend wichtigen Frage: In welchem rechtlichen und wirtschaftlichen Umfeld befindet sich der Partner, dem wir unsere Sicherheit anvertrauen?
Mittelstand gehört zum Kerngeschäft
ESET ist längst kein europäischer Nischenanbieter mehr. Für 2025 meldete die Unternehmensgruppe einen Umsatz von 733 Millionen Euro. Rund 500.000 Geschäftskunden in 178 Ländern und Regionen nutzen nach Unternehmensangaben ESET-Technologie. Das Unternehmen betreibt elf Forschungs- und Entwicklungszentren. ESET verbindet jahrzehntelange Cybersicherheitserfahrung mit KI-gestützter Prävention, Erkennung und Reaktion. Damit schützt ESET Unternehmen jeder Größe vor bekannten und neuen Bedrohungen.
Trotz dieser Größe ist der Mittelstand kein nachträglich erschlossenes Nebengeschäft. Kleine und mittlere Unternehmen gehören seit vielen Jahren zu den wichtigen Kundengruppen des Anbieters. Für Bauunternehmen ist das relevant. Ein Sicherheitsanbieter, der vor allem auf die Strukturen großer Konzerne ausgerichtet ist, kann technisch sehr leistungsfähig sein und trotzdem an den Bedürfnissen eines Mittelständlers vorbeigehen. Dort fehlen oft Spezialabteilungen, Entscheidungen fallen schneller und Lösungen müssen mit wenig personellem und organisatorischem Aufwand funktionieren.
Entscheidend ist deshalb weniger, möglichst viele einzelne Sicherheitswerkzeuge einzusetzen. Wichtiger ist ein Schutzniveau, das zum Unternehmen passt und sich im Alltag zuverlässig betreiben lässt. IT-Sicherheit darf dabei nicht selbst zum Organisationsproblem werden.
Sicherheit aus eigener Forschung
ESETs Forschende und Sicherheitsspezialisten untersuchen laufend neue Angriffsmethoden und digitale Bedrohungen. Dieses Fachwissen trägt nicht nur zur Entwicklung der Sicherheitslösungen von ESET bei, sondern auch zu den Fähigkeiten des Unternehmens, Bedrohungen im Vorfeld zu erkennen, und hilft so Unternehmen dabei, neue Cyberrisiken besser zu verstehen und sich darauf vorzubereiten. Für Mittelständler zählt vor allem die praktische Bedeutung: Sie müssen sich nicht selbst mit jeder neuen Bedrohung im Detail beschäftigen. Dafür gibt es Spezialisten, die Entwicklungen beobachten, bewerten und in Schutzmaßnahmen übersetzen.
Für Unternehmen ohne Cybersecurity-Abteilung ist das ein wichtiger Vorteil: Das Fachwissen ist verfügbar, ohne dass es intern aufgebaut werden muss.
Ein Partner, der Arbeit abnimmt
ESET kann Unternehmen die Verantwortung für ihre IT-Sicherheit nicht abnehmen. Kein Anbieter ersetzt funktionierende Backups, vernünftige Zugriffsregeln oder klare Zuständigkeiten. ESET kann aber dazu beitragen, dass Mittelständler nicht jede dafür nötige Fähigkeit selbst aufbauen müssen – darin liegt der größte Nutzen. Sie brauchen professionelle Sicherheit, wollen aber keine eigene Security-Abteilung gründen. Sie möchten ihren bestehenden IT-Dienstleister behalten, benötigen dahinter aber zusätzliche Spezialkompetenz. Sie müssen Kosten im Blick behalten und trotzdem angemessen geschützt sein. Und sie suchen einen Partner, der komplexe Sicherheitstechnik beherrscht, ohne daraus für den Kunden ein ebenso komplexes Projekt zu machen.
ESET bringt für diese Rolle eine interessante Kombination mit: jahrzehntelange Erfahrung, eigene Forschung, ein breites Sicherheitsangebot, Dienstleistungen für Aufgaben, die Unternehmen nicht selbst übernehmen möchten, eine ausgeprägte Partnerstruktur und eine feste Basis in Europa und Deutschland. Für mittelständische Bauunternehmen liegt der eigentliche Mehrwert damit möglicherweise gar nicht darin, noch mehr Sicherheitstechnik einzukaufen. Sondern darin, weniger davon selbst organisieren zu müssen.
ESET Deutschland GmbH
www.eset.com/de
Tschechoslowakei, Ende 1987. Der Kalte Krieg teilt Europa, Privatunternehmen sind kein Teil des sozialistischen Staats, Computer sind selten und Software aus dem Westen gelangt nur auf Umwegen ins Land. Von einer Cybersecurity-Branche spricht noch niemand.
In dieser Welt beschäftigen sich zwei junge Programmierer mit einer Technik, deren Bedeutung gerade erst zu erahnen ist: Miroslav Trnka und Peter Paško. Dabei stoßen sie auf einen ungewöhnlichen Gegner – einen Computervirus.
Der Schädling trägt den Namen „Vienna“ und gehört zu einer frühen Generation von PC-Viren. Nach der von ESET überlieferten Geschichte gelangte infizierte Software über einen Ingenieur aus dem Ausland in das Kernkraftwerk Jaslovské Bohunice in der heutigen Slowakei. Heute würde ein Sicherheitsalarm ausgelöst und Spezialisten auf den Plan gerufen – damals steht man vor einer Herausforderung.
Trnka und Paško beginnen, den fremden Code zu untersuchen. Wie arbeitet dieses Programm? Wie verbreitet es sich? Und vor allem: Wie lässt es sich aufspüren, bevor es Schaden anrichtet?
Kurz vor Weihnachten 1987 bauen sie einen ersten Scanner. Das Programm soll die damals kaum bekannte Schadsoftware erkennen. Damit ist das Problem zunächst gelöst – aber für die beiden Programmierer beginnt etwas Größeres. Ihnen wird klar: Vienna wird nicht der letzte Virus sein. Wenn Computer sich verbreiten, werden auch die Angriffe zunehmen. Also entwickeln sie weiter.
Aus einzelnen Gegenmaßnahmen entsteht die Idee eines allgemeineren Schutzprogramms. Es soll Schadsoftware diagnostizieren und beseitigen. Der Name dafür ist typisch für zwei junge Techniker, die bei aller Ernsthaftigkeit ihren Humor nicht verloren haben: NOD.
Die drei Buchstaben spielen auf eine damals sehr populäre tschechoslowakische Fernsehserie an, „Nemocnica na okraji mesta“ – „Das Krankenhaus am Rande der Stadt“. Trnka und Paško machen daraus „Nemocnica na Okraji Disku“: das „Krankenhaus am Rande der Festplatte“. Der kranke Rechner bekommt seine eigene Klinik. Technisch haben die beiden damit etwas geschaffen, das sich weiterentwickeln lässt. Geschäftlich stoßen sie jedoch an eine Grenze, die sich nicht wegprogrammieren lässt.
In der kommunistischen Tschechoslowakei ist privates Unternehmertum verboten. Eine Softwarefirma nach westlichem Vorbild lässt sich nicht einfach gründen. Die Idee ist da, die Technik funktioniert – doch der wirtschaftliche Rahmen fehlt.
Dann beginnt sich die Welt um sie herum zu verändern.
1989 fällt das kommunistische System in der Tschechoslowakei. Grenzen öffnen sich, wirtschaftliche Regeln ändern sich, aus technischen Experimenten können plötzlich Geschäftsideen werden. Bereits 1990 wird die Antivirentechnik der späteren ESET-Gründer in Österreich unter dem Namen Stopvir angeboten – der erste Schritt über die Grenze.
1992 folgt der entscheidende Schritt: Miroslav Trnka und Peter Paško gründen gemeinsam mit Rudolf Hrubý ESET. Aus dem Projekt zweier Programmierer wird ein Unternehmen.
Was danach folgt, ist eine zweite Grenzüberschreitung. Diesmal nicht von Ost nach West, sondern vom kleinen europäischen Softwarehaus auf den Weltmarkt. 1999 eröffnet ESET eine Niederlassung in San Diego, später folgen weitere Standorte in anderen Weltregionen.
Bemerkenswert ist dabei vor allem der Zeitpunkt. Trnka und Paško beschäftigen sich mit digitaler Sicherheit, als Computer für die meisten Menschen noch unbekanntes Terrain sind. Sie entwickeln Schutzsoftware, bevor „Cyber Security“ überhaupt zu einer eigenen Branche geworden ist. Und sie tun das in einem politischen System, in dem eine private Technologiefirma zunächst gar nicht vorgesehen ist.
Die Anfänge von ESET liegen damit weit entfernt von den üblichen Gründungsmythen der Tech-Branche. Sie beginnen in der Tschechoslowakei der späten Achtzigerjahre – mit zwei Programmierern, einem frühen Computervirus und dem Versuch, für ein damals noch kaum verstandenes Problem eine technische Lösung zu finden.
