Massiv zukunftsfähig

Mit der Mineralwolle-Generation 032 zum Passivhaus-Standard

Die „Bauunion 1905 GmbH“ gehört zu denjenigen in der Branche, die den Grundsatz des nachhaltigen Bauens seit Jahren in der Praxis konsequent umsetzen. Die Umstellung auf eine neue, besonders leistungsfähige Dämmstoffgeneration war für den Massivhaus-Anbieter aus dem sächsischen Gröditz nun der Anlass, seine komplette Modellpalette standardmäßig mit einer passivhaustauglichen Gebäudehülle auszustatten – ohne Aufpreis für die Kunden.

Andreas Schurig, seit 1991 geschäftsführender Gesellschafter der Bauunion 1905, ist ein Unternehmer mit Weitblick. Unter seiner Leitung entwickelte sich die ostdeutsche Traditionsfirma zu einem Vorreiter des energieeffizienten Bauens im Segment des schlüsselfertigen Massivbaues. Bereits seit März 2007 bietet die Bauunion 1905 ihre komplette Modellpalette standardmäßig als 30-kW-Häuser an. Da Geschäftsführer Schurig das langfristige Geschäft im Fokus hat, besitzt die Zufriedenheit der Kunden für ihn absolute Priorität: „Mit einer hochwertigen, energieeffizienten Bauweise erhalten unsere Bauherren einen echten Mehrwert. Ein Haus, das bei weiter steigenden Energiepreisen auch in einigen Jahrzehnten noch minimale Betriebskosten und einen hohen Wiederverkaufswert bietet.“

Bei dieser Geschäftsphilosophie wundert es kaum, dass sich das Unternehmen mit dem bisher Erreichten nicht zufrieden gab. Nachdem Isover – führender Dämmstoffhersteller und Lieferant der Bauunion 1905 – im Jahr 2009 mit der neu entwickelten Mineralwolle-Generation 032 Furore machte, entschied sich der
Massivhaus-Anbieter, diesen Schritt zu noch höherer Energieeffizienz mitzugehen und die neue Mineralwolle als Standarddämmstoff im Dach und an der Fassade einzusetzen.

 

Neue Möglichkeiten für Neubau
und Modernisierung

Die Isover-Dämmstoffe der Wärmeleitstufe 032 bieten nicht nur durch den Wegfall aufwändiger Hilfskonstruktionen bei der energetischen Modernisierung eine hohe Wirtschaftlichkeit. Auch im Neubau bieten sie mehr Flexibilität bei der Realisierung hoch energieeffizienter Gebäude. Grundsätzlich hat der Planer hier zwei Möglichkeiten: Er kann – bei vergleichbarer Dämmleistung – durch einen schlankeren Aufbau mehr Nutzfläche erzielen und damit die Herstellkosten des Objekts reduzieren. Oder er hält die Konstruktionsdicke bei und steigert damit die Energieeffizienz des Gebäudes deutlich. In beiden Fällen ist ein wirtschaftlicher Nutzen für den Eigentümer gegeben. Bei der Bauunion 1905 entschied man sich für die zweite Möglichkeit. In ihren hochwertigen Massivhäusern kommt die Mineralwolle 032 als Zwischensparrendämmung in den Dachschrägen sowie als Kerndämmung in der zweischaligen Außenwand zum Einsatz.
Diese ist stets im Hauspreis enthalten – entweder mit einer wartungsarmen Klinker-Vorsatzschale vor der tragenden Porenbetonwand oder mit einer vorgemauerten, verputzten Porenbetonschale. Ausgestattet mit der Mineralwolle-Generation 032 und 3-fach-verglasten Klimaplus-Fenster erreichen die mit 44 cm vergleichsweise schlanken Außenwände nun einen zukunftsweisenden U-Wert von 0,13 bis 0,14 W/m2K.

Aufgrund des hocheffizienten Dämm-Materials erfordert auch der Wärmeschutz im Dach keine aufwändigen Konstruk-
tionen. Die U-Wert- Empfehlung für Pas-
sivhäuser (0,015 W/m2K) erreicht man mit einer gängigen, 240 mm dicken Zwischensparrendämmung sowie einer thermischen Entkopplung von Sparren und Traglatten.

 

Keine Kompromisse
bei der Verarbeitung

Da zum Leistungsumfang des Massivhaus-Anbieters eine Fertigstellungsgarantie von drei Monaten nach Baubeginn gehört, war auch die schnelle Verarbeitung ein wichtiges Kriterium bei der Dämmstoff-Auswahl. Im Rahmen einer Probeverlegung konnten sich die Hausbau-Experten davon über-
zeugen, dass die höhere Effizienz des Dämmstoffs keinerlei Kompromisse hinsichtlich der gewohnten Verarbeitungs-Eigenschaften erforderte. Ganz im Gegenteil: „Wir haben das Material als sehr gut empfunden. Es steht dem Vorgängerfilz verarbeitungstechnisch in nichts nach“, bestätigt Andreas Schurig.

Schon in den Jahren zuvor hatte die Bauunion 1905 den innovativen Isover Rollenfilz „Kontur KR Xpress“ anstelle von Kerndämmplatten in der Außenwand eingesetzt. Dieser erlaubt eine besonders zügige Verarbeitung, weil er einfach horizontal zwischen den Mauerwerksankern über Wandöffnungen hinweg ausgerollt und eingeklemmt wird. Zuschnitte sind anschließend mit einem Messer schnell ausgeführt. Durch die optimale Verfilzung des Materials an Fugen und Stößen wird zudem bereits mit einer Dämmschicht eine wärmebrückenfreie Fläche erreicht. Das spart Zeit und Geld.

Bei der Zwischensparrendämmung des Daches fiel insbesondere die hervorragende Klemmfähigkeit der Mineralwolle-Generation 032 auf: Integra ZKF 1-032 klemmt auch bei großen Sparrenabständen sicher im Gefach. Der elastische Dämmstoff hat kaum Durchhang und kann daher auch mehrlagig verlegt werden. Zudem tragen die Rollenprodukte eine vlieskaschierte Unterseite, die das Eindringen von Schmutz beim und nach dem Einbau verhindert.

 

Fazit

Hoch gedämmte und damit nachhaltig Energie sparende Häuser sind in Deutschland auf dem besten Wege, sich als Neubau-Standard zu etablieren. Immer mehr Bauherren erkennen, dass eine Gebäudedämmung auf Passivhaus-Niveau ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz ist, langfristig unabhängig macht von knappen und teuren fossilen Energie-Ressourcen und eine dauerhaft werthaltige Investition ist, von der auch folgende Generationen noch profitieren. Ausgeführt mit besonders effizienten Dämmstoffen wie der Mineralwolle-Generation 032 erfordern diese Bauweisen kaum konstruktiven Mehraufwand – was die Wirtschaftlichkeit der Bilanz noch unterstreicht. Weitere Informationen zur Generation 032 von Isover erhalten Interessierte über Isover Dialog (Telefon: 06 21/501 200, Fax: 06 21/501 201, E-Mail: dialog@isover.de) und auf den Internetseite www.isover032.de und www.isover.de.

Andreas Schurig ist ein Unternehmer mit Weitblick

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