Lieblingsplätze zwischen Emotion und Funktion

Kann-Dialog gibt Denkanstöße für moderne Stadtplanung

Die Gestaltung urbaner Räume hängt vielfach von ihrer geplanten Nutzung ab. Doch wie sollen Plätze und Freiräume innerhalb von Städten in Zukunft aussehen?
Welchen Einfluss haben sie auf die Gesellschaft, Ökologie und Kultur?

Mit diesen Themen befassten sich die Referenten und Zuhörer des Kann Dialogs, der am 30. März d.J. bereits seine vierte Auflage erlebte. Mit über 300 Teilnehmern war die Veranstaltung in Frankfurt am Main sehr gut besucht.

Reger Meinungsaustausch

Der Dialog profitierte insbesondere von den unterschiedlichen Referenten und deren Herangehensweise an die Themen. Es entwickelten sich lebendige Diskussionen zwischen den Rednern und dem Publikum. Insbesondere der Vortrag von Dipl.-Ing. Architekt Stefan Forster aus Frankfurt mit dem Thema „Architektur für den Lebensraum Stadt“ regte mit seinen zukunftsträchtigen Ideen und polarisierenden Sichtweisen die anwesenden Gäste zum Meinungsaustausch an. Einen spannenden Ansatz bot auch die Landschaftsarchitektin Prof.-Dr. Constanze Petrow, die durch die Konzeption des Parks Gleisdreieck in Berlin bekannt geworden ist. Anhand von 12 Leitgedanken thematisierte sie die Fragestellung, wie sich öffentliche Parks gleichzeitig innovativ und ästhetisch gestalten lassen und welche Möglichkeiten die Bürger durch eine lebendige Nutzung mit einbringen. Mit dem Themenkomplex zur sicheren Ableitung von Oberflächenwasser im Hoch- und Straßenbau stellte zudem Klaus W. König, Fachjournalist und Sachverständiger der Industrie- und Handelskammer Bodensee Oberschwaben, einen technischen Sachverhalt in den Mittelpunkt, der einen wichtigen Part in jeder Planungsarbeit einnimmt.

Interessante Perspektiven – nicht nur für Planer und Gestalter – boten auch die Ausführungen von Unternehmer Jochen Schweizer. Mit seiner Motivationsrede machte er Mut, persönliche Grenzen auszutesten und endlich „zu springen“. Mögliche Risiken immer wieder neu zu beurteilen und sich dann bewusst für oder gegen eine Herausforderung zu entscheiden – das kann der Schlüssel für den Erfolg oder Misserfolg einer Unternehmung sein. Anhand von Beispielen aus seinem eigenen beruflichen Werdegang untermauerte der Pionier des Extremsports und Stuntman den Erfolg seiner Philosophie. Einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Veranstaltung leistete neben den hochklassigen Referenten auch die besondere Atmosphäre des Veranstaltungsortes. Die Union-Halle bot mit ihrer ungewöhnlichen Architektur den passenden Rahmen für den Kann-Dialog 2017.

Kann GmbH Baustoffwerke

www.kann.de

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