Kommunales Vermögen sichern!

Unterirdische Infrastruktursysteme befinden sich sehr selten im Fokus des öffentlichen Interesses. Allzu oft sind sie vergraben und vergessen. An dieser Stelle fehlt in Politik und Öffentlichkeit die Einsicht, dass es sich bei unseren unterirdischen Anlagen zur Abwasserentsorgung um das größte Anlagevermögen der Bundesrepublik handelt. Dieses aber gilt es – auch mit Blick auf die Verantwortung nachfolgenden Generationen gegenüber –  zu erhalten. Was hier dringend erforderlich ist, ist ein sehr langfristig ausgerichtetes Netzmanagement, das eine bauliche und funktionale Unterhaltung des Netzes eng mit einer kaufmännischen Bewirtschaftung des Anlagevermögens verzahnt.

Der Kanalgipfel 2017, der am 13. und 14. September 2017 im Kongress Palais Kassel stattfindet, bildet hier als nahezu einzige Veranstaltung in Deutschland die entscheidende Klammer, um das Handeln technischer, kaufmännischer und politischer Entscheider interdisziplinär zu bündeln. Unser Fachkongress für Wertermittlung und Werterhalt von Entwässerungssystemen, gemeinschaftlich durchgeführt von der Ingenieurgesellschaft Prof. Dr.-Ing. Stein & Partner GmbH und THIS, vermittelt die entscheidenden Strategien zur nachhaltigen Steuerung des Kanalvermögens, um zukünftige Investitionen in die Instandhaltung dieser Anlagen effizient zu gestalten.

Seien auch Sie dabei, wenn Bürgermeister und Kämmerer sowie technische Planer und Netzbetreiber den wirtschaftlichen Betrieb ihrer Entwässerungsanlagen diskutieren, gemeinsame Probleme identifizieren und Lösungsstrategien entwickeln!

„Ingenieure müssen die Sprache der Finanzexperten lernen!“

Internetseite des Monats:
Programm, Anmeldung und alle Informationen zum Kanalgipfel 2017: www.kanalgipfel.de

Zahl des Monats: 11.000
Nach der Bauingenieur-Statistik des Hauptverbandes haben im Studienjahr 2016 rund 11.000 Studenten ihr Bauingenieurstudium mit einem Bachelor oder Master abgeschlossen, 1.050 mehr als 2015. Jedoch stehen nicht alle Absolventen den Bauunternehmen zur Verfügung. Zum einen verfügen über die Hälfte „nur“ über eine Bachelorabschluss, von denen mit großer Wahrschein­lichkeit einige weiter studieren werden, zum anderen zieht es viele Berufsanfänger in die Ingenieur- und Planungsbüros sowie in die öffentliche Verwaltung, die jetzt wieder vermehrt einstellt.
Quelle: Hauptverband der Deutschen Bauindustrie

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