Für ein ausgeglichenes Raumklima

Bauphysikalische Eigenschaften und hohe thermische Masse

Im Bereich des nachhaltigen Innenausbaus sind vorgefertigte Lehmbauplatten von Lehmorange eine intelligente Alternative zu herkömmlichen Bauplatten. Sie sorgen ganzjährig für ein behagliches Raumklima und beugen Erkrankungen vor.

Die Anforderungen an die Energieeffizienz und Luftdichtigkeit von Gebäuden steigen stetig. Doch je luftdichter gebaut wird, desto größer ist das Risiko, dass sich Feuchtigkeit und Schimmel bilden. Regelmäßiges und systematisches Lüften wird immer wichtiger. Doch bereits bei der Planung im Bereich des Innenausbaus lassen sich Weichen für ein angenehmes und gesundheitsförderndes Raumklima stellen.

 

Naturtalent Lehm

Als Alternative zu herkömmlichen Bauplatten erweist sich der Baustoff Lehm. Er besteht aus rein natürlichen Materialien wie Ton, Steinen, Sand und Kies. Seine positiven bauphysikalischen Eigenschaften machen sich die Lehmplatten von Lehmorange zunutze. Sie eignen sich für den Einsatz im gesamten Innenausbau – für Wände und Decken. Sie sind dabei vollkommen trocken und werden wie Gipskartonplatten unkompliziert mittels Ständer- oder Riegelbauweise verbaut.

 

Raumwetter regulieren

Lehm gilt als „schwerer“ Baustoff und fungiert damit als Wärmespeicher. Er erwärmt sich langsam und kühlt auch langsam wieder ab – Faktoren, die sich im Sommer und Winter positiv auf das Raumklima und auf das körperliche Wohlbefinden auswirken. „Mit Lehmbauplatten kreiert man sein Raumwetter praktisch selbst. Experten sprechen in diesem Kontext vom sogenannten Wohlfühlklima. Dazu leistet Lehm als Baustoff einen entscheidenden Beitrag“, erklärt Thomas Bader, Geschäftsführer der Ziegelwerke Leip-finger-Bader, zu denen Lehmorange gehört.

 

Wärme und Feuchtigkeit im Gleichgewicht

Neben ihrer hohen Wärmespeicherkapazität binden Lehminnenwandsysteme effektiv Feuchtigkeit in der Luft. Denn Lehm ist diffusionsoffen und kann so überschüssige Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen: Ein wesentlicher Faktor für das Raumklima, da die Luftfeuchtigkeit in besonderer Weise bestimmt, ob man sich in einem Raum wohlfühlt. Für ein gesundes Raumklima empfehlen Experten eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 50 Prozent – Werte, die Innenwandsysteme aus Lehm problemlos erreichen.

Ist das Raumklima über einen längeren Zeitraum sehr feucht, kann es zu Schimmelschäden kommen, die oftmals unentdeckt bleiben. Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit zeigt sich unter anderem auch an beschlagenen Fensterscheiben. Gesundheitlichen Risiken beugen Innenwände aus Lehm effektiv vor und eignen sich auch für den Einsatz in Feuchträumen wie Badezimmern.

 

Keine Chance für Schadstoffe

Spätestens seit Beginn der Corona-Pandemie ist ein weiteres Thema im Zusammenhang mit einem gesunden Raumklima ins Zentrum des öffentlichen Interesses gerückt: die Konzentration von Schadstoffen in der Raumluft. Befinden sich über einen längeren Zeitraum mehrere Personen in einem ungelüfteten Raum, kann die CO2-Konzentration auf einen gesundheitsschädlichen Wert ansteigen. Aufgrund seiner besonderen Eigenschaften ist Lehm in der Lage, den CO2-Gehalt in der Luft zu reduzieren. Auch Gerüche nimmt er auf und sorgt so dafür, dass sich Menschen in einem Raum wohlfühlen. „Lehm schirmt beispielsweise auch hochfrequente, elektromagnetische Strahlung ab, die von Smartphones und WLAN-Verbindungen ausgeht. Wegen seiner vielfältigen positiven Eigenschaften bezeichnen wir ihn gerne auch als Allrounder im Bereich der Innenwandlösungen“, fasst Bader zusammen.

 

Lehmorange GmbH

www.lehmorange.de

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