EFEB – Interdisziplinärer Zusammenschluss von Fachleuten

Der Europäische Fachverband für Erosionsschutz und Begrünung e. V. (EFEB) legt mit 3. Mitgliederversammlung in Breuna einen fulminanten Spurt hin. Der am 11.05.2011 gegründete Verein setzt sich für die Verbesserung der Belange von Naturschutz und Landschaftspflege in der Bauwirtschaft ein.
 
Der dreiköpfige Vorstand, bestehend aus 1. Vorsitzender Lars Obernolte (ATL Begrünungs GmbH), 2. Vorsitzender Holger Neisser (Internationale Geotextil GmbH) und Schatzmeister Joachim Meyer (MSTDränbedarf GmbH) zog in seinem Bericht eine rundum positive Bilanz.
 
Die EFEB ist ein interdisziplinärer Zusammenschluss von Fachleuten und Fachunternehmen auf dem Gebiet von Erosionsschutz und Begrünung.
Zweck des Vereins ist die Förderung von naturnahen Maßnahmen zum Erosionsschutz und zur Begrünung, um für bauliche Anlagen wie Verkehrswege, Deponien, Tagebaue, im Hochwasserschutz etc. die jeweils erforderlichen sicherungstechnischen Aspekte mit ökologischen Belangen in Einklang zu bringen und damit die natürlichen Umweltressourcen zu erhalten oder zu verbessern.
„Mit der Vereinsgründung haben wir dafür einen wichtigen Grundstein gelegt. Die EFEB versteht sich als Brücke zwischen Naturschutz und Landschaftspflege auf der einen, und Planern und Bauingenieuren auf der anderen Seite. Die EFEB ist damit ein Pionier bei der interdisplinären Vernetzung anerkannter Fachleute des Erosionsschutzes und der Begrünung mit Entscheidern von baulichen Anlagen und Infrastrukturprojekten auf der Planungsebene“, so Lars Obernolte.
Die Schwerpunkte und Aktivitäten der Vereinstätigkeit sollen an den Erfordernissen und Bedürfnissen aus der Praxis ausgerichtet werden. Dabei ist ein europaweiter Informationsaustausch mit Fachkreisen, Behörden, Institutionen, Bauherrn und Ingenieurbüros (Planern) vorgesehen. Die EFEB möchte durch europaweite Mitarbeit in Fachgremien und Organisationen, bei Normen, Richtlinien und Vorschriften sowie durch Maßnahmen im Bereich Güteschutz die Akzeptanz von Erosionsschutz und Begrünung bei der Planung und Ausführung von Baumaßnahmen stärken. „Damit wird die hohe fachliche Qualität des Vereins unterstrichen“, hob Holger Neisser hervor.
Der Verein ist selbstlos tätig. Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden. „Jeder, der auf dem Gebiet von Erosionsschutz und Begrünung wissenschaftlich, journalistisch, planerisch oder ausführend tätig ist, ist uns herzlich willkommen. Eine Aufnahmegebühr wird derzeit nicht erhoben und auch der Mitgliedsbeitrag bewusst durch Staffelung so gehalten, dass die Kosten-Nutzen- Abwägung für den Einzelnen positiv ausfällt“, so Joachim Meyer.
„Um umweltorientierte Projekte und praxisorientierte Forschung im Bereich Erosionsschutz und Begrünung unterstützen zu können, ist freiwilliges Sponsoring von Unternehmen sehr willkommen“, unterstrich Lars Obernolte. Die Chancen dafür stehen gut, es gibt bereits einige Kontakte aus der Wirtschaft.
Lars Obernolte zeigte während der Sitzung die bisherige Entwicklung der EFEB auf und gab einen Ausblick zu den geplanten Aktivitäten 2012.

www.efeb.org

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