Die halten was aus!

FBS-Stahlbetonrohre für Europas höchstgelegene Kanalbaustelle

Es ist eine Baumaßnahme vor einer außergewöhnlichen Kulisse: Im Auftrag der Vorarlberger Illwerke AG werden von 2009 bis 2012 Erhaltungs- und Erneuerungsmaßnahmen an der Staumauer des Silvrettasees durchgeführt. Während der Bauphase wird das Wasser des Stausees abgelassen und die Ill, die dem nahegelegenen Ochsentalgletscher entspringt und im Silvrettasee aufgestaut wird, über eine ca. 200 m lange Leitung aus Stahlbetonrohren um das Baufeld herum geleitet.

Der 1,31 km² große Stausee liegt in den österreichischen Alpen im Bundesland Vorarlberg auf einer Seehöhe von 2030 m ü. A. in einer Senke der Silvretta-Gruppe. Bei den im Rahmen der Baumaßnahme zum Einsatz kommenden Rohren handelt es sich um FBS-Stahlbetongroßrohre DN 1600 nach DIN EN 1916 - DIN V 1201 mit Falzmuffe und Keilgleitdichtung am Spitzende, hergestellt nach der Qualitätsrichtlinie 1.1. der Fachvereinigung Betonrohre und Stahlbetonrohre e.V. (FBS). Sie wurden von der Hans Rinninger u. Sohn GmbH & Co. im Betonwarenwerk in Kißlegg im Allgäu produziert und bereits im Dezember 2010 zur Einbaustelle transportiert.


Staumauer fit für die Zukunft

Zu den umfangreichen Baumaßnahmen zählen unter anderem die Erneuerung der Staumauerkrone und die Montage einer Dichtfolie an der Wasserseite der Staumauer. Zusätzlich werden die Abdichtung im Gründungsbereich sowie die stählernen wasserbaulichen Absperrorgane und Einlaufrechen der Triebwasserführung und der Grundablässe erneuert.

Darüber hinaus werden Erhaltungsmaßnahmen an der Luftseite der Staumauer durchgeführt und ein neues Einlaufbauwerk für die zukünftige Triebwasserführung errichtet. Durch diese nach dem neuesten Stand der Technik projektierten Maßnahmen wird nach Aussage des Auftraggebers sichergestellt, dass die Staumauer Silvrettasee ihre Funktionstüchtigkeit in den kommenden Jahrzehnten wie bisher erfüllt.

Seit Ende Februar werden die von der Hans Rinninger u. Sohn GmbH & Co. im Allgäu produzierten FBS-Stahlbetonrohre von der Jäger Bau GmbH, Schruns, eingebaut. Je nach Witterungsverlauf verbleiben die Rohre nach Beendigung der Baumaßnahmen im See oder werden vor
Inbetriebnahme des Speichers teilweise wieder ausgebaut.n

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