Finanzieren – Leasen – Mieten?

Moderne Servicekonzepte für Bauunternehmer

Die meisten Bauunternehmer kennen es aus ihrem Arbeitsalltag nur zu gut: Wenn eine neue Baumaschine oder ein neues Baufahrzeug benötigt wird, ist es nicht nur damit getan, sich für ein geeignetes Produkt zu entscheiden. An die Entscheidung schließen sich zahlreiche Fragen an wie etwa die nach der geeigneten Finanzierungsform und nach den erforderlichen Versicherungen. Und in Zeiten einer noch unsicheren wirtschaftlichen Marktentwicklung im Baugewerbe ist auch das Thema „Mieten statt Kaufen“ eine Überlegung wert.

Der richtige

Finanzierungspartner

Viele Bauunternehmer haben im Arbeitsalltag kaum Zeit, sich mit diesen Fragen intensiv zu beschäftigen und setzen daher auf die Beratung durch externe Unternehmen. Hoch im Kurs stehen dabei Partner, die ein möglichst breites Beratungs- und Produktspektrum abdecken. Zu diesen Dienstleistern gehört die Wuppertaler GEFA Gesellschaft für Absatzfinanzierung. Die Tochter der französischen Großbank Société Générale hat eine mehr als 60jährige Markterfahrung in der Finanzierung und im Leasing mobiler Wirtschaftsgüter. Die heutige Produktpalette ist aber weit umfassender, weil die Kunden mehr und mehr Serviceleistungen und ganzheitliche Angebote aus einer Hand erwarten. So gehören aktuell auch Versicherungslösungen, ein alternatives Mietangebot sowie weitere Services zum Programm. Damit ist die GEFA, die ihre Produkte unter der Marke Société Générale Equipment Finance vertreibt, ein bedeutender Partner für den Mittelstand - insbesondere im Baugewerbe, wo sie einen ihrer Objektschwerpunkte hat.

 

Kredit oder Leasing?

Bei einer Kundenberatung hat die GEFA immer die individuelle wirtschaftliche Situation des Unternehmens und das Ziel der langfristigen Liquiditätswahrung fest im Blick. Auf dieser Basis wird dann auch im Dialog mit dem Kunden die Wahl der passenden Finanzierungsvariante getroffen. Traditionell finanzieren Bauunternehmen noch immer einen Großteil ihrer Investitionsvorhaben über das klassische Darlehn. Ein Darlehn ist dann interessant, wenn man Wert darauf legt, das Eigentum an der im Betrieb genutzten Baumaschine zu erwerben. Die Grundlage für eine Kreditfinanzierung sollten ausreichende Rückstellungen sein, die eine Rückzahlung der Kreditraten sicherstellen. Für alle Kreditkunden hat die GEFA übrigens ein marktgerechtes Produkt – die Mehrwertsteuerfinanzierung – entwickelt, das den Bedürfnissen vieler Unternehmer entgegenkommt. Die Mehrwertsteuerfinananzierung ist so konzipiert, dass die zeitliche Lücke, die zwischen Zahlung der Mehrwertsteuer durch das Unternehmen und Erstattung durch das Finanzamt besteht, überbrückt wird. So können kurzfristige Liquiditätsengpässe vermieden werden.

Alternativ zur Kreditfinanzierung kann es in vielen Fällen sinnvoll sein, eine Leasinglösung in Betracht zu ziehen. Im Gegensatz zu einer Darlehnsfinanzierung führt Leasing zu einer Verbesserung der Eigenkapitalquote. Das Leasingobjekt wird nämlich nicht aktiviert und somit findet keine Bilanzverlängerung statt. Dies wirkt sich positiv auf das Rating des Unternehmens aus. Die Eigenkapitalquote ist in Hinblick auf Basel II ein wichtiges Beurteilungsmerkmal der Banken für die Kreditwürdigkeit eines Unternehmens.

Ein Leasingvertrag sollte so gestaltet sein, dass zum einen der Restwert marktadäquat ist und zum anderen die Leasingraten aus den Erträgen des geleasten Objektes bezahlt werden können. Eine solche Vor-
gehensweise ist liquiditätsschonend und
ermöglicht am Ende der Laufzeit ohne zusätzlichen Kapitaleinsatz den Austausch des Leasingobjektes gegen ein neues. Damit lassen sich technologische Fortschritte leichter nutzen als bei einer Kreditfinanzierung. Einen Leasingvertrag für ein Unternehmen maßzuschneidern setzt allerdings ein gewisses Know-how voraus. Die GEFA kennt die spezifischen Märkte und Objekte im Baubereich sehr genau und kann so marktadäquate Restwerte kompetent kalkulieren. Darüber hinaus ist sie sich der saisonalen Schwankungen in den Einnahmen von Bauunternehmen bewusst und bietet daher auch angepasste Zahlungen von Leasingraten im Jahresverlauf – z.B. reduzierte Winterraten – an. Auch das kann kurzfristige
Liquiditätsengpässe überbrücken.

 

Objektversicherung

gibt Sicherheit

Nach der Wahl der passenden Finanzierungsvariante ist es ein Muss für jeden Bauunternehmer, sich über das erforderliche Maß an Versicherungen Gedanken zu machen. Auf Wunsch hilft die GEFA bei der Erstellung des Versicherungskonzeptes. Auf jeden Fall empfiehlt sie eine Maschinenversicherung zur wirtschaftlichen Absicherung gegen unvorhersehbar eintretende Sachschäden wie z.B. Materialfehler, Wettereinflüsse, Diebstahl, menschliches Versagen, Feuer sowie Versaufen und Verschlammen bei fahrbaren Objekten. Eine zusätzliche Sicherheit bietet die GAP-Versicherung, die bei einem Totalschaden oder einer Totalentwendung greift. In einem solchen Fall entsteht i.d.R. eine Lücke zwischen dem zu zahlenden Ablösewert an die GEFA und dem ermittelten regulierten Wiederbeschaffungswert, den die Versicherung zahlt. Diese Lücke wird durch den GAP-Risikoausgleich bzw. die GAP-Versicherung erstattet. Ein weiterer interessanter Versicherungsbaustein ist die von der GEFA angebotene GARANT-Versicherung. Damit lässt sich die herstellerseitig gewährte Garantie gegen eine geringe Prämie verlängern. Für eine Maschine im Wert von 100.000 Euro kostet beispielsweise eine Verlängerung der Garantie um weitere 12 Monate einmalig nur 700 Euro. Insbesondere für kleinere Unternehmen ist darüber hinaus auch der Ratenschutz als Form der Lebensversicherung sinnvoll. Sie übernimmt im Fall der ärztlich nachgewiesenen Arbeitsunfähigkeit der versicherten Personen – dies ist meist der Firmeninhaber oder Geschäftsführer der Unternehmung – die ausstehenden Finanzierungsraten bis zur Genesung. Im Todesfall geht das Finanzierungsobjekt in das Eigentum der Hinterbliebenen über, sodass keinerlei Verpflichtungen mehr gegenüber der GEFA bestehen. Die GEFA bietet hier einen modularen Aufbau mit einem attraktiven verbundenen Einheitstarif an, wobei bis zu drei versicherte Personen in einem Vertrag versichert werden können.

 

Warum nicht mieten?

Wer über Alternativen zu Kauf, Finanzierung und Versicherungen nachdenkt, findet möglicherweise in der Baumaschinenmiete eine sinnvolle Lösung. Über die GEFA können auch Baufahrzeuge gemietet werden. Dieses Angebot ist möglich, da der Truck- und Trailervermieter PEMA seit 2008 ein Unternehmen der GEFA-Gruppe ist. Die Miete von Baufahrzeugen ist ratsam, wenn ein flexibler Einsatz der Fahrzeuge vonnöten ist und zukünftige Auslastungsgrade unsicher sind. In einem solchen Fall wäre die Investition in teure Baufahrzeuge mit einem zu hohen wirtschaftlichen Risiko verbunden.

Zum PEMA-Vermietprogramm gehören beispielsweise Baustoffzüge mit 18-t-Heckladekran, Hakengeräte, 8x4- und 8x8-Hinterkipper, Stahl- und Alumulden mit einem Fassungsvermögen von 24 Kubikmetern, 4x4 Hydrodrive-Sattelzugmaschinen sowie Tieflader, die bis zu einer Länge von 19,20 Metern telekopierbar sind. Zement-Siloauflieger mit einem Volumen von 37 Kubikmetern, Sattelzugmaschinen mit XK12- beziehungsweise XK18-Kompressoren sowie Bitumenauflieger ergänzen das Angebot.

 

Zusätzliche Services

Unabhängig davon, für welche Serviceleistungen sich der Unternehmer entscheidet, steht allen GEFA-Kunden ein weiteres Produkt kostenlos zur Verfügung – die SG Equipment Finance Service Card. Die Karte bietet aufgrund von bereits durch die GEFA vorverhandelten Rabatten echte Einkaufsvorteile bei den Service Card Kooperationspartnern. So können Schmierstoffe, Reifen und Fahrzeugersatzteile zu Vorzugskonditionen bezogen werden. In einem Einkaufsportal, das über www.sgef-services.de zu erreichen ist, können sich die Kunden über sämtliche Konditionen informieren. Die Abrechnung über alle bezogenen Leistungen erfolgt über eine monatsgenaue Abrechnung; dabei wird ein langes Zahlungsziel gewährt.

Die SG Equipment Finance Service Card ist für die GEFA ein wichtiger Baustein in der Weiterentwicklung ihres Serviceprogramms. Sie unterstützt die Kunden damit nicht nur bei der Beschaffung von neuen Baumaschinen und -fahrzeugen, sondern bietet auch im laufenden Geschäftsprozess monetäre Vorteile. Weitere solcher Services, die für den Kunden einen echten Mehrwert darstellen, sind bei der GEFA in Planung.

www.gefa.de

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