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Leistungsfähige Verkehrsnetze als Schlüssel zu nachhaltiger Mobilität

Straßen, Brücken, Schienen: Wie moderne Infrastrukturlösungen, schnellere Bauverfahren und innovative Technologien die Mobilitätswende voranbringen.

Copyright: STRABAG

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Deutschlands Infrastruktur steht unter Druck: Viele Straßen, Brücken und Schienen sind marode und müssen dringend modernisiert werden. Damit die Mobilitätswende gelingt, müssen Bauprojekte deshalb nicht nur nachhaltig, sondern vor allem schneller geplant und umgesetzt werden. Leistungsfähige Verkehrswege sind weit mehr als ein Standortfaktor: Sie sichern Lieferketten, verbinden Regionen und schaffen die Voraussetzungen für wirtschaftliches Wachstum und klimafreundliche Mobilität. Doch vielerorts wächst der Modernisierungsstau. Während der Investitionsbedarf hoch ist, bremsen langwierige Planungs- und Vergabeverfahren die Umsetzung dringend benötigter Projekte.

Wenn die Vergabe zum Nadelöhr wird

In der Baubranche gilt längst nicht mehr nur die Finanzierung von Infrastrukturprojekten als Herausforderung. Häufig vergehen Monate oder sogar Jahre, bis Projekte vergeben und realisiert werden können. Experten sehen deshalb großes Potenzial in effizienteren Vergabemodellen, um die Verfahren zu vereinfachen und zu beschleunigen. Dazu zählen etwa funktionale Ausschreibungen, die das gewünschte Ergebnis definieren und Bauunternehmen mehr Spielraum bei der technischen Umsetzung überlassen.


Mit der modularen Bauweise beschleunigt STRABAG Brückensanierungen.
Copyright: verflimmert

Mit der modularen Bauweise beschleunigt STRABAG Brückensanierungen.
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Auch standardisierte modulare Bauweisen helfen, die Bauzeit zu verkürzen und Infrastrukturvorhaben zu beschleunigen. Zum Beispiel die von STRABAG entwickelte Modulbrücke: Durch Vorfertigung, standardisierte Abläufe und enge Verzahnung von Planung und Bau lassen sich Brücken deutlich schneller und effizienter erneuern.

Schiene stärken, Straßen nachhaltiger bauen

Der Schienenverkehr zählt zu den emissionsärmsten Verkehrsträgern und bietet damit großes Potenzial, den CO₂-Ausstoß im Verkehrssektor langfristig zu reduzieren. Voraussetzung dafür sind moderne und leistungsfähige Bahnnetze, die den wachsenden Personen- und Güterverkehr zuverlässig aufnehmen können.

Wie eine solche Modernisierung in der Praxis aussehen kann, zeigt die Erneuerung der Bahnstrecke Hamburg–Berlin. Sie zählt zu den wichtigsten Verbindungen Deutschlands. Während einer elfmonatigen Vollsperrung hat STRABAG auf rund 120 Kilometern zentrale Gleise, Weichen und Oberleitungen erneuert, die Streckenführung für parallele Zugfahrten optimiert und den Bahnhof Wittenberge modernisiert.

Auf der Südautobahn in Österreich recycelt STRABAG Beton und Asphalt in hohem Maße.
Copyright: Edin Haskic, Fa. Metz & Partner Baumanagement ZT GmbH

Auf der Südautobahn in Österreich recycelt STRABAG Beton und Asphalt in hohem Maße.
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Doch nachhaltige Mobilität endet nicht bei der Schiene. Auch Straßen und Brücken müssen fit für die Zukunft gemacht werden – und das möglichst ressourcenschonend und CO₂-arm. Durch systematisches Baustoffrecycling bereitet STRABAG zum Beispiel Asphaltaufbruch so auf, dass er für Straßensanierungen wiederverwendet werden kann. Das spart Primärrohstoffe und hilft zugleich, zahlreiche Lkw-Transporte zu vermeiden, wenn das ausgebaute Alt-Material direkt vor Ort aufbereitet wird. Bei der Sanierung der Südautobahn in Österreich konnten so mithilfe einer mobilen Aufbereitungsanlage vor Ort mehr als 13.000 Lkw-Transporte eingespart werden.

Infrastruktur als Basis für den Fortschritt

Die Anforderungen an die Verkehrsinfrastruktur werden in den kommenden Jahren weiter steigen. Umso wichtiger ist es, Projekte schneller zu realisieren und dabei Nachhaltigkeitsaspekte von Anfang an mitzudenken. Denn ohne leistungsfähige Verkehrsnetze werden weder die Mobilitätswende noch die Sicherung des Wirtschaftsstandorts Deutschland gelingen.

Mehr Informationen zum Thema nachhaltige Mobilität und moderne Infrastruktur finden Sie hier
 

 
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