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| Navigation | 28.02.2017

Wie leistungsfähige Abdichtungslösungen Abhilfe schaffen können

Undichte Tiefgeschosse – was tun?

Nur noch selten sind Keller die unscheinbaren Lagerräume von früher. Vielmehr bieten Tiefgeschosse heute oft eine erweiterte Nutzfläche. Feuchtigkeit ist daher ein Problem, das es nachhaltig zu lösen gilt.

  • Die Ansprüche an Tiefgeschosse sind in den letzten Jahrzehnten erheblich gestiegen. Deswegen können Wasserschäden eine außerordentliche Belastung für den Nutzer und Eigentümer darstellen. Foto: Thomas Max Müller / pixelio.de

  • Eine Lösung bei undichten Kellern kann der Einbau einer Innenwanne mit einer Frischbeton-Verbund- abdichtungsfolie sein. Foto: Sika Deutschland GmbH

  • Alternativ ist eine innenseitige Flächenabklebung sinnvoll. Foto: Sika Deutschland GmbH

  • Der künstlich angelegte Landschaftspark Goitzsche bei Bitterfeld führte zu steigendem Grundwasserstand und in der Folge zu überschwemmten Kellern. Foto: Sika Deutschland GmbH

Heute sind Tiefgeschosse meist ein fester Bestandteil in der Raumplanung unseres Lebensumfeldes. Ob als Arbeits- oder Freizeitraum im Wohnungsbau oder als Technikzentrale im Industriebau – die Ansprüche an Tiefgeschosse sind in den letzten Jahrzehnten erheblich gestiegen. So spielen entsprechend nutzbare Räumlichkeiten in Untergeschossen eine wichtige Rolle bei der Wertentwicklung und Vermarktung

Tricoflex-Einsatz: Wohnsiedlung in Freiburg
Das System hat sich in der Praxis bereits seit vielen Jahren bewährt. Ganz aktuell setzte man es bei einer Sanierungsmaßnahme im Frühjahr 2015 erfolgreich in Freiburg im Breisgau ein. Ursprünglich war das Gebiet „Landwassermatten“ im Stadtteil Landwasser ein sumpfiges Waldgebiet und wird seit 1965 als Großwohnsiedlung genutzt. Zum Zeitpunkt der Bebauung in den 1960er und 70er Jahren lag der Grundwasserstand zwar noch tiefer als heute, war aber bereits erhöht. Damals war es ein kostspieliges Unterfangen, einen wasserundurchlässigen Keller zu bauen. Daher entschied sich ein Großteil der Hausbesitzer gegen diese Variante.
Inzwischen hat sich die Lage in diesem Gebiet jedoch verschärft: Aufgrund des gestiegenen Grundwasserspiegels ist in vielen Kellern Wasser eingetreten. Trotz elektrischer Pumpen, die das überschüssige Wasser abführen sollen, war die Sanierung der feuchten Keller unvermeidbar. Das Tricoflex-Abklebesystem bot in diesem Fall die passende Lösung: Die Bodenplatte wurde flächig abgeklebt und die Abdichtung im Wandbereich nach oben geführt. Zusammen mit der Horizontalsperre der Innen- und Außenwände ist das Tiefgeschoss nun wirksam gegenüber dem anstehenden Grundwasser geschützt und kann von den Besitzern entsprechend deren Bedürfnissen genutzt werden.
SikaProof A-Einsatz: Region Bitterfeld
Die Innenwanne mit SikaProof A wurde bereits vielfach erfolgreich in der Praxis eingesetzt. Ein Beispiel stellt die Region um Bitterfeld dar. Seit 1768 wurde  in diesem Gebiet Bergbau zur Braunkohlegewinnung betrieben. Aufgrund des hohen Grundwasserstandes konnte dies jedoch zu Beginn nur begrenzt umgesetzt werden, daher wurde er ab 1839 künstlich abgesenkt. In den folgenden Jahren begann ein intensiver Abbau. Diese Periode endete dann zu Beginn der 1990er Jahre, als die Tagebauwerke stillgelegt wurden. Zur Renaturierung der Tagebauwerke flutete man die Tagebauten und legte künstlich modellierte Seen an – so auch im Landschaftspark Goitzsche.
Dadurch stieg der Grundwasserstand, der zu Druckwasser-belastungen von Kellergeschossen führt, die bisher lediglich mit Sickerwasser aus Regenfällen beaufschlagt wurden. Die Folge ist und war absehbar: Viele Keller sind nicht für diese Wasserdruckbeaufschlagung bemessen und ausgebildet. Teilweise standen die Keller ganzer Straßenzüge unter Wasser. Allein in dieser Region wurden etwa 100 Keller mit der beschriebenen Maßnahme der Frischbetonverbunddichtungsbahn SikaProof A bis heute erfolgreich saniert.

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