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Weiterbildungsmasterstudiengang „Baurecht und Baubegleitung – von der Projektentwicklung bis zur Streitbeilegung (LL.M.)“

Weiterbildungsmasterstudiengang „Baurecht und Baubegleitung – von der Projektentwicklung bis zur Streitbeilegung (LL.M.)“
Von RA Sabrina C. Kromberg

Im Bereich des Bau- und Architektenrechts gibt es seit Jahren einen stark steigenden Bedarf an Experten, die beratend, schlichtend oder als Sachverständige zu verschiedenen rechtlichen Fragestellungen zurate gezogen werden. Als Hauptgründe dafür sind zunächst der durch die Niedrigzinspolitik geförderte Bauboom sowie die aus der sich kontinuierlich ändernden Gesetzeslage erwachsende Unsicherheit innerhalb der Branche zu nennen.

Um hier Abhilfe zu schaffen und beruflich mit der Problematik konfrontierte Architekten, Bauingenieure, Baubetriebler und juristisch vorgebildetes Personal zu kompetenten Spezialisten weiterzubilden, wurde von der Philipps-Universität Marburg bereits 2014 der berufsbegleitende Masterstudiengang „Baurecht und Baubegleitung – von der Projektentwicklung bis zur Streitbeilegung“ ins Leben gerufen.

Während der drei ersten Semester dieses Studiengangs finden jeweils vier Präsenzveranstaltungen in Marburg (6 Tage), Berlin, Hamburg und München (jeweils Do.-Sa.) statt, die sich inhaltlich am Lebenszyklus eines typischen Bauprojekts orientieren. Angefangen mit der wirtschaftlichen Beurteilung des Vorhabens, den bauplanungs- und bauordnungsrechtlichen Fragen und der Kommunikation mit der Öffentlichkeit, über die Projektsteuerung bis hin zu den Besonderheiten des Bauvertragsrechts und des Architektenrechts werden die Studierenden von renommierten Dozenten durch das Dickicht der zahlreichen Regularien und Gesetze geführt.

Die fachlichen Schwerpunkte des Studienangebots bilden unter anderem die wichtigen, häufig jedoch schwierig zu beurteilenden Fragen der Nachträge aufgrund von Leistungsänderungen oder zeitlicher Verzögerung. Diese werden aus baubetrieblicher und aus rechtswissenschaftlicher Sicht ausführlich dargestellt. Des Weiteren steht die Rechtsdurchsetzung im Vordergrund, bei der, neben zivilprozessualen Aspekten, der Fokus auf Schiedsverfahren, Mediation und Adjudikation gelegt wird. Nach der Ausfertigung einer Masterarbeit weist der international anerkannte juristische Hochschulabschluss LL.M. (Master of Laws) die Absolventinnen und Absolventen als Experten auf ihrem Gebiet aus.

Die Erfahrungen aus zwei erfolgreich durchgeführten Kursen haben gezeigt, dass das Masterprogramm die interdisziplinäre Zusammenarbeit erheblich fördert. Es bildeten sich in kürzester Zeit fachlich gemischte Gruppen, die sich gemeinsam auf Klausuren vorbereiten und in Fallstudien Lösungen erarbeiteten. Auf diese Weise konnten Kompetenzen erworben werden, die über das eigene Fachgebiet hinausreichen und die nach Aussage der Studierenden zur Bewältigung praktischer baurechtlicher Probleme von größter Bedeutung sind.

Von dieser interdisziplinären Sprechfähigkeit profitieren auch die Juristen; ihnen wird darüber hinaus Spezialwissen in Gebieten außerhalb des klassischen Bauvertragsrechts vermittelt. Die FIDIC-Bedingungen z.B. sind ebenso Teil des Programms wie etwa der Umgang mit technischen Fragen in Sachverständigengutachten oder die Prüfung baubetrieblicher Gutachten.

Der Lehrplan wurde in enger Abstimmung mit Vertretern des Deutschen Baugerichtstags, des Instituts für Baurecht in Freiburg, der ARGE Baurecht und der Deutschen Gesellschaft für Baurecht entworfen. Die akademische Leitung liegt seit den Anfängen in den Händen des bekannten Marburger Juraprofessors Dr. Wolfgang Voit, der zahlreiche Bücher und Aufsätze im privaten Baurecht veröffentlicht hat. Er hat als Experte an der Arbeitsgruppe Bauvertragsrecht des Bundesministeriums der Justiz teilgenommen und ist deshalb auch mit dem neuen Recht bestens vertraut. 2013 wurde ihm für seine Verdienste der Deutsche Baurechtspreis verliehen.

Für die Durchführung des Masterstudiengangs zeichnet die ELMar gGmbH verantwortlich, die für die berufliche Weiterbildung gegründet und mit entsprechend qualifiziertem Personal ausgestattet wurde. Neben der Organisation der Veranstaltungen in den vier deutschen Städten, der Verarbeitung der Anmeldungen und der Betreuung der Studierenden vor Ort konnte das gemeinnützige Unternehmen bis dato auch verschiedene Milestones des Studiengangs erfolgreich realisieren. Dazu zählen u.a. die Akkreditierung des Studienangebots durch das Qualitätssicherungsinstitut Acquin sowie die Anerkennung der Leistungen für den theoretischen Teil der Fachanwaltsqualifikation „Bau- und Architektenrecht“ durch die Rechtsanwaltskammer Frankfurt am Main.

Der nächste Studiengang beginnt zum Wintersemester 2018/2019, Anmeldeschluss ist der 31.08.2018. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.baurecht-master.de

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