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| Navigation | 04.07.2016

Schneller,
besser, günstiger

Produktivitätssteigerungen durch Assistenzsysteme

  • Foto: Caterpillar/Zeppelin

Langes Rangieren, unerwartete Verzögerungen durch Ausfälle von Baggern und Radladern, unpräzises Arbeiten – all das kostet Zeit und damit Geld. Die mangelnde informationstechnische Vernetzung von Baumaschinen, Baustellenumgebung und Baustellenleitsystemen ist häufig eine wesentliche Ursache für Verzögerungen auf Baustellen.

Denn nur mit Hilfe des Fahrers können Erdbaumaschinen kaum höchste Anforderungen hinsichtlich Arbeitsgeschwindigkeit und Genauigkeit erfüllen. Vielmehr stellt sich die Frage: Wie lassen sich brachliegende Potentiale auf Baustellen freisetzen? Wie lassen sich Ausfall- und Stillstandzeiten vermeiden?

Einbindung in Bauabläufe

Um diesen Produktivitätsverlusten entgegenzuwirken, werden  Baumaschinen heutzutage immer öfter in die digitalisierten Produktionsabläufe auf den Baustellen einbezogen, greifen immer häufiger  ab Werk integrierte Assistenzsysteme helfend ein:
Baumaschinen melden permanent relevante Motor- und Arbeitsdaten, um Service- und Wartungsabläufe zu optimieren und Ausfällen vorzubeugen.

Die digitale Erfassung und Auswertung von Einsatz- und Verbrauchsdaten ermöglicht Vergleichswerte zu anderen Maschinen und gibt so Hinweise auf mögliche Einsparpotentiale.

3D-Steuerungen ermöglichen Baumaschinen, sich präzise auf der Baustelle zu bewegen und ihre Arbeit akkurat zu erledigen; die anfälligen, zeit- und personalintensiven manuellen Vermessungssysteme sind dadurch überflüssig.

Durch moderne Vermessungstechnik lassen sich Fehler in der Planung entdecken und beseitigen, bevor sie zu einem Problem werden.

Eine Anzeige von Quer- und Längsneigung in Echtzeit hilft Dozer-Piloten, ihre Maschine auf der gewünschten Neigung zu platzieren und das Planum über mehrere Durchgänge konstant zu halten.

Die Überwachung der Schildposition und automatische Korrektur unerwünschter Schildbewegungen bei Kettenraupen und Gradern sorgen für ein exakteres Planum.

Rechner helfen, die eingestellte Schildposition ohne aufwändige Fahreraktivitäten beizubehalten.

Integrierte Waagesysteme optimieren Ladespiele bei Baggern und Radladern; überflüssige Fahrten und die für LKW und Dumper so abnutzungsintensive Überladung entfallen.

Nicht zuletzt ermöglicht die Digitaltechnik eine genaue Dokumentation der geleisteten Arbeiten – hilfreiche Grundlage für Rechnungserstellung oder Nachweis für den Anspruch auf Nachträge.

Niedrigere Gesamtbetriebskosten

Und obwohl die neuen Assistenzsysteme nicht umsonst zu haben sind, lohnt sich in der Regel die Anschaffung. Denn der höhere Kaufpreis schlägt sich aufgrund der besseren Ausstattung in einem deutlich höheren Wiederverkaufswert nieder. Und dank digitaler Technik und einfacher Bedienbarkeit können Erdbaumaschinen höchste Anforderungen hinsichtlich Arbeitsgeschwindigkeit und Genauigkeit erfüllen: Gute Piloten können dank Digitaltechnik deutlich schneller arbeiten, weniger erfahrene Maschinenführer bewältigen mit ihrer Hilfe auch komplexe Arbeiten, die sie vorher in dieser Qualität nicht hätten leisten können. Kann etwa ein erfahrener Dozer-Pilot pro Tag etwa 3.000 bis 4.000 m² am Tag planieren, steigt seine Produktivität durch 3D-Steuerung und Assistenzsysteme unter ansonsten gleichen Bedingungen auf bis zu 10000 m² an.  Früher war eine verbrauchsgünstigere Baumaschine die einzige Lösung aller Effizienzprobleme. Jetzt ist sie zwar immer noch ein wichtiger Teil der Lösung. Doch die größeren Effizienzsprünge lassen sich durch den Einsatz moderner Informationstechnologien erzielen, die Baumaschinen und Baustellensteuerung sinnvoll ergänzen, erweitern und vernetzen.

Zeppelin Baumaschinen GmbH

www.zeppelin-cat.de

Autor: Eugen Schmitz

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