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| Navigation | 14.08.2017

Neue Mecalac MWR-Bagger im Markt

Perfektioniert für urbane Baustellen

Bei Rad- oder Raupenbaggern treffen zwei Welten aufeinander. Mit dem MWR versucht der französische Hersteller Mecalac, Vorteile aus beiden Welten zu vereinen.

  • Abbildung: Mecalac

  • Kompakt für die Stadt: Der nachhinten verlegte Ausleger ragtin keiner Situation nach vorneüber die Schaufel hinaus. Abbildung: Mecalac

  • Der MWR lässt sich auch als Gabelstapler einsetzen – mit beeindruckender Reichweite. Abbildung: Mecalac

  • Gas gewicht der MWR ist gleichmäßig auf alle räder verteilt. Abbildung: Mecalac

  • Dank des tiefliegenden Schwerpunktes der Maschine ist die Kabine des MWR-Baggers für den Fahrer bequem zugänglich. Abbildung: Mecalac

  • Der Tank der neuen MWR- Bagger befindet sich im Unterwagen auf Höhe der Trittstufe. Abbildung: Mecalac

  • Der tiefliegende Schwerpunkt soll sich praktisch nicht auf die Bodenfreiheit auswirken. Abbildung: Mecalac

  • Eine gute Rundumsicht ist bei allen MWR-Baggern gewährleistet. Abbildung: Mecalac

  • Über den Monitor lassen sich alle wichtigen Daten abrufen, auch die Bilder der optionalen Kamera. Abbildung: Mecalac

  • Die Steuerung erfolgt über ergo-nomisch geformte und plazierte Bedienelemente. Abbildungen: Mecalac

Ob gigantische Schaufel oder universaler Geräteträger, die Anforderungen an Bagger sind so vielfältig wie das Bauen selbst. Entsprechend viele Baggermodelle, -gewichtsklassen und -varianten gibt es. Und immer wieder gibt es auch Versuche, Bagger noch vielseitiger zu machen, um sie für bestimmte Aufgaben, etwa den Einsatz in der Stadt, zu optimieren.

Dazu müssen mehrere Eigenschaften unter einen Hut gebracht werden, die sich eigentlich entgegenstehen: Ein „Stadtbagger“ sollte kompakt, leicht, leise und wendig sein, und idealerweise auf eigenen Rädern zur Baustelle gelangen. Hohe Tragkraft, große Reichweite des Auslegers, eine hohe Stabilität in jede Richtung sind aber auch erforderlich, und damit normalerweise auch ein schweres, ausladendes Gegengewicht.

Tiefer Schwerpunkt

Mit einem besonderen Konzept versucht Mecalac, diesen widerstrebenden Anforderungen gerecht zu werden: Der Zahnkranz wurde nicht auf den Rahmen gebaut, sondern etwas tiefer in den Rahmen integriert. Dadurch konnte der Motor etwas mehr in die Mitte und

nach unten platziert werden. Darüber hinaus verlegte der französische Hersteller beim MWR einen Teil der Technik, etwa den Tank, in den Unterwagen. Zusammen mit der modifizierten Konstruktion des Oberwagens lässt das den Schwerpunkt des Baggers um 20 Prozent nach unten rutschen.

Hohe Stabilität

Die Vorteile liegen auf der Hand: die Stabilität im Fahr- und Arbeitsbetrieb und damit die Sicherheit steigt, gleichzeitig verbessert sich die Zugänglichkeit der Komponenten etwa für Service und Wartung. Fahrer oder Fuhrparkverantwortliche muss dadurch keine Arbeiten in der Höhe verrichten. Das Risiko bei der täglichen Instandhaltung ist gleich null, die Arbeiten lassen sich entsprechend schneller erledigen.

Auch der Tank ist im unteren Teil untergebracht. Diese Maßnahme verlagert nicht nur den Schwerpunkt nach unten, sondern ermöglicht ein höheres Fassungsvermögen des Tanks. Dadurch wird das Betanken selbst erleichtert, da sich der Tankeinfüllstutzen der neuen Bagger etwa auf gleicher Höhe wie bei einem Pkw befindet. Die MWR-Modelle können also an jeder normalen Tankstelle Diesel aufnehmen.

Der eingeklappte Gelenkarm, der sich in die Silhouette der Maschine einfügt, bildet eine positive Masse und ein natürliches Gegengewicht, das die Hubleistung optimiert. Dies gewährleistet eine große Transport- und Umschlagsfreiheit schwerer Lasten. 

Bestechende Übersichtlichkeit

Die Linien der Motorhaube hinten wurden neu durchdacht, und die abgerundete Scheibe besteht (am 15MWR) aus einem Stück, um eine bessere Sicht zu gewährleisten. Der Mecalac-Ausleger klappt ein, um die seitliche Sichtbarkeit zu verbessern. Die in 2 Teilen einklappbare Windschutzscheibe und die Fenster der Türen, die geöffnet werden können, ermöglichen den direkten Kontakt mit der Baustelle. Mit dem Rückspiegel und der optionalen, perfekt integrierten Seitenkamera bietet die Kabine dem Fahrer verbesserte Sichtverhältnisse, damit dieser sich während dem Betrieb seiner Maschine auf die Baustellenumgebung konzentrieren kann.

Erleichterte Bedienung

Mithilfe des zentralen Steuerhebels schaltet der Fahrer vom Fahrmodus mit einer Handbewegung in den Parkmodus. Er spart sich somit 7 bis 10 Bewegungen, die er normalerweise dafür benötigt.

Dieses Alleinstellungsmerkmal ermöglicht ein sofortiges Umschalten durch Auswahl der gewünschten Konfiguration. Das bietet mehr Sicherheit: Der Fahrer kann sich unbekümmert auf seine Arbeit konzentrieren, da er lediglich eine Handbewegung ausführen muss. Er hat die Maschine somit jederzeit unter Kontrolle.

Maximale Sicherheit

Der wichtigste Punkt im Lastenheft war laut Mecalac die Optimierung der Sicherheit für den Fahrer und alle Beteiligten auf der Baustelle – innerhalb und außerhalb der Stadt. Aus diesem Grund verfügen die MWR-Bagger serienmäßig über zahlreiche innovative Ausstattungen. Die Füße bleiben auf dem Boden; die automatische Blockierung der Pendelachse erleichtert die Sicherung der Maschine, während der Fahrer sich auf seine Arbeit konzentriert.

Die komplette serienmäßige Sicherheitsausstattung wird durch die Absenkung des Schwerpunkts und die niedrige Höhe der Stufe zur Kabine abgerundet. Optional sind Kameras erhältlich, die mit dem 7-Zoll-Bildschirm zu integrieren sind. Auch im Rückwärtsgang wird somit die Sicht auf die Baustelle gewährt.

Vielseitige Flexibilität

Mecalac bietet für die MWR-Bagger seinen patentierten Connect-Schnellwechsler an, der sich von der Kabine aus bedienen lässt.  Damit stehen für die MWR alle Mecalac-Anbaugeräte zur Verfügung. Die Konstruktion ist laut Hersteller so ausgelegt, dass ein Ab- oder Herunterfallen der Anbauteile unmöglich ist.

Der Schnellwechsler ist mit einem Erkennungssystem ausgestattet, welches kontrolliert, ob das Anbaugerät korrekt eingerastet ist. Es informiert den Fahrer durch optische und akustische Signale. Die Anbaugeräte zum Connect-Schnellwechsler sind außerdem 180° umkehrbar und mit einer automatischen Spielausgleichsfunktion ausgestattet.

Die MWR-Bagger verfügen über eine umfassende Serienausstattung, können aber an die spezifischen Anforderungen der unterschiedlichen Kundengruppen angepasst werden: Galabauer, Kanalbauer, Kommunen, Bauunternehmen. Von der Lackfarbe über die Auswahl der Reifen, Klimaanlage oder Kameras, zahlreiche Anbaugeräte, Baggerschaufeln und hydraulische Geräte, gibt es zahlreiche Möglichkeiten die neuen MWR-Bagger anzupassen.

Effiziente Beweglichkeit

Um sich auf engen Baustellen bei möglichst geringer Einschränkung des üblichen Verkehrsgeschehens bewegen zu können, sind eine hohe Beweglichkeit und ein geringer Wendekreis ein unverzichtbares Muss. Dem trägt Mecalac durch eine Allradlenkung Rechnung: Die Bagger der MWR-Baureihe können nicht nur wie jeder andere Bagger auch in die Kurve fahren, sondern sich auch im so genannten Hundegang bewegen. Dabei werden alle Räder in die gleiche Richtung gedreht, so dass sich das Fahrzeug diagonal bzw. quer zur Ausrichtung bewegen kann.

Der tiefe Schwerpunkt erlaubt außerdem einen recht flotten Vortrieb: Wenn es die Straßen- und Wege-Verhältnisse ermöglichen, sind die MWR bis zu 40 km/h schnell. Und dank Allrad-Antrieb kommen die neuen Mecalac-Modelle auch im Gelänge gut voran.

Elegantes Design

Die Differenzierung durch das Produktdesign ist eine wichtige Komponente bei den Maschinen von Mecalac und zeigt sich selbst als starkes Verkaufsargument. Die Designer des Unternehmens begleiten das Projekt von Beginn an und stellen das, was sie von den Kunden gehört und von ihrer Erfahrung gelernt haben, in den Mittelpunkt der Produktentwicklung. Im Sinne des Endkunden wird somit bereits im Entwicklungsprozess ein hohes Maß an Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit einbezogen, das den Unterschied der Marke ausmacht. Das Ergebnis ist ein Mobilbagger, bei dem die hohe Funktionalität das Design vorgibt, und der dennoch sofort als eigenständiges Produkt des französischen Herstellers erkannt wird. Die neuen Mobilbagger von Mecalac sind in vier Gewichtsklassen von 7 bis 15 t erhältlich.

Mecalac Baumaschinen GmbH

www.mecalac.com/de

Technische Daten

ModellGewichtMotorleistungBreiteHeckschwenk-radiusWendekreismax. ReichweiteReisskraft

(Bagger)Losbrechkraft (Bagger)Losbrechkraft (Lader)Fahrgeschwindigkeit7 MWR6.925 / 7.350 kg55,4 kW / 75 PS2.180 mm1.296 mm2.788 mm6.220 mm2.500 daN4.310 daN2.600 daN30 km/h9 MWR7.900 / 9.000 kg55,4 kW / 75 PS2.310 mm1.350 mm2.866 mm6.700 mm2.800 daN5.000 daN3.300 daN40 km/h11 MWR10.000 / 11.000 kg55,4 kW / 75 PS2.500 mm1.445 mm3.299 mm7.500 mm3.400 daN6.000 daN4.400 daN40 km/h15 MWR14.000 / 15.300 kg100 kW / 136 PS2.500 mm1.570mm3.415 mm8.350 mm5.500 daN8.170 daN6.100 daN35 km/hQuelle: Mecalac

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