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Tiefbau | Fachbeiträge | 22.02.2017

Recyfix Rinnen rund um den Globus

Kunststoff auf dem Vormarsch

Oberflächenentwässerung muss den Ansprüchen eines Bauwerks entsprechen und regionale Anforderungen erfüllen. Recyfix Rinnen aus Kunststoff haben längst weltweit bewiesen, dass sie hierbei schwierigsten Bedingungen gewachsen sind.

  • Foto: Hauraton

  • Recyfix Plus Rinnen auf dem Roten Platz in Moskau. Auch die sehr kalten Winter können der Entwässerung nichts anhaben. Foto: Hauraton

  • Auf Bahnsteigen sollen nicht leitende Materialien zum Einsatz kommen. Recyfix Pro Rinnen bieten diesen Vorzug und brauchen deshalb nicht extra geerdet werden. Foto: Hauraton

  • Hauraton-Geschäftsführer Marcus Reuter. Foto: Hauraton

Gemeint sind damit besonders hohe hydraulische und klimatische Anforderungen. Die modernen Rinnensysteme sind heute auf der ganzen Welt im Einsatz. Sie entwässern Oberflächen sowohl in Kälteregionen wie Skandinavien oder in Nordrussland als auch in subtropischen oder tropischen Regionen wie in Ländern des Nahen Ostens oder Südostasiens.

Wie alles begann: Rinnen für den Landschaftsbau

Systeme für die Oberflächenentwässerung haben in den vergangenen Jahrzehnten eine starke Entwicklung durchlaufen. Bestehende Lösungen wurden permanent optimiert und komplett neue Rinnensysteme wurden unter Nutzung neuartiger Materialien und Produktionstechniken entwickelt. In vielen Fällen gaben spezielle Kundenanforderungen den Anstoß. Beispielsweise, wenn Oberflächenentwässerung komplett aus nichtleitendem Werkstoff benötigt wird – etwa auf Bahnsteigen – oder die Rinnenelemente besonders leicht oder extrem bruchsicher sein sollen. Eine bahnbrechende Neuentwicklung waren die Recyfix Kunststoffrinnen. Mit ihnen schlug der badische Entwässerungsspezialist Hauraton vor über 20 Jahren als Pionier eine völlig neue Richtung hin zu einer einzigartigen Erfolgsgeschichte ein. Wie alles begann? Mit einer einfachen Rinne für den Garten- und Landschaftsbau.

Kaum einer hatte bei diesem ersten Modell, der heutigen Recyfix Standard Rinne, geglaubt, dass sie bzw. ihre Nachfolger einmal unter höchsten Belastungen und in klimatisch schwierigen Verhältnissen weltweit erfolgreich im Einsatz sein würden. Denn zunächst gab es nur eine einzige Rinne der Nennweite 100 mm in einer Bauhöhe und mit einfachen Steg- und Gitterrosten – als Ur-Vertreterin des heutigen kompletten Sortiments.

Großer Stammbaum, große Rinnenvielfalt  

Über die Generationen wuchs die Produktfamilie, und heute steht Kunden eine breite Lösungsvielfalt zur Auswahl: Recyfix Rinnen gibt es zum Beispiel auch für Schwerverkehrsbereiche. Die Recyfix NC Rinnen sind bis Klasse E 600 belastbar und werden auf Flächen mit hohen Verkehrslasten eingebaut. Aktuell werden etwa Hafenflächen im irischen Dublin mit diesem Entwässerungs­system saniert. Rinnen mit Nennweiten bis zu 400 mm werden für Areale verwendet, die besonders hohe hydraulische Leistung der Oberflächenentwässerung erforderlich machen.

Eine interessante Alternative dazu sind die Recyfix Hicap Rinnen. Bei diesem Rinnensystem ist an der Oberfläche nur eine schmale, einheitliche Abdeckung sichtbar. Der hydraulisch wirksame Teil im Untergrund kann durch die Verbindung mit anwachsenden Rinnenquerschnitten zu einem Strang deutlich erhöht werden. Durch das so entstehende große Retentionsvolumen werden außergewöhnlich lange Entwässerungsstränge ohne zusätzliche Kanalanbindung ermöglicht. Eine weitere Rinnenart sind die monolithischen Entwässerungsrinnen Recyfix Monotec. Durch ihre große Bauhöhe sind sie hydraulisch sehr leistungsfähig sowie leicht und besonders effektiv einzubauen.

Viele Einsatzmöglichkeiten mit resistentem Material

Die große Widerstandsfähigkeit des Materials prädestiniert die Kunststoffrinnen aber ebenso für Bereiche mit aggressiven Medien. Ein Beispiel dafür ist die Fassadenentwässerung. Wegen des Einsatzes von Reinigungsmitteln wird hier oft nichtrostendes Material verlangt. Dies ist nötig, damit die Rinnen dauerhaft zuverlässig funktionieren und ihr Aussehen über den gesamten Bauwerkszyklus erhalten bleibt. Darüber hinaus werden besonders flache Rinnensysteme für die Entwässerung von Geschossdecken, etwa in Parkhäusern, benötigt. Flache Rinnenausführungen der Recyfix Pro, Plus oder Standard Rinnen bieten dafür Möglichkeiten. Die diversen Anforderungen und dazu passende Lösungsvarianten ließen sich ohne weiteres fortführen.

Wichtiger sind allerdings die Eigenschaften des Materials: Recyfix Kunststoff ist außerordentlich bruchsicher und leicht. Diese Merkmale sind besonders beim Einbau der Rinnen nützlich. Selbst große Rinnenelemente sind einfach handhabbar. Das Ausrichten und Justieren ist damit kinderleicht und die extrem robusten Rinnen verzeihen auch Stöße oder ein Herunterfallen. Sind die Rinnen einmal eingebaut, werden weitere Eigenschaften interessant. Besonders in klimatisch extremen Umgebungen erweist sich ihr Nutzen. Die Kunststoffrinnen können auch bei Temperaturen bis unter minus 30° Celsius eingesetzt werden, ohne Schaden zu nehmen. Ohne Schwierigkeiten können Schnee und Eis bekämpft werden, da sich das Material sehr unempfindlich gegenüber Tausalz verhält. Es nimmt auch kein Wasser auf, so dass Frost dem Rinnensystem aus Kunststoff nichts anhaben kann.

Viele extreme Klimaregionen erleben oft höhere UV-Strahlung als in unseren Breitengraden. Hier sind die Oberflächen längere Zeit der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Bewitterungstests und die Erkenntnisse aus der der langen Hauraton-Praxis belegen die Dauerhaftigkeit der verwendeten Materialien.

Fazit: Rinnen aus Kunststoff haben den Entwässerungssektor in allen Facetten erobert – und es ist kein Ende in Sicht, denn Forschung und Entwicklung halten nicht still. Auch in Zukunft darf man auf Neues aus der Ideen- und Produktschmiede von Hauraton gespannt sein.

Hauraton GmbH & Co. KG

www.hauraton.com

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