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| Navigation | 27.03.2019

1. Deutscher Fachkongress für Absturzsicherheit

Ein voller Erfolg: Am 09. und 10. November veranstaltete der Bauverlag, der größte Anbieter von Fachinformationen für Architektur und Bau im deutschsprachigen Raum, gemeinsam mit zahlreichen Experten und Partnern aus der Industrie den 1. Deutschen Fachkongress für Absturzsicherheit im Frankfurt. Für die rund 150 fachkundigen Teilnehmern war der 2-tägige Kongress ein voller Erfolg.

  • Der 1. Deutsche Fachkongress für Absturzsicherheit fand vom 09. bis 10. November 2016 in Frankfurt statt. Foto: Bauverlag BV GmbH

  • Der erste Veranstaltungstag beleuchtete Sicherheitsaspekte für Architekten und Planer. Burkhard Fröhlich, Chefredakteur der dbz Deutsche Bauzeitung, führte die über 150 Kongressteilnehmer in das Thema ein. Foto: Bauverlag BV GmbH

  • Keynote-Redner Dr.-Ing. Marco Einhaus, Leiter des Fachbereichs Hochbau der BG Bau, wies eindringlich darauf hin, dass 86 Absturztote in 2015 86 Tote zuviel sind. Foto: Bauverlag BV GmbH

  • Während der Planungs- und Bauphase spielt Absturzsicherheit ebenso eine tragende Rolle wie im Betrieb des Gebäude. Gut 150 interessierte Teilnehmer – Planer, Architekten, Bauausführende, Betreiber und Experten – lauschten den praxisbezogenen Vorträgen. Foto: Bauverlag BV GmbH

  • Martin Binder von ST-Quadrat erläuterte kollektive Schutzmaßnahmen an praktischen Beispielen. Foto: Bauverlag BV GmbH

  • Das Anliegen von Architekt Henner Bovien war, die gefühlten Widersprüche zwischen ästhetischer Architektur und praktischen Anforderungen an die Absturzsicherheit aufzulösen. Foto: Bauverlag BV GmbH

  • Markus Alp von der Fraport AG erläuterte die Umsetzung von Absturzsicherheit in Planung und Bewirtschaftung. Foto: Bauverlag BV GmbH

  • Andreas Klein vom Klein GbR Ingenieur- & Sachverständigenbüro wies auf Regeln und Verpflichtungen für Wartung und Instandhaltung hin. Foto: Bauverlag BV GmbH

  • Bert Barkhausen, Jet Tageslichtsysteme, zeigte Konzept für sichere Verkehrswege auf dem Flachdach auf. Foto: Bauverlag BV GmbH

  • Rechtsanwalt Norbert Küster erklärte die Pflichten der unterschiedlichen Beteiligten zur Absturzsicherung. Foto: Bauverlag BV GmbH

  • Die Podiumsdiskussion beschäftigte sich mit dem Thema Absturzsicherung in der Planung – v.l.n.r. Burkhard Fröhlich (dbz), Dr.-Ing. Marco Einhaus (BG Bau), Andreas Klein (Klein GbR), Norbert Hahn (Deutsches Institut für Bautechnik), Dr.-Ing. Ralf Podleschny (IFBS), Martin Binder (ST-Quadrat), Norbert Küster (RA Küster). Foto: Bauverlag BV GmbH

  • Andraes Häger (Peri) erläuterte die Sicherheitsvorteile von Systemgerüsten Foto: Bauverlag BV GmbH

  • Jens Lützow (Meva) stellte Konzepte und Ideen für den sicheren Umgang mit Schalungen vor. Foto: Bauverlag BV GmbH

  • In den Pausen bot eine Ausstellung Gelegenheit für interessante Gespräche und weiterführende Informationen: Dr.-Ing. Marco Einhaus (rechts) erklärt THIS-Chefredakteur Eugen Schmitz den richtigen Umgang mit einer persönlichen Schutzausrüstung. Foto: Bauverlag BV GmbH

  • Geschäftsführer Tobias Keck von der Bauunternehmung Bendl, Kategorie-Gewinner beim deutschlandweiten Wettbewerb Bauunternehmen des Jahres 2015, referierte über das Bendl-Sicherheitskonzept – von der Schulung und Kontrolle von Subunternehmern bis zu Maßnahmen für die Betreuung jugendlicher Auszubildender. Foto: Bauverlag BV GmbH

  • Alexander Merl und Danny Diel von Skylotec stellten unter Berücksichtigung von Gefährdungsbeurteilungen kollektive und individuelle Schutzmaßnahmen gegenüber. Foto: Bauverlag BV GmbH

  • Lars Thullesen, Dachdecker-, Zimmerer-, Maurer- und Klempner-Meister, berichtete von seinen Erfahrungen im Umgang von Unfällen und über sein durch die BG Bau unterstützes Aus- und Weiterbildungskonzept für (Absturz-)Sicherheit. Foto: Bauverlag BV GmbH

  • Ein grandioser Abschluss der Veranstaltung: Jochen Schweizer, Ex-Stuntman, Fernsehstar und erfolgreicher Event-Unternehmer, teilte mit den Zuhörern eindrucksvolle Momente aus seinem bewegten Leben. Er erzählte von Erfolgen und Niederlagen, vom Abstürzen und vom Wiederaufstehen.

Der erste Tag stand im Zeichen der Absturzsicherung in der Planung und im Betrieb von Gebäuden. Dr.-Ing. Marco Einhaus von der DGUV eröffnete als Keynote-Speaker das Vortragsprogramm und führte den Teilnehmern Bedeutung der Absturzsicherheit eindringlich vor Augen. Weitere Vorträge befassten sich mit den Lösungen von Herstellern für die Planung von Absturzsicherungseinrichtungen oder Verkehrswegen auf dem Flachdach.

Geplante Absturzsicherung

Markus Alp von der Fraport AG und Architekt Henner Rolvien vom Architekturbüro Axthelm Rolvien berichteten aus der Praxis, wie Dachflächen im Betrieb systematisch bewirtschaftet werden können bzw. wie anspruchsvolle Architektur mit – im Vorfeld geplanter – Absturzsicherung funktionieren kann. Rechtsanwalt Norbert Küster informierte das Publikum abschließend ausführlich zur „juristischen Absturzsicherung“. Die Pausen zwischen den Vorträgen nutzten die Teilnehmer zur regen Diskussion und dem Networking untereinander als auch für den Besuch der begleitenden Ausstellung der Kongresspartner.

Sicherheit während der Bauphase

Der zweite Kongresstag richtete den Fokus auf die Absturzsicherung während der Bauausführung: Sicherheitskonzepte bei Gerüsten und Schalungen oder die Nutzung von Kranen als Anschlagspunkt sorgten für viel Gesprächsstoff. Fachvorträge zu Sicherheitskonzepten – von der Abwägung von Individual- gegen Kollektivschutz, der Kontrolle von Subunternehmern über die Betreuung junger Auszubildender bis hin zu Mitarbeiterschulungen mit Unterstützung durch die BG Bau reichten das vielfältige Themenangebot.

Das abschließende Highlight des Kongresses war der Vortrag von Jochen Schweizer. Unter dem Motto „Risiken eingehen, Angst überwinden, Grenzen überschreiten“ sprach der Unternehmer und Ex-Stuntman über seine Erfahrungen mit Anschlagpunkten auf den höchsten Gebäuden der Welt, aber auch über das Wiederaufstehen nach dem Fall.

Das Fazit

Die Premiere des Deutschen Fachkongresses für Absturzsicherheit ist gelungen. Zahlreiche informative Vorträge, interessante Produkte in der Ausstellung und vor allem viele spannende Gespräche und Diskussionen in den Pausen und beim Abendevent boten anregenden Raum für, Austausch und Networking. Eine Fortführung in 2017 ist in Planung.

www.bauverlag-events.de

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