Maxit investiert in fortschrittliche Silotechnik und Kundenservice per App

Digitale Innovationen für den Kundenservice. So stellte der Baustoffhersteller kürzlich sein „silo connect“-Programm vor, bei dem intelligente Silotechnik für reibungsloses Baustellenmanagement sorgen soll: Dank einer automatischen Füllstandkontrolle lassen sich etwa Kosten durch unnötig veranlasste Silonachblasungen zuverlässig vermeiden. Ein weiterer Schritt für noch mehr Kundennutzen ist die neue „Bestell-App“: Mittels derer können nun rund um die Uhr Aufträge erteilt werden – unabhängig von Bürozeiten. Jede Bestellung wird vom Maxit-Kundenservice nochmal auf ihre Richtigkeit über­prüft, sodass auf Kundenseite keinerlei Fehlerrisiko entsteht.

Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam voran. Auch in der Baubranche ist dies deutlich zu spüren. Baustoffhersteller Maxit mit der Zentrale im oberfränkischen Azendorf nimmt diese Entwicklung nicht nur ernst, sondern auch aktiv an: Ab sofort setzt das Unternehmen daher auch auf digitale Lösungen, die Fachkunden das Tagesgeschäft erleichtern.

Im ersten Schritt manifestiert sich dies in der Nachrüstung innovativer Silotechnik: Die Grundlage bieten eine automatische Füllstandsonde sowie ein GPS-Sender direkt am Silo. Damit sind zu jeder Zeit die genauen Füllstände einsehbar sowie Ortungen aller entsprechend ausgerüsteten Silos möglich. Die Darstellung der Daten erfolgt über eine Internetplattform. Auf diese Weise ist ein einfacher und übersichtlicher Datenabruf überall und jederzeit gewährleistet. Gerade für ausführende Bauprofis hat diese Messtechnik einen enormen Vorteil. Denn firmenintern erhobene Zahlen haben ergeben, dass jährlich eine gut dreistellige Anzahl an Silos mit mehr Füllmenge zurückgegeben wird, als bei der letzten Nachfüllung eingebracht wurde. Zwar erfolgt hier eine Gutschrift, jedoch entstehen Mehrkosten, die dem Kunden bisher in Rechnung gestellt werden mussten. Dank der automatischen Füllstandkontrolle gehört dieses Problem der Vergangenheit an, da nun jederzeit klar ist, wie viel Material sich noch im Silo befindet. „In Bayern beispielsweise wird durchschnittlich jeden sechsten Tag ein Silo nachgeblasen, das keine Nachblasung benötigt hätte“, erklärt Günther Strasser, Prokurist und Gesamtvertriebsleiter bei Maxit. „Das ist natürlich ein enormer Aufwand und auch ein finanzieller Verlust für unsere Fachkundschaft.“

 

Volle Kontrolle für beste Auslastung

Auch für Maxit haben die neuen Füllstandsonden klare Vorteile: Ihre Anbindung an das ERP-System – kurz  für „Enterprise-Resource-Planning“ – hilft dabei, nicht mehr benötigte Silos zu detektieren. Auf diese Weise will das renommierte Familienunternehmen dem zu Hochzeiten häufig herrschenden Silomangel etwas entgegensetzen. „Mithilfe der aufgerüsteten Silotechnik ist für uns nun jederzeit ersichtlich, welche Silos wo stehen und ob sie noch gebraucht werden, oder man nur versäumt hat sie abzumelden“, so Strasser. „Die neue Technologie bewirkt demnach eine große Erleichterung in unserer Logistik und Pluspunkte für die Umweltbilanz, da wir insgesamt deutlich weniger Fehlfahrten haben. Das bedeutet auch weniger CO2-Ausstoß.“ Zukünftig will Maxit zudem noch an einer Echtzeit-Fehlerübermittlung per Funknetz arbeiten. Schlussendlich soll eine Vielzahl der rund 4.500 Silos mit der „silo connect“-Technik ausgerüstet werden. „Wir müssen hier natürlich zunächst mal ordentlich investieren. Aber mittelfristig wird der Nutzen für unsere Kunden und unser Unternehmen die Ausgaben deutlich überwiegen.“, ist sich Strasser sicher.

 

Zügig „App“ auf die Baustelle

Eine weitere digitale Neuentwicklung stellt Maxit zudem mit seiner Bestell-App vor: Per eingescanntem QR-Code schnell aufs Smartphone geladen, ermöglicht das Tool ab sofort Bestellungen rund um die Uhr. Die Registrierung erfolgt über eine E-Mail-Adresse. Danach werden in einem übersichtlichen Menü nicht nur alle Produkte, sondern auch alle bekannten Baustellen des jeweiligen Kunden zur Auswahl angeboten. Selbstverständlich können auch Kommentare – beispielsweise zu örtlichen Besonderheiten – sowie der jeweilige Wunsch-Termin zur Lieferung angegeben werden. Anschließend prüft ein persönlicher Ansprechpartner aus dem Innendienst die eingegangenen Aufträge auf Richtigkeit. „Wir wollen unseren Kunden sowohl die mögliche Angst vor falschen Klicks nehmen als auch den Liefertermin verbindlich bestätigen“, erklärt Günther Strasser. „So haben wir eine Art Mittelweg geschaffen, bei dem zwar kein persönlicher Kontakt innerhalb starrer Bürozeiten nötig ist, aber das Know-How eines erfahrenen Mitarbeiters trotzdem jede Bestellung absichert.“

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