STRASSENFERTIGER

Umweltfreundliche Innovationen

Fa. Wilhelm Schütz aus Gaudernbach zählt zu den wirklich umweltfreundlichen Bauunternehmen. Als eines der ersten Bauunternehmen in Deutschland wurde es nach „EMAS – geprüftes Umweltmanagement“ zertifiziert. Ziel ist es u.a., Energie einzusparen sowie Lärm- und Abgasemis­sionen zu senken.

Die gut 300 Mitarbeiter des Unternehmens sind am Stammsitz Weilburg sowie an der betriebseigenen Mischanlage in Oberursel beschäftigt. Hauptarbeitsbereich ist vor allem das Rhein-Main-Gebiet. Hier zählen neben den öffentlichen Auftraggebern bedeutende Unternehmen wie z.B. die Messe Frankfurt und der Industriepark Höchst zu den Kunden.

 

Nachhaltigkeit als Kaufkriterium

Das Leistungsspektrum der Fa. Schütz umfasst u.a. qualifizierten Straßenbau, Gussasphaltarbeiten, Buntasphalteinbau WS – Color, Hoch- und Ingenieurbau, Kabel- und Rohrleitungstiefbau. Bei der Anschaffung der neuen Fertigergeneration legt die Fa. Schütz großen Wert auf Umweltverträglichkeit. In punkto Energieeffizienz entschied man sich weitsichtig für die Verwendung einer gas-beheizten Dynapac Variobohle V6000 TV, die einen sehr geringen Primärenergieverbrauch mit schneller Aufheizzeit verbindet. Im Vergleich zu anderen Arten von Bohlenheizungen entstehen hierbei ca. 65 % weniger CO2 – Emissionen. Als Folge schnellerer Aufheizzeiten werden Wartezeiten der Asphaltkolonne vermieden.

Auch bei der Wahl der Motorentechnik ist Schütz Vorreiter und entschied sich als eines der ersten Straßenbauunternehmen in Deutschland für den Cummins – Dieselmotor QSB 6.7, der die Abgasnorm EU 3 B / Tier 4 i erfüllt und somit die Schadstoffemissionen gegenüber der Vorgängernorm um bis zu 85 % senkt. Dies ist dem geschäftsführenden Gesellschafter Ottmar Schütz besonders wichtig, da er sich durchaus vorstellen kann, dass seine Auftraggeber sein Umweltengagement durch Aufträge honorieren.

Das 194 KW Kraftpaket Dynapac SD 2550 CS ist hierzu mit einem wartungsarmen Partikelfilter ausgestattet. Positiver Nebeneffekt ist eine Dieseleinsparung von 2,3 Litern pro Stunde bei realistischer 2/3 Last. Dadurch entsteht natürlich wesentlich weniger Lärm auf der Baustelle, was wiederum der Einbaumannschaft zu Gute kommt. Eine der ersten Baumaßnahmen waren die Asphaltierungsarbeiten am neuen Rewe Zentrallager in Dietzenbach bei Darmstadt.

Neben den o.g. Punkten fielen hier zwei Dinge besonders positiv auf: Aus dem Forschungsprojekt „PAST“ (Prozesssicherer Automatisierter Straßenbau) – gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie – wurde die erste Innovation sofort von Dynapac in die Serie umgesetzt. Es handelt sich dabei um das neue „Safe Impact System“ – eine hydraulisch gedämpfte Schubrolle. Diese mittels zweier Hydraulikzylinder ansteuerbare Schubrolle bewirkt  zum einen die Dämpfung des LKW – Anstoßes an die Schubrolle und vermeidet Abdrücke in der Deckschicht. Zum anderen können die beiden Hydraulikzylinder die Andocklänge bei unterschiedlichen Bauarten der LKW verändern und bieten somit wesentlich mehr Flexibilität bei der Anlieferung des Mischgutes.

Umweltverträglichkeit steht im Vordergrund

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