Spanset: Schnelles Handeln
kann Leben retten

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Abgestürzte Personen müssen schnellstens gerettet werden. Denn Hängen im Auffanggurt kann ein Hängetrauma verursachen und binnen 20 Minuten durch die Behinderung der Blutzirkulation zur Ohnmacht und sogar zum Tode führen. Eine schnelle, sichere Rettung durch die Kollegen kann den entscheidenden Zeitverlust verringern. Die Firma Spanset aus Übach-Palenberg, bietet dafür ein breites Spektrum an so genannten Gotcha-Rettungssystemen an. Damit ist es auch einem eingewiesenen Laien möglich, den Kollegen zu retten. Ein weiterer Vorteil: Die Rettung kann von einer Person allein durchgeführt werden. Gotcha Basic verfügt über einen Flaschenzug, der sich mit einer serienmäßigen Anschlagschlinge überall anschlagen lässt. Mit einer Teleskopstange kann der Retter den Verunglückten erreichen, ohne selbst zu ihm hinunter zu klettern. Die Stange wird über einen Schnappverschluss, den „Frog“, in den Haltepunkt des Auffanggurtes eingerastet. Der Abgestürzte kann durch Hochziehen oder Abseilen geborgen werden. Die Rettungsaktion lässt sich von einer sicheren Position aus durchführen. Auch Personen, die in Steigleitersystemen hängen, können so geborgen werden. Gotcha Shark ist für schwierige Situationen konzipiert. Eine Befestigung ist auch an verwinkelten Konstruktionen problemlos möglich. Der Retter hakt sich ein und lässt sich zum Abgestürzten hinunter. Der „Rope Rider“ regelt die Abseilgeschwindigkeit und stoppt den Vorgang bei Fehlbedienung. Der Retter sichert die abgestürzte Person und durchtrennt mit einem klingenlosen Drahtseilschneider das Anschlagmittel. Es wird bewusst auf ein Messer verzichtet, um Verletzungsgefahren zu mindern. Nun erfolgt der kontrollierte Abstieg. Die Abseilrettungsgeräte mit Fliehkraftregelung führen oft zu Kritik an der komplexen Handhabung. Gotcha Shark dagegen stoppt mit seinem Rope Rider bei Fehlbedienung selbsttätig den Abseilvorgang. Das verhindert, dass sich der Retter zu weit abseilt und wichtige Zeit für die Bergung des Verletzten verlorengeht.

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