Novocrete – langlebig, tragfähig, wirtschaftlich

Innovative Lösungen für Infrastrukturmaßnahmen

Die Bodenstabilisierung mit Zement ist eine bewährte Bauweise, welche zunehmend an wirtschaftlicher Bedeutung gewinnt. Untersuchungen, Regelwerke und vor allem Erfahrung bilden bis heute die Basis für diese Bauausführung.

Eine Vielzahl von Problemstellungen begleiten heutzutage Infrastrukturprojekte. Sei es ein schlechter Baugrund, organische Anteile im Boden, Kosten- und Zeitdruck bei der Ausführung oder die begrenzte Haltbarkeit bei herkömmlichen Bauweisen. Das NovoCrete-System wird für Bodenstabilisierungen im Rahmen von Infrastrukturprojekten eingesetzt und bietet technische Vorteile gegenüber herkömmlichen Bauweisen.

Der Einsatz von NovoCrete eignet sich praktisch für alle Infrastrukturmaßnahmen, in denen Erd- oder Straßenbauarbeiten zu erledigen sind: Straßen, Wege, Bahnstrecken, Flächen, Hafenanlagen, Stellflächen, Tunnel, etc. Referenzen belegen die Vielfältigkeit der Einsatzbereiche. Die Bauweise mit NovoCrete liefert schlüssige Argumente und bietet ein großes Potenzial an Einsparmöglichkeiten aus technischer, wirtschaftlicher und ökologischer Sicht.

Was ist NovoCrete?

NovoCrete ist ein pulverförmiges, mineralisches Additiv und wird in Deutschland hergestellt. Es wird bei der Bodenstabilisierung als Additiv zu herkömmlichem Portland-Zement eingesetzt (etwa CEM I und CEM II). In der Regel werden dem Zementanteil zusätzlich 2 % NovoCrete zugegeben. Der erforderliche Zement- und NovoCrete-Anteil muss in einer Eignungsprüfung im Vorfeld der jeweiligen Baumaßnahme bestimmt werden.

Wirkungsweise

Das NovoCrete und der Zement werden unter Zugabe von Wasser mit dem anstehenden Boden vermischt. Dieser Mischvorgang kann durch unterschiedliche Methoden erfolgen. Im Zusammenspiel von Boden, Zement und einem optimalen Wassergehalt wird nun die Ausbildung kristalliner Strukturen im Verlauf des Zement-Hydratationsprozesses gesteigert. Durch diesen Effekt können höhere Tragfähigkeiten und die Errichtung wasserundurchlässiger Schichten erzielt werden. Dabei erzeugen die stabilisierten Schichten sehr hohe Zugfestigkeiten und gewähren dadurch eine hohe „Flexibilität“. Somit können die stabilisierten Schichten, die durch Schwerlastverkehr ausgelösten Vibrationen, absorbieren.

Selbst lehmige, tonige und sandige Böden sollen sich mit Novocrete stabilisieren lassen. Sogar für Böden mit einem Organik-Anteil von bis zu 15 % oder mit hohen Salzgehalten will das System NovoCrete Lösungen bieten.

Verarbeitung

Bei der Anwendung der Novocrete-Technologie werden die anstehenden Böden im Mixed-in-Place-Verfahren mittels mechanischer Bearbeitung (Bagger, Fräse, Walzen u. a.) sowie unter homogener Beimischung des Novocrete-Mischbinders stabilisiert und die Oberfläche planiert. Der bisher notwendige Bodenaustausch und das Aufbringen von Straßenbelägen sind beim Einsatz des Novocrete-Mischbinders nicht mehr erforderlich.

Es gibt verschiedene Technologien, um anstehenden Boden und Baumaterial mit NovoCrete und Zement zu vermischen und damit für eine dauerhafte Verfestigung zu sorgen. Besonders gut geeignet sind Bodenstabilisierer und Kaltrecycler.  Natürlich können auch Anbaufräsen, genau wie stationäre oder mobile Mischanlagen, zum Einsatz kommen. Besonders gute Ergebnisse können mit einem Mix-Paver erzielt werden. Die Auswahl der Maschinen ist immer vom jeweiligen Projekt und der lokalen Verfügbarkeit abhängig.

Die Bearbeitungstiefe der Bodenstabilisierung ist variabel und regelt sich individuell nach dem jeweils projektbezogenen Anforderungsprofil (z. B. Tragfähigkeit, Frostschutz, Breite u. a.). Durch die kurze Reaktionszeit des Novocrete-Mischbinders verkürzt sich die Bauzeit um ca. 50 %. Die hergestellten Wege und Flächen sind in der Regel nach 2 Tagen befahrbar.

Der mit der Novocrete-Technologie entstandene „Erdbeton“ zeichnet sich durch eine besonders hohe Tragfähigkeit, Elastizität und Dauerhaftigkeit aus. Mit diesem innovativen Stabilisierungssystem wird eine Kostenersparnis gegenüber herkömmlichen Verfahren von durchschnittlich 20 - 30 % erreicht.

Diese Technologie ist auch für die Stabilisierung kontaminierter Böden geeignet, da die vorhandenen Giftstoffe  innerhalb des bearbeiteten Erdstoffes eingekapselt werden. Die qualitätsgerechte Ausführung der einzelnen Baumaßnahmen wird von unabhängigen und autorisierten Gutachtern bzw. Prüflabors überwacht und testiert.

IBS GmbH

www.ibs-novocrete.de

Die NovoCrete-Technologie

– NovoCrete ist pulverförmig und besteht zu 100 % aus

Mineralien.

– Es wird als Additiv zu herkömmlichem Portland- bzw. Kompo-
sitzement eingesetzt.

– NovoCrete ermöglicht höhere Tragfähigkeiten und Biege-

Zug-Festigkeiten sowie ein verbessertes Elastizitätsmodul.

– PH-Werte werden neutralisiert, und es können wasserundurch-
lässige Schichten errichtet werden.

– NovoCrete ist ungiftig und nicht gesundheitsschädlich.

– Mit NovoCrete erstellte Flächen sind zu 100 % recyclefähig.

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