Baumanagement | Fachbeiträge | 12.02.2019

Kein Fachkräftemangel dank
konsequenter Ausbildungspolitik

Firma Heckmann geht als Sieger in der Kategorie Tiefbau hervor

Wenn es um ganzheitliches Bauen aus einer Hand geht, dann ist das Unternehmen Heckmann eine der ersten Adressen. Das haben die Verantwortlichen und Mitarbeiter um den geschäftsführenden Gesellschafter Martin Karnein wieder gezeigt.

  • Andreas Grosse Wächter (links) und Martin Karnein mit ihrem Empfangselefanten. Quelle: Bauverlag BV / Lars Lippert

  • Die zahlreichen Mitglieder der Unternehmensgruppe Heckmann. Quelle: Bauverlag BV / Lars Lippert

  • Der Preis erhielt einen repräsentativen Platz am Empfang in der Zentralein Hamm. Quelle: Bauverlag BV / Lars Lippert

  • Die Vertreter der Unternehmensgruppe Heckmann um Martin Karnein bei der Preisverleihung in Berlin. Quelle: Bauverlag BV / Lars Lippert

  • Andreas Grosse Wächter (links) und Martin Karnein präsentieren die Leitsätze der Firmengruppe. Quelle: Bauverlag BV / Lars Lippert

Ein gern wahrgenommener Termin ist die Preisverleihung „Bauunternehmen des Jahres“ des Bauverlags für die Vertreter der Firma Heckmann aus Hamm. Denn bereits zum dritten Mal nach 2015 und 2016 standen die Verantwortlichen des Unternehmens oben auf der Bühne und nahmen die begehrte Trophäe entgegen. „Ich hatte zwar einen Parallel-Termin, aber für mich war es schnell klar, dass ich nach Berlin fahre. Das ist immer etwas Besonderes, hier dabei sein zu dürfen“, unterstreicht auch Martin Karnein, der geschäftsführende Gesellschafter der Heckmann-Gruppe.

Die Heckmann-Gruppe steht für professionelles Bauen. Aber nicht nur das. Denn Karnein weiß: „Die Kunden brauchen verlässliche Ansprechpartner. Die bieten wir.“ Außerdem steht das Unternehmen aus Hamm für noch etwas Besonderes: die Verbindung zwischen Menschlichkeit und Wirtschaftlichkeit. Hier wird für Menschen von Menschen gearbeitet, wobei alle am Bau Beteiligten Verantwortung übernehmen für ihr Tun und den Umgang miteinander.

Respekt voreinander und vor der Arbeit

Dieser kollegiale und familiäre Umgang ist es auch, der die „Heckmänner“ auszeichnet. „Der Respekt voreinander und der Arbeit jedes Einzelnen ist uns wichtig“, bekräftigt Karnein. Und das lernen die Auszubildenden auch gleich am ersten Tag. Denn sofort zu Beginn ihrer Ausbildung, egal ob im kaufmännischen oder handwerklichen Bereich, werden sie vom Chef selbst begrüßt. Zusammen mit den Eltern, damit auch sie die Firma und die Verantwortlichen kennenlernen. „Das schafft eine besondere Nähe“, beschreibt Martin Karnrein. Alle zwei Jahre werden die jungen Frauen und Männer zu einem Lehrlingstag eingeladen, wo Team-Building und -Spirit im Mittelpunkt stehen. „Da mache ich ganz gerne selber mit, wenn wir beispielsweise in einem Kletterpark unterwegs sind“, lächelt der Gesellschafter. „Da fühle ich mich auch gleich wieder ein bisschen jung.“

„Unwörter für Bauführer“

Was die Auszubildenden übrigens von ihren Ausbildern niemals hören werden, sind die so genannten Unwörter für Bauführer. Darunter zu verstehen sind Ausdrücke wie „eigentlich“, „vielleicht“, „man“ und „aber“. Dazu erklärt Karnein, dass es diese Wörter im Baugewerbe nicht geben dürfe. Denn: „Wir suchen nach Lösungen. Und nicht nach Problemen.“ Derzeit beschäftigt die Heckmann-Gruppe insgesamt 470 Mitarbeiter, darunter sind etwa 20 Prozent Auszubildende zu finden. „Wir legen sehr großen Wert auf eine eigene, fundierte Ausbildung“, unterstreicht Martin Karnein. Dadurch sei in Hamm auch nichts von einem Fachkräftemangel zu spüren, führt er fort. Denn am motivierten und qualifizierten Nachwuchs fehle es dem Unternehmen dadurch sicher nicht.

Enge Bindung zum Unternehmen

Damit sind die Verantwortlichen aus Hamm einer der Vorreiter in Sachen „eigene Fachleute“, da sie bereits vor 40 Jahren damit angefangen haben, den Auszubildendenstand hoch zu halten. „Dadurch entsteht eine viel engere Bindung zum Unternehmen“, begründet Karnein diese Maßnahme. „Und diese Art der Verbundenheit zeichnet uns eben auch aus. Die Kunden nehmen das wahr und sehen langjährige Betriebszugehörigkeit auch als einen Indikator für Verlässlichkeit an. Das ist eine unserer Stärken.“

Das spüren die Verantwortlichen auch bei den Events für die Mitarbeiter. Gerade erst bei einem gemeinsamen Workshop in der Rhön, als einmal mehr klar wurde, dass „es sich bei uns wie in einer großen Familie anfühlt“, erinnert sich Martin Karnein. Viele Mitarbeiter sind eng befreundet und verbunden und fühlen sich in der Gemeinschaft wohl. Es passt alles zusammen. „Bei uns wird jeder so genommen, wie er ist. Jeder darf und kann sich hier entfalten sowie entwickeln. Dafür geben wir als Führung gern auch Gestaltungsraum.“

Bernhard Heckmann GmbH & Co. KG

www.heckmann-bau.de

Autor: Lars Lippert

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