Guter Durchschnitt, mehr nicht

Bilanzen der Bauindustrie Teil 1

2009 wird nicht als herausragendes Jahr in die Annalen der deutschen Bauwirtschaft eingehen. Die Großen der Branche litten unter dem weltweiten Rückgang der Baumärkte. Die schwere Rezession in der Industrie schlug auf den Wirtschaftsbau voll durch. Die in vielen Staaten aufgelegten Konjunkturprogramme, die dem Ingenieurbau zugute kamen, konnten den Einbruch nicht kompensieren. Noch ist nicht ausgemacht, ob die Konzerne in 2010 besser abschneiden werden.

Keine roten Zahlen

Zu Schwarzmalerei besteht allerdings kein Anlass. Keine der sechs großen deutschen Baukonzerne schreibt etwa rote Zahlen. Insolvenzen à la Holzmann oder Walter Bau drohen nicht. Die nebenstehende Tabelle zeigt, dass in 2009 fast alle Gesellschaften ihre Gewinne erhöhen oder zumindest halten konnten. Hochtief, Strabag und Züblin steigerten den Gewinn vor Steuern deutlich. Der Rückgang bei Bilfinger Berger erklärt sich aus dem Verkauf der französischen Tochter Razel in 2008. Der Gewinneinbruch um 59 % von Bauer liegt vor allem an der Maschinenbausparte, die den Exporteinbruch...

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