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| Navigation | 07.02.2017

Jährliches Wissens-Update schafft Zukunftskompetenz

VDBUM-Seminar 2017

Unter dem Motto „Die Zukunft als Chance!“ steht vom 14. bis 17. Februar 2017 das 46. VDBUM-Seminar im Sauerland Stern-Hotel in Willingen.

  • Die Hersteller zeigen ihre Produkte und Innovationen nicht nur in den Ausstellungs- und vortragsräumen, sondern auch auf dem Außengelände. Foto: VDBUM

  • Im letzten Jahr konnte das VDBUM-Großseminar einen Besucherrekord verzeichnen. Foto: VDBUM

  • Grafik: VDBUM

  • Dieter Schnittjer (rechts) und Wolfang Lübberding (links), VDBUM. Foto: Baumagazin

Der Verband der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik versammelt auf seiner Großveranstaltung wieder die führenden Köpfe und wichtigsten Unternehmen der Branche zum Gedankenaustausch und Wissenstransfer.

Das Großseminar nimmt die top-aktuellen Branchen-Innovationen in den Fokus und beleuchtet in dem komplett dreizügigen Programm die Chancen der zukunftsträchtigen Entwicklungen. Durch alle drei Seminartage von Mittwoch bis Freitag zieht sich der Themenkomplex „Straßenbau und Digitalisierungsprozess“. Jeweils eigene Sequenzen widmen sich den Themen „Forschung trifft Praxis“, „Baustelle 4.0 – Abläufe vernetzen“, „Transportlogistik“, „Informationstechnologie“, „Mitarbeiterkonzepte und Nachwuchsgewinnung“ sowie „Motoren- und Antriebstechnik“.

Zusätzliche Workshops befassen sich mit praktischen Fragen der Hydraulik und Elektrik. „Wir bieten den Teilnehmern wieder ein anspruchsvolles und hochkarätig besetztes Programm an, mit dem sich die Entscheidungsträger aus den Unternehmen fit für künftige Entwicklungen machen können. Dabei schlagen wireinen weiten Bogen über wichtige baurelevante Themen, die die Arbeit in den Unternehmen wirtschaftlicher, effizienter und ressourcenschonender machen und zum nachhaltigen Unternehmenserfolg beitragen“, so Schnittjer.

Die Tagung wird umrankt von einer ergänzenden Ausstellung sowohl im Innen- wie im Außenbereich. Die 1.100 m2 große Ausstellungshalle liegt mittig angeordnet und ist umgeben von den Vortragsräumen. Hier ist auch der Treffpunkt in den Pausen, sodass die Aussteller mit einer entsprechend starken Wahrnehmung rechnen können. Das Außengelände eröffnet vielfältige Präsentationsmöglichkeiten bis hin zu praktischen Maschinenvorführungen.

Ausgezeichnete Ideen

Erneut verleiht der Verband 2017 den attraktiven VDBUM-Förderpreis für Innovationen in der Baubranche. Der Preis wird zum fünften Mal in den drei Kategorien „Innovationen aus der Praxis“, „Entwicklungen aus der Industrie“ und „Projekte aus Hochschulen und Universitäten“. vergeben. Er richtet sich in gleicher Weise an Studenten, Jungakademiker, Auszubildende und erfahrene Praktiker mit innovativen Ideen. Die Innovationen sollen darauf abzielen, die Wirtschaftlichkeit des Einsatzes von Baumaschinen und Komponenten zu steigern oder Bauverfahren zu optimieren und so den Nutzen für die Anwender zu erhöhen.

Die Gewinner der Förderpreise können sich in jeder Kategorie auf ein attraktives Preisgeld von 2.500 Euro freuen. Mit dem in der Baubranche einzigartigen Preis möchte der VDBUM Innovationen für die Baubranche anregen und würdigen. Pro Unternehmen oder Hochschule können maximal zwei Arbeiten für jede Kategorie eingereicht werden, die nicht älter als fünf Jahre sein sollten. Eine sehr kompetent besetzte Jury aus praxisnahen Anwendern, Herstellern und Wissenschaftlern wird die Einsendungen auswerten und zur Preisverleihung vorschlagen.

Wie bekannt und anerkannt der VDBUM-Förderpreis inzwischen in der Branche ist, zeigen die über 35 eingereichten Bewerbungen für die Preisvergabe 2017. „Wir hatten es dabei durch die Bank mit fachlich fundierten und exzellent ausgearbeiteten Einreichungen zu tun. Es war für unsere Jury eine nicht immer leichte Aufgabe, einzelnen Arbeiten den Vorzug zu geben“, sagt VDBUM-Vorstandsmitglied Prof. Jan Scholten. Um die Qualität und die Inhalte der nicht mit einem Preis geehrten Arbeiten dennoch angemessen zu würdigen, werden alle Einreichungen beim VDBUM-Großseminar 2017 ausgestellt. Hier wird auch im Rahmen einer festlichen Abendveranstaltung die Preisverleihung an die Gewinner erfolgen. „So ist es sichergestellt, dass sowohl für die Preisträger als auch für die übrigen Bewerber eine fachkundige Öffentlichkeit hergestellt wird“, so Scholten.

Wissens- und Kontaktbörse

Wie vom VDBUM-Großseminar gewohnt, bietet die Veranstaltung wieder reichlich Raum zum Erfahrungsaustausch und Knüpfen wertvoller Kontakte. Besonders die Abendveranstaltungen bilden einen angenehmen Rahmen, um ins Gespräch zu kommen. Bei der von der Firma Liebherr ausgerichteten Eröffnungsveranstaltung am Dienstagabend wird Johann Bögl die Festrede halten. Der geschäftsführende Gesellschafter der Firmengruppe Max Bögl, dem größten familiengeführten Bauunternehmen in Deutschland, spricht zum Thema „Fortschritt baut man aus Ideen - geht auch in Deutschland“. Das VDBUM-Seminar schafft einmal mehr ein gigantisches Forum für die führenden Köpfe und wichtigsten Unternehmen der Branche, das in dieser Form einzigartig ist. Wer sich ein komprimiertes Bild von der Stimmung und den neuesten Entwicklungen in diesem Bereich machen will, kommt an einem Besuch in Willingen nicht vorbei. Anmelden kann man sich auf der Homepage des Verbandes oder telefonisch in der VDBUM-Zentrale in Stuhr.

VDBUM Verband der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik e.V.

www. www.vdbum.de

THIS: Haben Sie dieses Jahr alle Hersteller unterbekommen, die ihre Neuheiten und Produkte präsentieren wollen?
Wolfgang Lübberding: Trotz des „anstrengenden“ Messejahres 2016, wohl aber auch wegen der interessanten Themenauswahl und den exzellenten Kritiken zum VDBUM Großseminar 2016, konnten wir nicht alle angemeldeten Vorträge unterbringen. Daraus ergeben sich Möglichkeiten für die VDBUM Branchentreffs, natürlich auch schon Themen für das Großseminar 2018, denn Vieles wird schon sehr nachhaltig betrachtet.
THIS: Welches auf dem Großseminar vorgestellte Thema wird die Zukunft der Bauindustrie am stärksten prägen?
Dieter Schnittjer: Das Thema „Digitalisierung“ ist derzeit in der Baubranche in aller Munde, abgeleitet aus dem Grundgedanken zu „Industrie 4.0“. Mit dem Motto „Die Zukunft als Chance“ haben wir unseren Partnerfirmen die Möglichkeit eröffnet, sich dazu spezielle Gedanken zu machen und diese dem geneigten Zuhörer zu präsentieren.
THIS: Wie viele Bewerber um den Förderpreis treten dieses Jahr an?
Wolfgang Lübberding: 38 Bewerbungen um den Förderpreis haben wir derzeit vorliegen, die momentan von der Jury geprüft werden. Für 2017 haben sich besonders viele (Bau-)Firmen gemeldet, die sehr interessante Arbeitshilfen, die aus der praktischen Anwendung heraus entstanden sind, vorstellen.  Vom Praktiker für den Praktiker, sämtliche Arbeiten werden im Rahmen einer Ausstellung den Besuchern des Großseminars präsentiert!
THIS: Sie setzen auf Zukunft – sehen Sie  angesichts voller Auftragsbücher die Gefahr, dass Bauunternehmen erforderliche Modernisierungen nach hinten stellen?
Dieter Schnittjer: Wir erleben in der Bauindustrie, auch durch die gefüllten Auftragsbücher bedingt, dass die Firmenlenker sich intensiver mit neuen Techniken, aber auch der Aus- und Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter im Sinne der Arbeitssicherheit kümmern. Weiterhin wird sehr nachhaltig gedacht. Bei heutigen Investitionen wird z.B. überlegt, wie man den neuen Motorenrichtlinien, die 2019 in Kraft treten, schon jetzt begegnen kann.
THIS: Welche drei Seminar-Themen legen Sie Ihren
Besuchern besonders ans Herz?
Dieter Schnittjer: Grundsätzlich ist die Digitalisierung ein spannendes Thema, dass unsere Branche auch zukünftig antreiben wird. Auch die Beiträge für die Förderpreise sind hochspannend. Ansonsten bieten wir so viele interessante Vorträge, dass ich keinen herausheben mag. Dadurch, dass unser Programm so vielseitig ist, wird in jedem Falle für jeden Besucher etwas dabei sein.
Wolfgang Lübberding: Eine Festlegung auf drei Seminarthemen fällt mir extrem schwer, weil die Fachthemen so breit gefächert sind, dass für jeden Anwender aus der gesamten Baubranche etwas dabei ist. Interessant finde ich z.B. die Maßnahmen, die seitens der Inhaber von Bauunternehmen  angestoßen wurden, um etwas gegen den Fachkräftemangel zu tun. Ansonsten stimme ich zu: Bei vielen Referenten steht die Digitalisierung im Fokus.
Interview mit Dieter Schnittjer, Geschäftsführer der VDBUM Service GmbH, und Wolfgang Lübberding, Leiter der Geschäftsstelle des VDBUM e.V.
in Bremen Stuhr

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