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| Navigation | 08.09.2018

Tight-In-Pipe

Hohe Flexibilität bei grabenloser Kanalsanierung

Bei der Ertüchtigung beschädigter Entwässerungskanäle lassen sich mit dem Tight-In-Pipe-Verfahren auch starke Deformationen und Versätze beim Vorschub problemlos ausgleichen.

  • Tight-In-Pipe-Verfahren: Der Einbauvorgang der Rohre aus PP-HM erfolgt in der Regel von Schacht zu Schacht – ohne Tiefbauarbeiten. Quelle: Sanierungstechnik Dommel GmbH

  • Beim TIP-Verfahren erfolgt der Einzug der Neurohre mittels Vorschubtechnik. Die Geschwindigkeit beträgt bis zu 25 Meter pro Stunde Quelle: Sanierungstechnik Dommel GmbH

Das TIP-Verfahren eignet sich in erster Linie für die Renovierung von Abwasserleitungen aus Beton und Steinzeug. Im Gegensatz zu Verfahren wie Kaliberberstlining liegt das neue Rohr jedoch eng am Altrohr an. Der vorhandene Ringspalt muss nicht verdämmt werden. Für den Vorschub verwendet Dommel hochwertige, vorgefertigte Rohre aus Polypropylen (PP-HM). Das Material weist nicht nur eine hohe Schlagzähigkeit und Beständigkeit gegenüber kommunale Abwässer auf, sondern ist auch umweltfreundlich und recycelbar. Der Einbau erfolgt vorzugsweise von Schacht zu Schacht, ein Rohreinbau aus Baugruben ist jedoch auch möglich. So können bis zu 25 Meter pro Stunde bewältigt werden.

Vorteile von Tight-In-Pipe

Das Tight-In-Pipe-Verfahren eignet sich für die Altrohrzustände I, II, III und ist anwendbar bei Deformationen von bis zu 25 Prozent; es sind keine aufwändigen Fräsarbeiten im Altrohr erforderlich. Eine Versatzbildung von bis zu zehn Prozent des Altrohrquerschnitts ist auskalibrierbar. Darüber hinaus fällt der Querschnittsverlust des Rohres vergleichsweise gering aus – entscheidend, wenn der lichte Durchmesser des Altrohres bereits knapp bemessen ist. Wie das Kaliberberstlining und klassische Relining kommt auch das TIP-Verfahren mit wenig Baustelleneinrichtung aus. Dank der grabenlosen Bauweise halten sich die Auswirkungen für Umwelt, Anwohner und Verkehr in Grenzen.

Grabenlose Anbindung der Zuläufe

Die Anbindung vorhandener Zuläufe und Nebenkanäle lässt sich im Zuge des TIP-Verfahrens ebenfalls grabenlos herstellen. Hierbei kommen systemkompatible und materialgleiche Einschweißsattel zur Anwendung. Beim Vorgang selbst setzt Dommel für seine Kunden auf bewährte Robotertechnik. Die oberirdisch gesteuerten Systeme mit Kamera und Live-Aufnahmen ermöglichen es, die Einschweißsattel exakt zu positionieren und präzise einzubauen. Die Ausführung der Bauteilanschlüsse erfolgt so zuverlässig und dicht. Schächte aus PP lassen sich in Schweißtechnik anschließen. Bei Beton- oder Mauerwerksschächten werden die Neurohre mit passenden Schachtfuttern in das Bauwerk eingeführt.

Sanierungstechnik Dommel GmbH

www.sanierungstechnik-dommel.de⇥;

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