Steine sicher schneiden

Probst GmbH: Innovations-Medaille für Klemmvorrichtung

Um Steine beim Pflastern passgenau zuzuschneiden, greift man vor Ort meist zur Flex – ein nicht ganz risikoloses Vorgehen, wie die Unfallzahlen zeigen. Der Safeflex schützt den Anwender und ersetzt gleichzeitig den Schneidetisch.

Verletzungen mit Flex oder Winkelschleifer führen mit deutlichem Abstand die Unfallstatistiken auf deutschen Baustellen an. Laut Jahresbericht 2016 der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung sind motormanuelle Werkzeuge an gut einem Viertel der Unfälle beteiligt! Die Bedürfnisse vor Ort im Blick, tüftelte das Team der Probst GmbH mit dem Safeflex SF an einer Lösung für das sichere Zuschneiden und Trennen von Steinplatten. Und dies so erfolgreich, dass die Klemmvorrichtung während der Galabau mit der Innovations-Medaille prämiert wurde. Die Jury war sich einig: „Mit dem Safeflex SF kann die Gefahr von Schnittverletzungen gemindert werden.“

Fixierung

Beim Steine schneiden mit dem Winkelschleifer oder der Flex wurde bislang aus Gewohnheit oft auf eine ausreichende sichere Fixierung verzichtet und nur der Fuß aufgesetzt. Während des Schneidens kann der Baustoff verrutschen und man verliert die Kontrolle über das Werkzeug – mit unkalkulierbaren Folgen. Mit der Klemmvorrichtung kann die Gefahr von Verletzungen erheblich reduziert werden. Die Steine werden schnell und sicher fixiert: So können sie nicht mehr wegrutschen und zu gefährlichen „Wurfgeschossen“ werden. Der Baustoff, zum Beispiel ein Pflasterstein, wird zwischen zwei Spannelemente gelegt, die mit Hilfe von Federn auseinander gespannt werden. Über zwei seitlich angebrachte Federriegel werden die Spannelemente auf die Höhe des Baustoffes zwischen 30 und 160 Millimeter eingestellt. Sobald Stein oder Platte eingelegt sind, schließt man das obere Spannelement; dessen Verlängerung dient zugleich als Handgriff und Schneidschutz. Der Anwender drückt einfach den Fuß auf und derart sicher fixiert, kann der Schneidvorgang wie gewohnt mit Flex oder Trennschleifer ausgeführt werden. Die mit einer Antirutschmatte versehenen Spannflächen greifen selbst kleine Reststücke fest für passgenaues Zuschneiden.

Bewusstsein für Arbeitsschutz

Holger Merholz, Director Sales & Marketing bei Probst, zeigt sich begeistert über die Auszeichnung: „Unsere Produkte gehen auf die Realität auf der Baustelle ein. Wir bieten eine handliche und einfache Möglichkeit, die Unfallgefahr beim Schneiden mit dem Winkelschleifer deutlich zu senken.“ Dabei kommt auch die Ergonomie nicht zu kurz: Die Vorrichtung ist deutlich handlicher und leichter zu transportieren als beispielsweise ein Nass-Schneidetisch.

Merholz betont, dass seitens der Arbeitskräfte das Bewusstsein für Gesundheit und Arbeitsschutz deutlich gestiegen sei. Dennoch sieht er noch immer ein Pro-blem: „Es wird Zeit, dass auch die Unternehmer in der Bauindustrie ebenfalls nachziehen und entsprechende Arbeitsbedingungen schaffen.“

Probst GmbH

www.probst-handling.com/de

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