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| Navigation | 28.06.2016

Der Weg zu nachhaltigem Transport

Scania setzt sich mit großem Engagement für eine Senkung der Umweltbelastung im Straßenverkehr ein.

  • Foto: Scania

Bei den Bemühungen um eine Zukunft ohne fossile Brennstoffe ist Scania führend in der Entwicklung von nachhaltigeren Transportlösungen für die Nutzfahrzeugindustrie. Neben einem vernetzten Fuhrpark von 190.000 Fahrzeugen in Europa wartet Scania mit dem größten Angebot an alternativen Kraftstoffen für Euro-6-Motoren auf. Eine Vorreiterrolle übernimmt Scania auch bei den Bemühungen, die Themen Elektrifizierung, autonome Fahrzeuge und Platooning (vernetztes Kolonnenfahren) voranzutreiben. Scania hat LOTS gegründet, ein beratendes, hundertprozentiges Unternehmen der Scania Group. LOTS bietet Kunden Transportlogistikdienstleistungen an, die u. a. auch Verschlankung und Betrieb von großen Logistikabläufen umfassen.

Hier ein Ausblick von Scania für die Zukunft von nachhaltigen Transporten:

– Scania ist der Ansicht, dass nachhaltige Transportdienste den Grundstein für wettbewerbsfähige Volkswirtschaften bilden, und ein effizienter Güter- und Personenverkehr für eine moderne Gesellschaft lebenswichtig ist.
– Scania kann zu nachhaltigen Transportlösungen anregen, indem das Unternehmen durch Effizienzsteigerungen zur Wertschöpfungskette beiträgt.
– Scania hat es sich zum Ziel gesetzt, bei nachhaltigem Transport führend zu sein. Zur Erreichung dieses Ziels wird auf drei Bereiche gesetzt: höhere Energieeffizienz, alternative Kraftstoffe und Elektrifizierung sowie intelligente und sichere Transporte.
– Die stärkere Digitalisierung, z. B. mithilfe von vernetzten und autonomen Fahrzeugen, wird eine Wende im nachhaltigen Transport bedeuten.

„Alles, was Scania zum Thema Nachhaltigkeit und Transport unternimmt, beruht auf dem Glauben, dass es keine ‚Patentrezepte‘ oder Lösungen gibt, die mit einem einzigen Schritt jede Problematik bewältigen können“, sagt Åsa Pettersson, Head of Public and Sustainability Affairs bei Scania. „Wir glauben fest an die Vielfalt und erkennen, dass eine Reihe von Alternativen und verschiedene Lösungsansätze erforderlich sind. Daher sieht Scania die primäre Aufgabe darin, den Kunden ein entsprechend breites Portfolio anzubieten, damit sie ihre Ziele und die Ziele der Gesellschaft in puncto Profitabilität, Nachhaltigkeit und spürbarer CO2-Senkung erreichen können.“

Straffung der Wertschöpfungskette

Laut Scania geht es nicht ausschließlich darum, den Einsatz eines bestimmten Kraftstoffs oder einer speziellen Technologie zu verstärken. Es geht vielmehr darum, die Effizienz in der gesamten Wertschöpfungskette zu erhöhen und Maßnahmen in allen Bereichen, einschließlich erneuerbarer Energien, bei Fahrzeugen und Transportbetrieben zu ergreifen.

„Die Energieeffizienz zu steigern bedeutet, Verbesserungen am Antriebsstrang und am restlichen Fahrzeug vorzunehmen, die zu einer Senkung des Kraftstoffverbrauchs führen und den Fahrer durch Fahrtraining und regelmäßiges Nachfassen unterstützen“, so Magnus Höglund, Director Sustainable Transport, Trucks, bei Scania.

Zur Strategie von Scania gehört eine enge Zusammenarbeit mit anderen führenden Akteuren, da das Unternehmen der festen Überzeugung ist, dass eine Zusammenarbeit für den Erfolg erforderlich ist. Auch die Digitalisierung ist entscheidend, damit das Potenzial für vorhandene Ressourcen erhöht und neue Möglichkeiten erschlossen werden können, wie z. B. die Koordination, Steuerung und Kontrolle von Transporten.

Solide Spielregeln

Ein wichtiger Parameter bei jeglicher Form der Entwicklung in der Automobilindustrie sind klare, konsistente und nachhaltige Vorschriften von Politikern, staatlichen Institutionen und anderen Regulierungsbehörden, die langfristige Investitionen von Scania und seinen Kunden ermöglichen.

„Die Koordinierung auf EU- oder möglichst noch breiterer Ebene sowie stabile und gewachsene gesetzliche Bestimmungen wären die beste Unterstützung für unsere Branche. Der kürzlich beschlossene Amsterdamer Vertrag zu autonomen Fahrzeugen stellt einen wichtigen Schritt bei der Harmonisierung europäischer Gesetzgebung dar“, so Åsa Pettersson.

Åsa Pettersson ist der Auffassung, dass zu eng gefasste Richtlinien und die selektive Förderung gewisser Technologien dazu führen könnten, dass die Entwicklung in enge Bahnen gelenkt und der Grundsatz der Technologieneutralität gefährdet wird.

„Wir bei Scania sind stolz darauf, dass wir uns nicht nur auf bestimmte Technologien beschränken“, fügt sie an. „Stattdessen wählen wir den komplizierteren – und kostspieligeren – Weg und treiben die Forschung und Entwicklung in fast allen Bereichen an. Auch wenn wir bei Scania die größte Auswahl an alternativen Kraftstoffen anbieten, so hindert uns dies nicht daran, auch in Bereichen, wie z. B. der Elektrifizierung von Straßenverkehr, sehr aktiv zu forschen. Der Vorteil liegt darin, dass wir die Möglichkeiten für erhebliche Synergien sehen, die sich durch die Kombination von Elektrifizierung und alternativen Kraftstoffen ergeben.“

Autonomes Fahren – aber nicht auf der Straße

Scania erforscht den Bereich autonomer Fahrzeuge seit knapp zehn Jahren. Zwar verfügen die Fahrzeuge, die Scania heutzutage verkauft, über eine hohe Selbstfahrfähigkeit (in Form verschiedener Systeme zur Regelung von Geschwindigkeit bis hin zur Schaltstrategie), sie sind jedoch weiterhin abhängig von der aktiven Überwachung durch den Fahrer. Scania geht nicht davon aus, dass sich selbstfahrende Fahrzeuge in absehbarer Zeit auf öffentlichen Straßen durchsetzen werden, geht aber von einem höheren Maß an Fahrerassistenz und Autonomie aus. Das Unternehmen sieht jedoch große Chancen für komplett fahrerlose Fahrzeuge in Anwendungsbereichen und Umgebungen, in denen kein anderer Verkehr vorhanden ist. Ein typisches Beispiel sind große Tagebau-Minen, bei denen die Fahrzeuge auf vorgegebenen Strecken und quasi nur mit „Kollegen“ in irgendeiner Form zu tun haben. Dadurch ergeben sich binnen weniger Jahre deutliche Möglichkeiten für Scania Lösungen, die flexibler, sicherer und kosteneffizienter sind als alles, was heute angeboten wird. Große Häfen sind ein weiteres Einsatzgebiet mit einem enormen Potenzial für autonome Fahrzeuge, die Container transportieren.

Viele Alternativen

Scania war der erste Hersteller in Europa, dessen Motoren die Abgasnorm Euro 6 – die aktuell strengste Emissionsstufe – erfüllten. Dazu gehören Antriebsstränge, die für sich allein bei der Senkung schädlicher Emissionen eine große Wirkung haben. 

Die Lösungen von Scania tragen auch erheblich zur Reduzierung des Kohlendioxidausstoßes bei. Ein typischer Scania Sattelschlepper mit einem Anhängergesamtgewicht von bis zu 40 Tonnen weist unter normalen Bedingungen im Schnitt einen Verbrauch von ca. 27 Liter Diesel pro 100 Kilometer auf.

„Diese Zahlen hätte man vor zehn Jahren noch als komplett unrealistisch eingeschätzt. Und dies nicht zuletzt aufgrund der extrem niedrigen Emissionswerte und der hohen Durchschnittsgeschwindigkeit“, betont Magnus Höglund. „Die Fahrzeuge sind einfach sehr, sehr viel besser und im Hinblick auf den Transport sehr viel effizienter geworden. Da sie auch mit HVO (hydriertem Pflanzenöl) betrieben werden können, lässt sich der Kohlendioxidausstoß um bis zu 90 Prozent senken.“

„Scania wird immer eine alternative Lösung anbieten können – unabhängig von Fahrsituation und Einsatzbereich sowie lokaler Gegebenheiten“, fährt Höglund fort. Seiner Meinung nach hat Scania durch die in den jüngsten Jahren eingeführten Technologien gezeigt, dass alle Transportkunden und Anbieter ihre CO2-Bilanz durch einfache Maßnahmen ohne Einbußen und ohne erheblichen finanziellen Mehraufwand senken können.

„Das Angebot von Scania bei alternativen sowie erneuerbaren Kraftstoffen und Antriebssträngen ist in der Branche beispiellos“, ergänzt Åsa Pettersson. „Gleichzeitig treiben wir die Forschung voran, die sich – wie ich glaube sagen zu dürfen – im Hinblick auf die Nutzung der Digitalisierung, Konnektivität, Elektrifizierung und Automatisierung auf dem absolut neuesten Stand befindet. Der von Scania gewählte Weg besteht darin, sich mit allen verfügbaren Mitteln für eine Senkung der Umweltbelastung im Straßenverkehr einzusetzen.“

Scania Deutschland GmbH

www.scania.de

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